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Jahn setzt Siegesserie fort und gewinnt das Final Four

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17:14 27.09.2020
Nina Eggeling zieht ab: gegen Oyten II traf sie beim Final Four fünfmal, gegen die SG Neuenhaus/Uelsen dreimal. Quelle: Ralf Büchler (Archiv)
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Dorfmark

Die erfolgreiche Saison 2019/2020 haben die Handballerinnen von Oberliga-Meister Vater Jahn Peine mit dem Double gekrönt. Denn sie setzten sich beim Final-Four-Turnier in Dorfmark durch und sind nun auch HVN-Pokalsieger.

„Gefeiert haben wir unseren Pokalsieg nicht, denn wir sind ja erst spät abends vom Turnier nach Peine zurückgekommen“, erläuterte MTV-Trainer Marco Wittneben, der nichtsdestotrotz betonte, dass das gesamte Team sich sehr über den Erfolg gefreut habe. „Und ich war insgesamt gesehen zufrieden mit unseren Leistungen. Über weite Strecken konnte man das schon ganz gut ansehen. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung.“

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TV Oyten II – MTV Vater Jahn Peine 15:25 (10:13). Im ersten Turnierspiel, dass wie alle weiteren Begegnungen über zweimal 20 Minuten ging, offenbarten die Peinerinnen anfangs Defensivschwächen (4:4, 7.). „Hinten am Kreis stellten wir nicht richtig zu. Dadurch kassierten wir einige blöde Dinger“, berichtete Wittneben. Seine Mannschaft besserte sich nach und nach im Abwehrhalten, in die Pause ging sie daher mit einer Drei-Tore-Führung. Nach dem Wechsel machte der MTV kurzen Prozess mit dem Gegner, erhöhte den Vorsprung uneinholbar auf 20:10 (29.). „Danach habe ich viel durchgewechselt und eine andere Angriffsformationen spielen lassen.“

MTV Peine: Lange, Kilsbach (beide Tor) – Lächelt (1), Kruck (2), Henrike Bergmann (5), Bleyer (5), Wählisch, Hüsing (2), Rühling (4), Eggeling (5/1), Lena-Marie Bührig (1).

MTV Vater JahnSG Neuenhaus/Uelsen 26:24 (12:11). Jahns Endspielgegner, der zuvor 23:21 gegen HSG Heidmark gewonnen hatte, kürte Wittneben zur Überraschungsmannschaft des Turniers. „Die SG spielte vorige Saison noch Landesliga und ist eine sehr junge Truppe. Alle Spielerinnen sind in der Abwehr sehr bissig und spielen vorn geduldig. Wir hatten mit dieser Mannschaft über die gesamte Spielzeit Probleme.“

Die ersten Halbzeit des Finales verlief ausgeglichen, die Führung wechselte mehrmals. Auch im zweiten Abschnitt blieb es zunächst knapp, ehe sich der MTV einen kleinen Vorsprung erarbeitete (19:15, 28.). „Aber unser Gegner steckte nie auf“, verwies Wittneben darauf, dass Neuenhaus/Uelsen sich auf 22:24 (36.) herankämpfte. Der Peiner Pokalsieg wurde erst besiegelt, als Lia Rühling und Nele Kruck binnen einer Minute zum 26:22 (38.) trafen.

MTV Peine: Lange, Kilsbach (beide Tor) – Lächelt (2), Kruck (9/3), Henrike Bergmann (1), Bleyer (4), Wählisch, Hüsing (2/2), Rühling (1), Eggeling (3), Lena-Marie Bührig (4).

Von Jürgen Hansen