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Sport Regional Noch Vizemeister! Aber Gadenstedt verzichtet auf Aufstieg
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14:00 24.04.2019
War mit ihrer 24:12-Bilanz die zweitbeste Spielerin des unteren Paarkreuzes: Gadenstedts Kerstin Laue. Quelle: Isabell Massel
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Gadenstedt

Ihre starke Rückrunde haben Gadenstedts Tischtennis-Bezirksoberliga-Spielerinnen noch mit Platz zwei gekrönt. „Damit hatten wir nicht mehr gerechnet“, stellte Spitzenspielerin Simone Bader erfreut fest. Im Saisonfinale feierten die Gadenstedterinnen Krimi-Siege gegen den Hinrunden-Zweiten Hahndorf (8:6) und den ESV Goslar (8:5) und eroberten damit den Relegationsplatz. Auf die Teilnahme an den Aufstiegsspielen verzichtet Anker allerdings und zählt damit auch kommende Saison wieder zu den heißen Titelkandidaten.

ESV Goslar – SV Anker Gadenstedt 5:8 (19:29). Nach dem 2:3-Rückstand startete der Vizemeister sein erfolgreiches Überhölmanöver. „Es war sehr knapp und spannend. Doch im zweiten Einzeldurchgang konnten wir uns besser durchsetzen“, bilanzierte Anker-Spitzenspielerin Simone Bader, die als einzige Gadenstedterin ungeschlagen blieb. Vor allem über ihren 3:2-Krimi-Erfolg gegen Goslars Spitzenspielerin Katrin Wilamowski freute sich Ankers Nummer eins. Denn: „Ich konnte mich nach langer Zeit mal wieder gegen sie durchsetzen.“ Sie habe sich gut bewegt und es diesmal geschafft, die Schnelligkeit aus dem Spiel ihrer Gegnerin zu nehmen. Allerdings: „Ich hatte auch Glück, den letzten Punkt machte ich mit einem Fisch“, verwies Bader auf ihren Netzroller zum 14:12-Erfolg.

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Zwei Einzelsiege feierte Kerstin Laue, die vor allem beim 3:0 gegen Tanja Dellantonio taktisch überzeugte. „Sie gewann, weil sie das Spiel sehr langsam machte und Tanja zu Fehlern verleitete“, stellte Teamkollegin Simone Bader fest.

Ina Kurmeier habe mit einer ruhigen und besonnenen Spielweise und dem Angriff im richtigen Moment gegen Andrea Teichert gewonnen. Den Sieg perfekt machte Ina Blach bei ihrem souveränen 3:0-Erfolg gegen Andrea Teichert. „Ina hat den richtigen Ball zum Angriff genutzt“, resümierte Teamkollegin Bader.

Spiele: Tanja Dellantonio/Dorothea ZwickSimone Bader/Ina Kurmeier 0:3, Katrin Wilamowski/Andrea TeichertKerstin Laue/Ina Blach 3:2, Wilamowski – Kurmeier 3:0, TeichertBader 0:3, Dellantonio – Blach 3:2, ZwickLaue 1:3, WilamowskiBader 2:3, Teichert – Kurmeier 1:3, Dellantonio – Laue 0:3, ZwickBlach 3:1, Dellantonio – Bader 0:3, WilamowskiLaue 3:0, TeichertBlach 0:3.

SV Hahndorf – SV Anker Gadenstedt 6:8 (27:32). Einen 2:5-Rückstand bogen die Gadenstedterinnen tatsächlich noch in einen Sieg um. „Wir überzeugten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung“, sagte Anker-Spitzenspielerin Simone Bader. Für die größte Überraschung sorgte Kerstin Laue, die gegen Hahndorfs Spitzenspielerin Natalie Gamon auf die richtige Taktik gesetzt hatte. „Kerstin machte das Spiel sehr langsam und unterbrach damit das schnelle Angriffsspiel ihrer Gegnerin“, analysierte Teamkollegin Bader.

Mit jeweils zwei Einzelsiegen die erfolgreichsten Gadenstedterinnen waren Ina Kurmeier und Ina Blach. Nur mit ihrer Leistung war Spitzenspielerin Simone Bader nicht zufrieden. „Ich erwischte keinen guten Tag.“ Über die famose Rückrunde ihres Teams konnte sie sich aber freuen. In der Hinrunde hatte Anker noch drei Spiele verloren, in der Rückrunde unterlag das Team nur dem übermächtigen Meister VfR Weddel II. Mit ihrer 27:10-Bilanz war Simone Bader die drittbeste Spielerin der Bezirksoberliga. Als zweitbeste Spielerin des unteren Paarkreuzes schloss Kerstin Laue (24:12) die Saison ab.

Spiele: Nathalie Gamon/Nicola BetheSimone Bader/Ina Kurmeier 3:0, Claudia Pawellek/Kerstin FrickeKerstin Laue/Ina Blach 2:3, Gamon – Kurmeier 3:2, BetheBader 3:2, PawellekBlach 2:3, FrickeLaue 3:1, Gamon – Bader 3:2, Bethe – Kurmeier 2:3, PawellekLaue 0:3, FrickeBlach 2:3, PawellekBader 0:3, Gamon – Laue 0:3, BetheBlach 3:1, Fricke – Kurmeier 1:3.

Von Christian Meyer