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Sport Regional HSG Nord will die Siegesserie ausbauen
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23:30 14.03.2019
Die Edemissener müssen sich wie in dieser Szene auf eine zupackende Abwehr der Gegners einstellen. Quelle: Ralf Büchler
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Edemissen

Viel vorgenommen hat sich auch die SG Zweidorf/Bortfeld. Mit frisch gewonnenem Selbstvertrauen will sie die schwere Heimaufgabe gegen die SG Spanbeck erfolgreich gestalten.

SG Zweidorf/Bortfeld - SG Spanbeck/Billingshausen (Samstag, 18.30 Uhr). Die lange Zeit makellose Heimbilanz der SG Zweidorf/Bortfeld hat durch die Heimniederlagen gegen Spitzenreiter Warberg und die HSG Nord Edemissen zwei Kratzer bekommen. Nun wollen die Schützlinge von Trainer Martin Kays Wiedergutmachung für die Derby-Niederlage betreiben.

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Damit das gelingt, „müssen wir vor allem in der Abwehr hellwach sein“, fordert SG-Chef Sigurt Grobe. Denn der Gast verfüge mit Luca Lange und Lukas Specht über zwei wurfgewaltige Werfer in ihren Reihen. Im Hinspiel, das die Bortfelder mit 29:32 verloren, erzielte das Duo 16 Tore. Allerdings schwächeln die Gäste, die lange Zeit der einzige ernsthafte Konkurrent für Spitzenreiter Warberg waren, in jüngster Zeit. Das Team kassierte zuletzt zwei Heim- und zwei Auswärtsniederlagen. Angeschlagene Boxer seien jedoch besonders gefährlich, warnt Grobe. „Wir müssen konzentriert zu Werke gehen.“ Wichtig sei, im Angriff ruhig und geduldig auf die Chance warten – und die dann konsequent zu nutzen.

Weiterhin fehlen wird Spielmacher Gerrit Büüs, der verletzt ist. Ein Fragezeichen steht auch hinter dem Einsatz von Marcel Frühauf, dafür ist Marius Schröder wieder dabei.

MTV Vorsfelde II – HSG Nord Edemissen (Samstag, 17 Uhr). Obwohl die Gastgeber zuletzt viermal in Folge verloren und auf den viertletzten Platz abrutschten, hütet sich HSG-Nord-Trainer Martin Staats davor, zu sagen, der Gegner stehe zu Recht unten. „Das wäre anmaßend. Die Vorsfelder haben gerade zu Hause einige gute Spiele abgeliefert und die auch gewonnen. Außerdem kämpfen sie ums Überleben, sodass sie hochhochmotiviert sein werden.“

Nichtsdestotrotz setzt der Trainer des Tabellendritten HSG Nord Edemissen voll auf Sieg. „Alles andere zählt nicht. Um zu gewinnen, müssen wir aber ein hohes Tempo vorlegen“, betont Staats, in dessen Mannschaft allerdings der Einsatz von Marius Müller und Jacob Streit gefährdet ist. Beide Spieler sind angeschlagen.

Von Hartmut Butt und Jürgen Hansen

14.03.2019
14.03.2019