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Sport Regional Lafferde wirft 35 Tore – und verliert dennoch bei gefährdetem Team
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16:00 29.04.2019
Tino Mrasek (am Ball)war mit 13 Toren bester Schütze der Lafferder. Der MTV verlor dennoch bei der HSG Heidmark. Quelle: Ralf Büchler (Archiv)
Dorfmark

Vorne hui, hinten pfui: Groß Lafferdes Verbandsliga-Handballer warfen im Auswärtsspiel gegen Heidmark 35 Treffer – und mussten sich dennoch geschlagen geben, da der Gegner sogar 39 Mal ins Tor traf.

HSG Heidmark – MTV Groß Lafferde 39:35 (20:16). „In der Abwehr war unsere Mannschaft schwach. Es wurde hinten schlecht verschoben. Dadurch kassierten wir viele einfache Tore über die Mitte. Außerdem waren wir nicht wach genug, der Gegner schaltete schneller“, bemängelte MTV-Handball-Abteilungsleiter Steffen Slabon, der von seiner Kritik auch Groß Lafferdes Haupttorschützen Tino Mrasek (13 Treffer) und Jonas Brunke (10/2) nicht ausnahm. „Doch vorn waren Tino und Jonas gut. Nicht allein wegen ihrer 23 Tore, auch die Quote passte. Entgegen kam ihnen allerdings, dass wir viel über den Rückraum spielten.“

Die Gastgeber offenbarten ebenfalls Schwächen in der Defensive, und so entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der die Lafferder zur Pause mit vier Toren zurücklagen. Nach dem Wechsel blieb es knapp (23:22, 36.; 29:27, 45.; 32:30, 51.). Dabei bot sich den Gästen mehrmals die Chance, dem Spiel eine Wende zu geben.

„Es lag für uns mehr drin. Doch in den entscheidenden Situationen waren wir einfach nicht clever genug. Blöde Fehler verhinderten den Ausgleich oder den Anschlusstreffer. Hinzu kam, dass wir auch Pech hatten. Fast jeder Abpraller landete bei Heidmark“, haderte Slabon, der auf MTV-Torwart Jan Hagedorn trotz der 39 Gegentreffer nichts kommen ließ. „Tim hat gut gehalten. Er entschärfte sogar fünf Siebenmeter.“

Als letztendlich ausschlaggebend für die Niederlage bezeichnet Slabon die höhere Motivation der abstiegsgefährdeten Heidmarker: „Sie wollten mehr als wir, waren griffiger. Teilweise wurde sogar geschlagen und getreten. Wir haben den Klassenerhalt schon geschafft, deswegen war bei uns die Luft etwas raus.“

MTV Groß Lafferde: Hagedorn, Könnecker (beide Tor) – Mrasek (13), Kanning (2), Henrik Frühling (1), Schröder, Tillack (2), Strub (3), Bühn, Brunke (10/2), Kamradt (3), Preen (1), Waschke.

Von Jürgen Hansen

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