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Sport Regional Kerem Yilmaz siegt in seinem ersten Kampf
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16:00 28.06.2018
Treffer: Kerem Yilmaz (rot) besiegte beim Turnier in Wallenhorst Gebreil Geisulfanov.
Treffer: Kerem Yilmaz (rot) besiegte beim Turnier in Wallenhorst Gebreil Geisulfanov. Quelle: verein
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Wallenhorst

Zwei Siege, drei Niederlagen – das ist die Bilanz der Kämpfer des Box-Clubs Black Panthers Peine beim Turnier in Wallenhorst (Landkreis Osnabrück). Es lief über zwei Tage, die Peiner übernachteten in der Halle und wurden vom Veranstalter mit Gegrilltem versorgt.

Ivan Iliev feierte am ersten Turniertag seinen sechsten Sieg in Folge. Der 15-Jährige Peiner war gegen seinen 100-Kilo-Kontrahenten fast ein Leichtgewicht – er bringt lediglich 89 Kilo auf die Waage. „Ivan boxte schneller und kompakter. Er hat schöne Aufwärtshaken am Mann geschlagen, ist schnell zur Seite und hat gekontert“, lobte Trainer und Vereins-Chef Kazim Yilmaz. Nazar Cakar vom BSV Herford sei dafür zu langsam gewesen, und der Peiner siegte einstimmig nach Punkten.

Seinen ersten Kampf bestritt der Peiner Ednan Delibalta (75 Kilo). „Er war vorher sehr selbstbewusst. Aber in der Männerklasse geht es richtig zur Sache. Es war ihm nicht bewusst, was im Ring auf ihn zukommt“, sagte Yilmaz. Auf ihn zu kam der Herforder Ivanov Sarno, der ihn sofort mitleidslos überrannt hat. „Der Ringrichter hat gleich in der ersten Runde abgebrochen“, sagte Yilmaz. „Es war eine gute Erfahrung für Ednan.“

Mehr Erfolg bei seinem ersten Kampf im Ring hatte Kerem Yilmaz, der Sohn von Kazim. Der 14-Jährige dominierte gegen Gebreil Geisulfanov (Diepholz) und siegte. „Er ist zwar technisch noch nicht so ausgereift, aber es war ein sehr guter Kampf“, lobte Karim Yilmaz. „Er hat seinen Gegner mit der Führhand auf Distanz gehalten.“

Ganz schnell war der Kampf für den Peiner Naser Naseri (62 Kilo) in der Männerklasse zu Ende. Vom Gegner Azizullah Sufizada kassierte er schon nach 20 Sekunden unglücklich einen Kopfstoß, nach dem die Nasenblutung nicht so schnell zu stoppen war.

Abgebrochen hat der Ringrichter den Kampf zwischen dem Peiner Gulsawap Ulfat (56 Kilo) und Qassim Muhammadi (VfL Wolfsburg). „Ulfat hat zwar verloren, aber ich war froh, dass der Kampf zu Ende war“, sagte Yilmaz. Denn beide Boxer hätten sich gegenseitig mit geraden Schlägen traktiert. „Das war knallhart. Das hat mir als Trainer sogar weh getan. Und die Gesundheit geht vor.“

Von Matthias Press