Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Sport Regional Münstedt rückt den Hinspiel-Ausrutscher gerade
Sportbuzzer Sportmix Sport Regional Münstedt rückt den Hinspiel-Ausrutscher gerade
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:00 22.02.2019
Gab gegen Watenbüttel im Einzel keinen einzigen Satz ab und punktete auch gegen Spitzenreiter Evessen: Münstedts Stefanie Pohl verbesserte ihre Einzel-Bilanz auf . Quelle: Isabell Massel
Münstedt

Jetzt sind sie so gut wie gerettet: Die Tischtennis-Landesliga-Spielerinnen des TSV Münstedt haben ihre offene Rechnung mit Schlusslicht Watenbüttel III beglichen und das Rückspiel nach dem 7:7-Hinrunden-Ausrutscher klar mit 8:2 gewonnen. „Nun wollen wir auch zwischen Platz drei und fünf einlaufen“, sagte TSV-Kapitänin Stefanie Pohl, die im unteren Paarkreuz überzeugte. Die folgende Niederlage gegen Spitzenreiter Evessen war dagegen eingeplant.

TSV Watenbüttel III – TSV Münstedt 2:8 (10:28). Mit ihrem Kantersieg schickten die Münstedterinnen Watenbüttel in die Bezirksoberliga und machten selbst einen Riesen-Schritt Richtung Klassenerhalt. „Die Watenbüttelerinnen waren deshalb ziemlich traurig, aber für uns war es ein Pflichtsieg. Dass der aber so hoch ausfällt, hatten wir nicht erwartet“, sagte Münstedts Kapitänin Stefanie Pohl zufrieden. Im Hinspiel war ihr Team schließlich beim 7:7 überraschend gegen das Schlusslicht gestolpert. Doch im unteren Paarkreuz war es ihr und Sigrun Stark diesmal sogar gelungen, keinen einzigen Satz abzugeben.

Sogar ein 8:0 lag für die Münstedterinnen drin, doch dagegen hatte Watenbüttels Spitzenspielerin Aleksandra Jerominek etwas, die ihre beiden Fünfsatz-Krimis gegen Martina Schlue und Femia Mesecke noch gewann. „Aleksandra war allerdings auch echt gut. Sie spielt offensiv, das gab tolle Ballwechsel – und in denen hat sie immer besser getroffen“, stellte Stefanie Pohl anerkennend fest.

Spiele: Aleksandra Jerominek/Yvonne Reichardt – Femia Mesecke/Sigrun Stark 1:3, Laura Segor/Susanne ReuberMartina Schlue/Stefanie Pohl 1:3, Jerominek – Schlue 3:2, Segor – Mesecke 0:3, ReuberPohl 0:3, ReichardtStark 0:3, Jerominek – Mesecke 3:2, SegorSchlue 2:3, ReuberStark 0:3, ReichardtPohl 0:3.

TSV Münstedt – TTV Evessen 2:8 (13:26). Spitzenreiter Evessen lief in Bestbesetzung auf. „Das kam bisher auch nicht so oft vor“, merkte Münstedts Kapitänin Stefanie Pohl an und erklärte damit zugleich die Niederlage. Allerdings: „Einige Spiele waren sehr hart umkämpft, daher ist das 2:8 etwas zu hoch ausgefallen“, fand Pohl. Drei von vier Fünfsatzspielen hatten die Münstedterinnen verloren. Ergebnis-Kosmetik war nur Stefanie Pohl bei ihrem 3:2-Einzel-Erfolg gegen Ines Capelle und Femia Mesecke und Sigrun Stark bei ihrer 3:0-Doppel-Gala gelungen. Sie ließen der früheren Duttenstedterin Birgit Gelhard und Offensiv-Youngster Laura Kleinwächter überraschend nicht den Hauch einer Chance und bewiesen, warum sie mit ihrer 10:2-Bilanz das beste Doppel der Liga sind. „Die beiden verstehen sich blind. Und sie sind eine Links-Rechtshänder-Kombination, das ist sicherlich auch ein Vorteil“, sagte Teamkollegin Stefanie Pohl.

Nicht im Doppel, dafür aber im Einzel hatten die Münstedterinnen Sommerpausen-Zugang Lea Hirschbach eingesetzt. „Ganz bewusst, damit sie Erfahrungen in der Landesliga sammeln kann“, erläuterte Teamkollegin Pohl. Zum Sieg reichte es nicht.

Spiele: Femia Mesecke/Sigrun StarkBirgit Gelhard/Laura Kleinwächter 3:0, Martina Schlue/Stefanie PohlHeike Kleinwächter/Ines Capelle 2:3, Mesecke – H. Kleinwächter 2:3, SchlueB. Gelhard 1:3, PohlCapelle 3:2, HirschbachL. Kleinwächter 0:3, Mesecke – B. Gelhard 0:3, SchlueH. Kleinwächter 2:3, PohlL. Kleinwächter 0:3, HirschbachCapelle 0:3.

Von Christian Meyer

Heimvorteil genutzt: Gleich 15 Einzel-Gold-Medaillen schossen die Großkaliber-Schützen der Schießleistungsgruppe Peine bei ihrem 2. Peiner Eulen-Cup heraus. Gleich vier Siege räumte Manfred Beimes ab und war damit erfolgreichster Peiner Starter. Der Top-Wert gelang jedoch Marc Schmidt von den Groß Ilseder Big Bore Shooters.

22.02.2019

Wie bitter war das denn: Eine 10:3-Führung verspielten die Regionsliga-Handballerinnen der PSG Peine noch und mussten sich im Kampf um den Klassenerhalt beim Tabellenfünften mit einem 15:15 zufrieden geben. Gleich 20 Minuten lang kein Tor warf Schlusslicht Bildung Peine beim 15:28 in Seesen.

21.02.2019

Für eine Überraschung sorgten die C-Junioren-Handballer der HSG Nord Edemissen. Denn sie fügten Landesliga-Spitzenreiter SV Stöckheim beim 35:29 die erste Niederlage in dieser Saison zu. Ein Sonderlob gab es für Keeper Henner Wilck: „Er hat in Andreas-Wolff-Manier das Tor förmlich zugenagelt“, lobte Coach Jörg Wilpert.

21.02.2019