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18:00 19.12.2018
Sebastian Meyer vom MTV Groß Lafferde nimmt Maß. Er agierte gefährlich im Rückraum und steuerte fünf Tore zum 29:24-Heimsieg gegen Thiede bei.
Sebastian Meyer vom MTV Groß Lafferde nimmt Maß. Er agierte gefährlich im Rückraum und steuerte fünf Tore zum 29:24-Heimsieg gegen Thiede bei. Quelle: Hartmut Butt
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Die Regionsoberliga-Handballer des MTV Groß Lafferde II mischen weiter im Meisterschaftskampf mit. Sie kletterten durch ihren 29:24-Heimsieg gegen Thiede auf Platz zwei. Unterstützung erhielten sie dabei vom Lokalrivalen SG Zweidorf/Bortfeld II, der Spitzenreiter SG VfL Wittingen/Stöcken II hauchdünn bezwang. Jubel auch in Edemissen, wo es für den dritten Saisonsieg reichte.

MTV Groß Lafferde II – FC ViktoriaThiede 29:24 (15:12). Die heimstarke Riege aus Groß Lafferde musste sich mächtig strecken, um gegen Thiede als Sieger vom Platz gehen zu dürfen. „Wir hatten teilweise Probleme im Spielaufbau“, sagte Trainer Eckhard Meyer. Hinzu kamen in der ersten Hälfte auch Schwächen im Deckungszentrum. Meyer reagierte, nahm Umstellungen vor, die Wirkung zeigten. So blieben die Gastgeber in der ersten Hälfte vier Minuten ohne Gegentreffer, zogen von 9:9 auf 12:9 davon. Dass es mit drei Toren Vorsprung in die Pause ging, lag auch an Torhüter Simon Brecht, der stark hielt.

In der zweiten Hälfte gerieten die Groß Lafferder mit 17:19 in Rückstand, weil im Angriff teilweise halbherzig und fehlerbehaftet agiert wurde. Der Heimnimbus wackelte. Meyer nahm eine Auszeit, forderte seine Mannschaft auf, mutig zu sein, im Angriff etwas zu riskieren. Seine Anweisung wurde befolgt und die Belohnung folgte. Aus einem 19:20-Rückstand machten die Gastgeber eine 25:20-Führung innerhalb von neun Minuten. „Das war die Entscheidung“, stellte der MTV-Coach erfreut fest.

MTV Groß Lafferde II: Winkler (6), Burgdorff (5/4), J. Kanning (5/1), Meyer (5), Hansen (2/1), Tillack (2), Marris (2), Bode (1), Arlt (1)

SG Zweidorf/Bortfeld II – SG VfL Wittingen/Stöcken II 30:29 (17:16). Mit der Schluss-Sirene sicherte Marco Dönch der SG Zweidorf/Bortfeld II zwei Punkte. „Es war eine spannende und gutklassige Begegnung“, sagte SG-Trainer Alexander Pietruk. Er musste wieder einmal das Trikot überstreifen, nachdem er auf der Kreisläufer-Position Ausfälle zu verzeichnen hatte. „Aber insgesamt hatte ich gegen den Spitzenreiter einen gut besetzten Kader am Start“, sagte Pietruk. Sein Team startete gut, lag nach zehn Minuten bereits mit 7:3 vorn. „Gegenüber der letzten Partie haben wir deutlich besser verteidigt“, sagte Pietruk. Wittingen besitze im Angriff eine hohe Qualität, deshalb seien 29 Gegentore ein gutes Ergebnis. Die Gäste gaben nie auf, schafften in der Schlussphase erst den Ausgleich und dann die Führung. Doch die SG-Herren kämpften sich zurück, warfen 50 Sekunden vor Schluss durch Stefan Schwesinger das 29:29. Danach kam der Auftritt von Marco Dönch.

SG Zweidorf/Bortfeld II: Behrens (7), Schwesinger (5), Schultz (4), Brümmer (4), Bürger (4), Dönch (3/2), Scholz (2), J. Pietruk (1)

HSG Nord Edemissen II – HSV Warberg/Lelm II 27:23 (13:9). Vor Spielbeginn ereilte Spielertrainer Peter Wilck die Hiobsbotschaft, dass der angeschlagene Torhüter Jörn Ohms nicht spielen kann. Für ihn stand Marcus Eckhoff zwischen den Pfosten. „Er hat mit einigen erstklassigen Paraden dafür gesorgt, dass wir unseren dritten Saisonsieg einfahren konnten“, sagte Wilck. Vor allem parierte er mehrere Würfe von den Außenpositionen.

Der starke Rückraumspieler Melvin Henning sorgte nach 24 Minuten für die erste Drei-Tore-Führung zum 11:8. In der zweiten Halbzeit schien die Partie zu kippen, als Warberg zum 21:21 ausglich. Aber: „In den Schlussminuten haben wir stark verteidigt. Es war deutlich zu merken, dass die Jungs unbedingt den Sieg erringen wollten“, stellte Wilck erfreut fest. Acht Minuten blieb sein Team ohne Gegentor, machte aus einem 22:22 eine 27:23-Führung und sicherte so den Sieg.

HSG Nord II: Kollmeyer (8/4), Wilke (6), Henning (6), Schwerdtner (2), L. Rauls (2), Bendrien (1), Wilck (1), Grätz (1).

Von Hartmut Butt

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