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Sport Regional Lafferdes Torwart-Youngster überzeugt im Test
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14:00 06.08.2018
Ausgebremst: Mit der Abwehr-Arbeit seiner Groß Lafferder war MTV-Trainer Dennis Bühn sehr zufrieden. Hier bekommt das Gerrit Büüs von der SG Zweidorf/Bortfeld zu spüren.
Ausgebremst: Mit der Abwehr-Arbeit seiner Groß Lafferder war MTV-Trainer Dennis Bühn sehr zufrieden. Hier bekommt das Gerrit Büüs von der SG Zweidorf/Bortfeld zu spüren. Quelle: Isabell Massel
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Gross Lafferde

Zweites Testspiel, zweiter Sieg: Handball-Verbandsliga-Aufsteiger MTV Groß Lafferde hat das Titelduell der Vorsaison gegen die SG Zweidorf/Bortfeld mit 29:23 gewonnen. „Das Hauptaugenmerk in der Vorbereitung lag bisher darauf, die Abwehr zu festigen – und gerade in der Abwehrarbeit habe ich viele gute Sachen gesehen“, stellte MTV-Trainer Dennis Bühn erfreut fest.

MTV Groß Lafferde – SG Zweidorf/Bortfeld 29:23 (14:10). Dass die Lafferder einen verdienten Sieg einfuhren, lag auch an Youngster Finn Härtel. Der aus der A-Jugend aufgerückte Torwart kassierte in seinen 20 Minuten Spielzeit nur drei Gegentore. „Er hat eine richtig gute Leistung gezeigt und auch ein paar ganz schwierige Bälle gehalten“, lobte MTV-Trainer Bühn. Ins Rampenlicht spielte sich anfangs zudem Henrik Frühling, der die ersten drei Tore der Lafferder gegen den Landesliga-Vizemeister der Vorsaison erzielte. Frühling überzeugte in Eins-gegen-Eins-Situationen und wackelte seine Gegenspieler aus.

„Test bestanden“, hieß es auch für die von Bühn eingestreute Variante mit zwei Kreisläufern. „Das hat gut geklappt.“ Ein wenig Sand im Getriebe hatte der MTV-Trainer dagegen noch im Rückraum ausgemacht. „Da lief der Ball noch nicht schnell genug“, analysierte Bühn, der zudem in der Chancenverwertung noch Luft nach oben gesehen hatte. Das könnte allerdings auch daran gelegen haben, dass die Groß Lafferder nach ihrem Trainingslager in Baunatal schwere Beine hatten. „Das war schon hammerhart“, merkte Bühn an.

Hammerhart fand SG-Leiter Sigurt Grobe noch etwas anderes: Die Temperaturen in der Halle am Lafferder Busch. „Das war wie in einer Sauna.“ Trotzdem hätten ihm die ersten 18 Minuten seines Teams gut gefallen. „In der Abwehr haben wir gut gestanden und im Angriff gut rotiert“, bilanzierte er. Doch nach mehreren Wechseln habe es einen totalen Bruch im Spiel gegeben. „Es war kein Druck mehr aufs Lafferder Tor da, wir hatten zu wenig Mumm aus dem Rückraum, auch weil einige auf ungewohnten Positionen spielten, doch dafür sind Testspiele ja da“, analysierte Grobe.

SG-Trainer Martin Kays hat zwischenzeitlich noch etwas anderes getestet: Torwart raus, siebter Feldspieler rein – „Und das lief ganz gut“, freute sich Grobe.

Von Christian Meyer