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Sport Regional Jahn freut sich auf drei Neuzugänge und den DHB-Pokal
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19:00 01.07.2019
Die Oberliga-Handballerinnen des MTV Vater Jahn Peine freuen sich auf die neue Saison, die mit dem DHB-Pokal-Schmankerl gegen den Drittligisten HG Owschlag starten wird. Quelle: Ralf Büchler
Peine

Marco Wittnebens erster Eindruck war sehr positiv. „Denn körperlich sind alle extrem fit. Ich habe eine junge, ambitionierte Mannschaft“, stellte der Nachfolger des Trainergespanns Carsten Bührig/Marc Winter erfreut fest.

Doch weil so einer jungen Mannschaft gerade ein wenig Erfahrung gut tut, freut sich Marco Wittneben sehr über Neuzugang Christina Wählisch. Die 39-jährige Rückraumspielerin wechselt vom Landesligisten MTV Braunschweig nach Peine. „Sie hat bisher schon einen guten Eindruck hinterlassen. Gerade in stressigen Phasen kann sie der Ruhepol der Mannschaft sein. Und sie ist eine ganz Flinke, die mit Köpfchen spielt“, sagt der Jahn-Coach.

Ebenfalls aus der Landesliga wechselt Tabea Bleyer zu den Jahnerinnen. Die 22-Jährige kommt von Eintracht Braunschweig und soll ebenfalls den Rückraum verstärken. „Tabea ist ein richtiges Energie-Paket, die schönen körperbetonten Handball spielt. Sie wird uns variabler machen“, sagt Wittneben.

Denise Lächelt spielte zuletzt für Drittliga-Absteiger Eintracht Hildesheim. Der neue Jahn-Coach schätzt die Kreisläuferin sehr. Denn: „Sie ist willensstark und hat eine gute Übersicht. Außerdem sind wir mit ihr in der Abwehr jetzt sehr flexibel.“ Marco Wittneben hofft allerdings, dass es ihm und dem MTV Vater Jahn noch gelingt, weitere Verstärkungen zu holen. „Im Rückraum sind wir sicherlich gut aufgestellt, aber für die Außen würde ich mir noch Neuzugänge wünschen“, sagt er.

Denn sein Team hatte schließlich auch gleich sechs Abgänge zu verkraften. Patrizia Engelmann, Jobina Meyer, Nadine Fritzler, Michaela Steinhoff, Ilka Buse und Michelle Thurau verließen Jahn. „Das tut schon weh, weil wir Qualität verloren haben. Nadine hat uns mit ihrer Größe geholfen, Jobina war zum Beispiel enorm willensstark“, bedauert Wittneben. Auf die neue Aufgabe freut er sich trotzdem riesig. Und das liegt auch am Schmankerl DHB-Pokal.

DHB-Pokal: MTV Vater Jahn Peine zieht Drittligisten

Die Jahnerinnen qualifizierten sich für dieses sportliche Abenteuer mit dem Finaleinzug beim Final-Four im Landespokal. Nun wurde auch ihr Gegner ausgelost: Am 31. August oder 1. September geht es in der Silberkamphalle gegen den Drittligisten HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen aus Schleswig-Holstein, der vergangene Saison Siebter wurde. „Die Freude über das Los ist groß. Wir haben nicht gleich einen Zweitligisten erwischt. Und wenn wir uns richtig reinhängen, könnte da vielleicht sogar etwas gehen“, sagt Coach Wittneben.

Jahn-Handball-Abteilungsleiter Nils Bergmann sieht es ähnlich: „Es hätte uns deutlich härter treffen können. Ich bin guter Dinge, wir haben schließlich schon bewiesen, dass wir auch mal stärkere Mannschaften ärgern können.“ Die Vorfreude auf die neue Spielzeit sei bei ihm jetzt schon groß. Denn: „Die Vorbereitung läuft gut, in der Mannschaft herrscht gute Stimmung – das macht Lust auf die neue Saison“, sagt er.

Jahn startet gegen Ex-Drittligiste Eintracht Hildesheim

Eine Woche nach dem DHB-Pokal dürfen sich die Oberliga-Handballerinnen des MTV Peine auf das nächste Heimspiel-Schmankerl freuen. Zum Punktspiel-Start erwarten sie am Sonntag, 8. September, den Drittliga-Absteiger Eintracht Hildesheim. „Das wird interessant, wir kennen viele von Eintracht“, sagt Jahn-Abteilungsleiter Nils Bergmann. Da die Eintracht einen großen Umbruch absolviert, sei schwer einzuschätzen, ob das Team zu den Titelfavoriten gehört. Fest steht aber: Die Ex-HSG-Nord-Spielerin Annika Hanne wird gleich in ihrem ersten Spiel für Eintracht in ihrer Peiner Heimat antreten. Auch Jahn hatte um das Rückraum-Talent gebuhlt. „Wir hätten uns gewünscht, sie kommt zu uns“, verrät Bergmann. Neu in der Oberliga sind zudem die Aufsteiger HSG Schaumburg-Nord, HV Lüneburg, HSG Osnabrück und die HG Rosdorf-Grone. Das sind Jahns Gegner:

MTV Rohrsen

VfL Wolfsburg

HSG Schaumburg-Nord

SV Altencelle

TV Hannover-Badenstedt II

HSG Plesse-Hardenberg

HG Rosdorf-Grone

Eintracht Hildesheim

HV Lüneburg

HSG Heidmark

HSG Göttingen

Northeimer HC

HSG Osnabrück

Von Christian Meyer

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