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Neuformierter Rückraum: HSG-Frauen müssen sich noch finden

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17:12 21.10.2020
Merle Hintz (am Ball) und die HSG Nord Edemissen wollen in der Handball-Landesliga ins obere Mittelfeld. Allerdings muss sich das Team noch finden. Quelle: Hartmut Butt
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Edemissen

Wenn Edemissens Landesliga-Handballerinnen am Samstag beim MTV Vorsfelde zu ihrer Saisonauftakt-Begegnung antreten, endet für sie eine Punktspielpause von siebeneinhalb Monaten. Seinerzeit, am 8. März, gewannen sie gegen Schedetal-Volkmarshausen 22:19 und Gundolf Deterding stand noch als Trainer an der Seitenlinie. Schnee von gestern, jetzt hat Julian Winkel bei der neuformierten Damenmannschaft der HSG Nord das Sagen. Mit dem Team strebt er in dieser Serie einen Platz im oberen Mittelfeld an.

Mit dem Ablauf der zurückliegenden Vorbereitung zeigt sich Winkel nur bedingt zufrieden. „Als wir im Juli mit dem Training begannen, war der Fitness-Zustand bei den wenigsten Spielerinnen gut. Daher ging viel Zeit dafür drauf, die Kraft und die Kondition zu verbessern. Die Zeit fehlte dann für handballspezifische Übungen und Taktik. Das hat man später bei den ersten Testspielen gemerkt“, verweist er auf die Begegnungen gegen die Landesligisten SG Börde und Arminia Hannover, die mit 15 und zwölf Toren Differenz verloren gingen. „Spielerisch lief da bei uns überhaupt nichts.“

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Erst seit Anfang Oktober sei seine Mannschaft in etwa auf dem Stand, wo er sie haben wolle. Das hätten die Tests gegen die Landesligisten HV Barsinghausen und TuS Altwarmbüchen gezeigt. „Diese Spiele gingen jeweils nur knapp verloren. Wir haben uns in fast allen Belangen gesteigert. Lediglich im Angriff hapert es noch“, erläutert der HSG-Nord-Trainer. Ein Grund für das teils schleppende Zusammenspiel sei der Rückraum. Nach den Abgängen von Dine Neugebauer, Michelle Thurau und Lena Schmidt ist die HSG Nord hier nun anders aufgestellt. „Die drei waren Stammspielerinnen. Jetzt muss sich alles erst finden.“

Nichtsdestotrotz hat Winkel inzwischen eine Startsieben gefunden, die vorerst bevorzugt auf dem Feld stehen soll. Mit seiner gesamten Mannschaft setzt er im ersten Punktspiel beim MTV Vorsfelde (Samstag, 16 Uhr) auf Sieg. Der Gegner ist für ihn allerdings ein völlig unbeschriebenes Blatt, da es beim MTV einen Neuaufbau gab. „Allzu groß interessiert mich das aber nicht. Wichtig ist, dass wir unser Spiel durchziehen“, betont Winkel, der auf Sabrina Glawion (privat verhindert) verzichten muss.

Der Kader der HSG Nord Edemissen

Zugänge: Fiona Schneider (SG Misburg), Fabienne Heinz (SG Letter 05), Sabrina Glawion (HC Goldau/Schweiz), Sabine Inga (SG Zweidorf/Bortfeld), Sabrina Teichmann (reaktiviert).

Abgänge: Dine Neugebauer, Josepha Streit (beide Karriereende), Anne Brand (eigene 2. Damen), Michelle Thurau (Sporttreff Karower Dachse), Lena Schmidt (Eintracht Hildesheim).

Der Kader

Tor: Fiona Schneider, Sandra Wilck, Lea Goldmann.

Rückraum: Gesa Himmelstoß, Merle Hintz, Anna Feldt, Fabienne Heinz, Lena Brandes, Teresa Carmon.

Außen: Madeleine Gail, Maria Prilop, Sabine Inga.

Kreis: Charlotte Höper, Sabrina Glawion, Sabrina Teichmann.

Trainer: Julian Winkel.

Co-Trainer: Malte Kling.

Saisonziel: Oberes Mittelfeld.

Favoriten: MTV Braunschweig, SV Garßen-Celle.

Von Jürgen Hansen