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Sport Regional Heidmark ist nicht Jahns Kragenweite
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14:00 25.02.2019
Jennifer Hüsing warf vier Tore, konnte die klare Niederlage mit den Jahnerinnen aber nicht verhindern.
Jennifer Hüsing warf vier Tore, konnte die klare Niederlage mit den Jahnerinnen aber nicht verhindern. Quelle: Henrik Bode
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Dorfmark

Nichts zu holen gab es für Vater Jahns Oberliga-Handballerinnen in ihrem Auswärtsspiel bei der HSG Heidmark. Sie unterlagen dem Tabellendritten deutlich, womit die Mini-Serie der Peinerinnen von 5:1-Punkten in Folge riss.

HSG Heidmark – MTV Vater Jahn Peine 34:22 (14:9). Für Vater-Jahn-Trainer Marc Winter war die deutliche Niederlage kein Beinbruch. „So etwas lässt uns nicht in Panik verfallen. Heidmark ist eine Spitzenmannschaft und nicht unsere Kragenweite.“ Nichtsdestotrotz räumt er ein, dass seine Spielrinnen arg enttäuscht hätten. Besonders in punkto Defensive: „Wir fanden überhaupt keinen Zugriff auf den gegnerischen Rückraum.“

Zu Beginn der Partie hielten die Peinerinnen jedoch noch mit, ehe sie nach dem 3:4 (8.) fünf Gegentore hinterein-ander zum 3:9 (16.) kassierten. „In dieser Phase haben wir einige hundertprozentige Chancen liegengelassen und sind dann gnadenlos in Gegenstöße gelaufen“, berichtete Winter, dessen Mannschaft sich jedoch wieder fing und bis zur 26. Minute auf 12:9 verkürzte. „Da spielten wir kurzzeitig so, wie Carsten Bührig und ich uns das vorstellen. Doch dann sind uns leider drei technische Fehler hintereinander unterlaufen. Heidmark nutzte das aus. Und statt mit einem knappen Ergebnis in die Pause zu gehen, liegen wir mit fünf Toren hinten.“

Im zweiten Abschnitt machten die Gastgeberinnen schnell kurzen Prozess und erhöhten ihren Vorsprung über 18:11 (36.) auf 23:11 (41.). „Danach war der Drops gelutscht, wir hatten nichts mehr zuzusetzen“, betonte Winter, der keine Erklärung fand, warum seine Mannschaft die in den vorherigen Spielen gezeigte Aggressivität in der Abwehr vermissen ließ.

Auch in der Offensive habe es erhebliche Defizite gegeben. „Im gebundenen Angriff lief nur wenig zusammen.“ Besser machte es die gegnerische Linksaußenspielerin Anne Frantzke, die 13 Tore erzielte. „Und sie hatte nur einen Fehlwurf“, lobte Winter.

MTV Vater Jahn: Kilsbach (Tor) – Buse, Kruck (4), Henrike Bergmann (3), Heiligentag, Fritzler (1), Engelmann, Meyer (1), Annika Bergmann (3), Steinhoff (1), Hüsing (4/3), Klauenberg, Eggeling (4), Lena-Marie Bührig (1).

Von Jürgen Hansen

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