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Marius Giesemann entscheidet das Vechelder Kampfspiel

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12:09 18.09.2020
Peines Kerrim Driesen (rot) wird gleich von zwei Vecheldern (links: Nick Schierding, Mitte: Cedrick Kunz) verfolgt. Das Spiel war sehr von Kampf geprägt. Quelle: ISABELL MASSEL
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Vechelde

Das entscheidende Tor von Marius Giesemann war bezeichnend für das Bezirkspokal-Derby zwischen Arminia Vechelde und dem VfB Peine. „Er hat sich in den Sechzehner getankt, gegen drei Spieler durchgewurschtelt und abgeschlossen. Im Nachschuss war der Ball drin“, sagte der Vechelder Jan Fichtner, der von einem Spiel „geprägt von Willen und Kampf“ sprach.

Arminia VecheldeVfB Peine 3:2 (1:1). Die Vechelder zeigten Moral, denn sie holten zwei Rückstände auf und gewannen das Spiel. Schon in der 3. Minute lagen sie durch einen Elfmeter-Treffer von Peines Emrullah Kaya zurück. Nur 60 Sekunden später glichen die Vechelder aber wieder aus.

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Den Peinern reichte auch die zweite Führung in diesem Spiel nicht zum Sieg. Emrullah Kaya verwandelte auch den zweiten Elfmeter (60.). Die Führung hätte zu diesem Zeitpunkt höher sein können, berichtete VfB-Coach Bünyamin Tosun: „Wir hatten vor der Pause drei Hunderprozentige. Machen wir die, sieht es ganz anders aus.“

Sein Team habe mehr Ballbesitz gehabt, konnte daraus aber vor allem in der zweiten Hälfte keine zwingenden Offensivaktionen kreieren. „Beide Teams haben eher lange Bälle gespielt“, sagt Vecheldes Jan Fichtner. „Spielerisch war das kein Top-Niveau.“

Doch nach dem zweiten VfB-Treffer kämpfte sich die Arminia noch einmal in die Partie hinein. „Über 15 Minuten waren sie auch die bessere Mannschaft“, sagt Bünyamin Tosun. „Und in der Zeit haben sie die Treffer gemacht.“

Gerechter wäre in seinen Augen ein Remis gewesen, doch insgesamt war er mit der Leistung seines Teams zufrieden. Zumal er seine gesamte Viererkette und das defensive Mittelfeld neu besetzen musste – teils mit Akteuren, die andere Positionen spielen.

Tore: 0:1 Kaya (3., Strafstoß), 1:1 Schierding (4.), 1:2 Kaya (60., Strafstoß), 2:2 Bacaksiz (67.), 3:2 Giesemann (81.).

Von Lukas Everling