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Sport Regional HSG Nord Edemissen gewinnt umkämpftes Spiel
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18:13 20.02.2020
Kaya Homann von der HSG Nord hebt zum Torwurf ab. Sie bekam ein Extra-Lob von Trainer Gundolf Deterding. Quelle: Foto: Ralf Büchler
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Peine

Sowohl die B- als auch die C-Juniorinnen der HSG Nord Edemissen haben in ihren jüngsten Spielen in den Handball-Landesligen Heimsiege eingefahren. Während die B-Jugend im Spiel gegen den Hannoverschen SC lange zittern musste, holten die C-Juniorinnen einen sicheren Sieg gegen die JSG GIW Meerhandball. Die HSV Vechelde/Woltorf verlor das Spitzenspiel gegen den Tabellenführer aus Wittingen, Adenstedt zitterte sich gegen den Tabellenletzten zum Sieg.

B-Juniorinnen

HSG Nord EdemissenHannoverscher SC 28:24 (13:14). Die HSG gewann ein hart umkämpftes Spiel. „In der ersten Halbzeit haben wir oft die Kreisläuferin nicht in den Griff bekommen und wir bewegten uns nicht schnell genug, sodass die beiden Rückraumspielerinnen viele Durchbruchchancen hatten“, analysierte HSG-Trainer Gundolf Deterding. So lag die HSG zur Halbzeit gegen den Tabellenvorletzten knapp zurück.

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Zwei Minuten nach Wiederanpfiff lagen die Gastgeber aber schon in Führung und ließen den SC nicht mehr vorbeiziehen. „Über Kampf und gute Deckungsarbeit konnten wir doch noch einen Sieg einfahren“, stellte Deterding erfreut fest. Ein Extra-Lob sprach er für Janna Poersch, Kae Majotemano und Kaya Homann aus: „Sie agierten sehr stark im Angriff.“ Dank des Sieges kletterte die HSG auf den vierten Platz.

HSG: Majotemano (7), Poersch (7), Präkels (1), Homann (10/3), Luda (3).

HSG Laatzen-Rethen – SG Adenstedt 15:17 (8:6). Zitterpartie für die SG Adenstedt: „Man hat nicht wirklich gemerkt, dass wir gegen den Tabellenletzten gespielt haben, denn er setzte sich immer mit ein bis zwei Toren, manchmal sogar mit dreien, ab“, sagte Adenstedt-Betreuerin Katrin Bugdoll. „Wir hatten Mühe mit der Abwehr der Gegner und setzten uns nicht richtig durch“, sagte sie.

Fast die gesamte Partie lag die SG zurück, drehte aber in der Schlussphase doch noch das Spiel zu ihren Gunsten. „In der zweiten Halbzeit ging ein Ruck durch die Mannschaft, und es wurde mehr gekämpft, sodass in der 47. Minute die Führung gelang“, freute sich Bugdoll. Besonders hob die Betreuerin die Torhüterin Hannah Bode hervor: „Sie war grandios. Durch viele gehaltene Bälle trug sie einen großen Teil zum Sieg bei.“

SG: Damian (3/1), Strauß (1), Schomburg (1), Winkler (3), Gappenberger (2/1), Gieselmann (1), Schlender (5), Förster (1).

SG VfL Wittingen/Stöcken – HSV Vechelde-Woltorf 17:14 (5:6). Die HSV entschied das Spitzenspiel trotz Halbzeitführung nicht für sich. „Noch ist aber nichts verloren“, meinte HSV-Leiter Benjamin Weiberg in Bezug auf den Titelkampf. Durch die Niederlage rutschte die HSV auf Platz drei ab, ist aber punktgleich mit dem Zweitplatzierten JSG Allertal und liegt nur einen Minuspunkt hinter Wittingen, das schon ein Spiel mehr bestritten hat. „Durch das 34:19 im Hinspiel gegen Wittingen steht für den Fall der Fälle der direkte Vergleich zu unseren Gunsten“, sagte Weiberg.

HSV: Rump (2), Rutsch (1), Samborski (3/1), Thieleke (2), Heineke (2), Mudrow (3), Hartmann (1).

C-Juniorinnen

HSG Nord Edemissen – JSG GIW Meerhandball 31:17 (15:10). Die Edemisserinnen feierten gegen den Tabellenletzten ihren höchsten Saisonsieg. „Gute Deckungsarbeit und Tempospiel sorgten für eine 15:7-Führung in der 22. Minute“, sagte HSG-Trainer Gundolf Deterding.

Die JSG konnte daraufhin aber verkürzen, „das lag vor allem an schlechtem Stellungsspiel und mangelnder Laufbereitschaft besonders in der Deckungsarbeit“, bemängelte der HSG-Trainer. Diese Fehler stellten die Gastgeberinnen nach der Pause ab und setzen sich daraufhin deutlich ab.

„Eine gute Mannschaftsleistung führte zum Erfolg“, fasste Deterding zusammen. Die HSG verkürzte mit diesem Sieg den Abstand auf den Tabellenführer auf einen Punkt und darf weiterhin vom Titel träumen.

HSG: Döhrmann (8), Lose (3), Reppin (2), Jäschke (5/1), Siedentop (5), Stolte (3), Stolle (5).

Von Tim Goebel