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Sport Regional Nach 20 Jahren: Der Chef-Organisator gibt sein Starter-Comeback
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19:57 16.06.2019
„Darauf habe ich mich richtig gefreut“: Triathlon-Chef-Organisator Michael Abend startete nach 20 Jahren mal wieder selbst beim Peiner Sport-Spektakel. In der Staffel übernahm er den Rad-Part. Quelle: Ralf Büchler
Vöhrum

„Es hat richtig Spaß gemacht. Alle waren gut drauf“, schwärmte Abend nach seinem viel beklatschten Comeback.

Als Chef-Organisator des Großereignisses mit jährlichbis zu 1000 Teilnehmern hatte Michael Abend 20 Jahre lang nicht mehr den Kopf frei für einen Start gehabt. Doch diesmal belohnte er sich mit einem 38:52-Minuten-Schub Extra-Adrenalin. Entscheidungshilfe gab es vom Gymnasium Groß Ilsede. „Als sich 30 Schüler noch als Helfer angemeldet haben, dachte ich, jetzt kann ich es wagen“, erzählte Abend.

So strampelte er als Radfahrer in der Tri-Speedy-Staffel mit Schwimmer Malte Jansen und Läuferin Kirsten Krohne. Über die Radstrecke jagte er trotzdem mit dem Blick eines Organisators: „Mir hat es ja auch deshalb sehr gut gefallen, weil alles auf der Strecke so toll von den Helfern abgesperrt war“, stellte Michael Abend mit einem Lächeln fest. Das trieb ihn an. Mit im Schnitt 36 Stundenkilometern flitzte der 53-Jährige über Eixe, Abbensen, Edemissen und Stederdorf nach Vöhrum. „Für einen Wiedereinsteiger ist das ganz ordentlich“, fand Abend. Aufgrund der ungewohnten Rolle wäre ihm bei der Ortsausfahrt in Edemissen allerdings beinahe ein Fahrfehler unterlaufen. „Aus alter Gewohnheit wäre ich fast auf den Radweg gefahren“, verriet Abend schmunzelnd.

Zuletzt war er 1998 im Kurz-Triathlon in Peine für die Tri-Speedy-Mannschaft gestartet. In 1:02,07 Stunde hatte er damals die 40 Kilometer gestrampelt. Die halbe Strecke meisterte er diesmal in nur 38:52 Minuten. Im Stadion gab es herzlichen Applaus, als der Chef-Organisator zu Staffel-Kollegin Kristen Krohne sprintete, die ihm sofort das Zeitmess-Gerät abstreifte. „Wenn du jahrelang Vorsitzender warst, wird dir sogar der Transponder abgenommen“, flachste Moderator Stefan Obst. Bis 2018 hatte Michael Abend die Peiner Tri-Speedys 24 Jahre auch als Vereins-Chef geführt.

Kristen Krohne war zufrieden mit ihrem Staffel-Kollegen. „In unserem Radtrainingslager im Solling hatte ich schon gesehen, dass er auf einem guten Trainingsstand war. Und früher war er ja auch mal richtig schnell unterwegs“, lobte sie. Die Jugendtrainerin der Tri-Speedys genoss die Teilnahme mindestens genauso und bescherte ihren Kindern aus der Anfänger-Gruppe der Grünschnäbel dabei auch noch eine große Freude. Der Nachwuchs half im Stadion und reichte den Athleten Wasser oder nasse Schwämme zur Erfrischung. „Und auf meiner letzten Runde habe ich ihnen dann erlaubt, mich mit ein paar Bechern Wasser nass zu spritzen“, erzählte Krohne.

„Nass gemacht“ haben Malte Jansen, Michael Abend und Kirsten Krohne in der Mixed-Staffel auch zahlreiche Konkurrenten. Sie durften sich über Platz zwei freuen und den Sieg in der internen Tri-Speedy-Wertung gegen das Trio mit Holger Wackerhage, Thomas Edel und Ina Bielefeld. „Wir hatten vorher gescherzt, dass wir die Drei in die Schranken weisen wollten – das ist uns gelungen“, stellte Comebacker Abend zufrieden fest, bevor er wieder an den Eixer See flitzte: Die nächsten zwei Start-Besprechungen für die Athleten übernahm der Chef-Organisator nach seinem Rad-Ausflug wieder selbst.

Von Christian Meyer

Zu einem Knall-auf-Fall-Einsatz beim Peiner Triathlon kam Oliver Dannenberg aus Dollbergen. Er musste kurzfristig in der geplanten Familien-Staffel von Karsten, Finn und Lea Budde einspringen, weil seine Bekannte auf Gran Canaria festhing. „Hätte ich das gewusst, hätte ich mir das Bein-Training im Fitness-Studio Samstag sparen können.“

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