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14:00 30.08.2019
Laura-Sophie Bührig (vorn) ist nach ihrem Kreuzbandriss wieder dabei. Gegen den MTV Braunschweig warf sie drei Tore. Quelle: Isabell Massel
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Peine

Der Favoritenrolle gerecht wurden Vater Jahns Oberliga-Handballerinnen in ihrer Erstrunden-Begegnung des HVN-Pokal. Sie bezwangen den Landesligisten MTV Braunschweig mehr als deutlich. Am Samstag spielen sie im DHB-Pokal.

HVN-Pokal

MTV Braunschweig – MTV Vater Jahn Peine 15:24 (6:10). „Unser Sieg ist zu niedrig ausgefallen. Und wir hätten den Deckel viel früher draufsetzen müssen“, berichtete Jahn-Trainer Marco Wittneben, dessen Mannschaft allein zehn Würfe an den Pfosten beziehungsweise die Latte verzeichnete.

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Während der ersten Hälfte hielten die Gastgeberinnen noch weitgehend mit, doch nach der Pause erhöhten die Peinerinnen zwischen der 43. und 47. Minute von 11:15 auf 11:18. „Das war dann schon die Entscheidung“, betonte Wittneben. Seinen Spielerinnen bescheinigte er eine gute Leistung. „Aber es muss mehr Druck aus dem Rückraum kommen. Und unsere Fehlwurfquote war zu hoch. Das muss besser werden. Sonst wird es gegen OKT nicht reichen“, blickt er auf das bevorstehende DHB-Pokalspiel gegen den Drittligisten HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen voraus.

MTV Vater Jahn Peine: Winter, Lange (beide Tor) – Lächelt (3), Kruck (3), Henrike Bergmann, Laura-Sophie Bührig (3), Bleyer (3), Hacke (1), Wählisch (2), Hüsing (2/2), Klauenberg (2), Marchefka, Eggeling (3/2), Lena-Marie Bührig (2).

DHB-Pokal

Für ihr erfolgreiches Abschneiden im HVN-Pokal-Wettbewerb der vergangenen Saison werden morgen Vater Jahns Oberliga-Handballerinnen belohnt. So dürfen sie sich im Zuge der ersten Runde des DHB-Pokals mit dem Drittligisten Owschlag-Kropp-Tetenhusen messen. Seine Mannschaft sieht MTV-Trainer Marco Wittneben als klaren Außenseiter.

MTV Vater Jahn Peine – HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen (Sonnabend, 17 Uhr). „OKT hat einen starken Rückraum und eine gute Kreisläuferin. Und die gesamte Mannschaft spielt mit viel Zug zum Tor – wie alle Mannschaften der dritten Liga. Außerdem gehen alle Spielerinnen hart auf die Lücken. Das ist schon etwas anderes als in der Oberliga“, betont Wittneben.

Nach seiner Einschätzung werden die Gäste aus Schleswig-Holstein von Beginn an mit viel Druck agieren, um sich schnell abzusetzen. „Da müssen wir aufpassen und sofort gegenhalten, damit das nicht passiert. Denn wenn OKT schon in der Anfangsphase mit fünf, sechs Toren führt, ist der Rückstand nur schwer aufzuholen.“

Trotz des Klassenunterschiedes ist Wittneben nicht bange. „Eine Chance zu gewinnen hast du immer.“ Dabei setzt der MTV-Trainer auch auf das Können von Laura-Sophie Bührig, die ihren vor rund eineinhalb Jahren erlittenen Kreuzbandriss überwunden hat. Am zurückliegenden Mittwoch hatte sie im HVN-Pokalspiel in Braunschweig ihren ersten Pflichtspieleinsatz, warf dabei prompt drei Tore. „Es war ein guter Einstand von Laura-Sophie. Und das auf der ungewohnten Position auf Rechtsaußen, wo ich sie jetzt einsetze. Normal spielt sie Kreisläuferin, aber sie findet sich in ihrer jetzigen Rolle zurecht“, lobt Wittneben.

Ob er am Sonnabend alle Spielerinnen mit einem Einsatz belohnt, lässt der Jahn-Trainer offen. „Das würde ich gern machen. Aber Wechsel sind auch vom Spielstand abhängig. Bei einem knappen Ergebnis ist es zumeist besser, die Stammformation auf dem Feld zu lassen.“

Von Jürgen Hansen