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Sport Regional Gute zweite Halbzeit bringt den vierten Saisonsieg
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20:14 29.09.2019
Nele Kruck (rechts) steuerte sieben Tore zum Sieg der Jahnerinnen bei. Quelle: ISABELL MASSEL (Archiv)
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Bad Nenndorf

Viertes Spiel, vierter Sieg. Die Oberliga-Handballerinnen des MTV Vater Jahn Peine haben die Auswärtshürde gemeistert und bei der HSG Schaumburg-Nord gewonnen. Dabei lief die erste Halbzeit gar nicht nach der Vorstellung von Jahn-Trainer Marco Wittneben. Im zweiten Durchgang bewies seine Mannschaft aber „tolle Moral“.

HSG Schaumburg-Nord – MTV Vater Jahn Peine 25:29 (11:11). Nach 20 Minuten nahm Wittneben die erste Auszeit. Seine Mannschaft hatte bis dahin fast immer zurückgelegen. Der 11:11-Pausenstand sah dann zwar halbwegs akzeptabel aus, war aber „ein wenig schmeichelfhaft, weil unsere Torhüterin Karoline Kilsbach einige gute Chancen vereitelt hat“. Unnötige frühe Abschlüsse und eine hibbelige Spielweise kritisierte er, und „hinten funktionierten die Absprachen nicht“.

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In der Pause nahm sich die Mannschaft vor, bei null anzufangen und die Fehler möglichst abzustellen. In der 32. Minute gingen die Jahnerinnen erstmals in Führung. Die Gastgeberinnen blieben zwar dran und der Spielstand eng, aber in der 47. Minute setzten sich die Gäste auf drei Tore zum 19:22 ab. Als Lena-Marie Bührig für zwei Minuten auf die Bank musste, bekam die HSG einen Siebenmeter – und Haupttorschützin Insa Pinkenburg scheiterte. In Unterzahl bauten die Jahnerinnen den Vorsprung durch einen Treffer von Tabea Bleyer auf vier Tore aus. Zwar kamen die Gastgeberinnen zwischenzeitig wieder auf bis zu zwei Tore heran, aber das Wittneben-Team gab die Führung bis zum Schlusspfiff nicht mehr ab.

„Wir haben in der zweiten Halbzeit 18 Tore geworfen. Das ist gut“, stellte der Jahn-Trainer fest, der mit der Leistung seines Teams zufrieden ist. Zwar sei die Abwehr im zweiten Durchgang „nicht wirklich besser“ gewesen, „aber die Mädels haben sich reingekämpft, die Angriffe länger ausgespielt, nie aufgesteckt und bis zum Schluss gefightet“. Dass die Jahn-Mannschaft den meisten anderen körperlich unterlegen ist, mache sie mit Schnelligkeit und Kampf wieder wett.

Kommenden Sonntag kommt es in der Silberkamp-halle zum Spitzenspiel des Tabellenzweiten gegen den Spitzenreiter HSG Heidmark, der nach ebenfalls vier Siegen eine um 15 Treffer bessere Tordifferenz hat. „Nach dem Spiel wissen wir, wo wir stehen“, sagt Wittneben.

MTV Vater Jahn Peine: Kilsbach, Winter – Lächelt (2), Kruck (7), H. Bergmann (2/1), Laura Bührig, Bleyer (9), Wählisch, Hüsing (6/2), Marchefka (1), Eggeling (2), Lena Bührig.

Von Matthias Press