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Sport Regional Für Coach Heiner Brandes gibt es nur ein Ziel: Wiederaufstieg
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18:38 13.09.2019
Lucas Gredner (li.) und Lukas Behme wollen mit dem VfB/SC Peine in der neuen Saison um den Titel mitspielen. Quelle: Foto: Isabell Massel
Peine

Dass er aus seinen Ambitionen keinen Hehl macht, liegt vor allem an der personellen Konstellation. Denn die Peiner verzeichneten in der Sommerpause keinen Abgang, zudem verstärkt Mirco Ewert das Aufgebot – er kam von Mitfavorit BV Gifhorn. Entsprechend hat die Konkurrenz den VfB/SC auch zum Titelkandidaten Nummer eins gekürt. Befürchtungen, dass diese Rolle sein Team belasten könnte, hat Brandes überhaupt nicht. „Denn in den beiden Jahren, in denen wir in der zweiten Liga gespielt haben, haben alle enorm dazu gelernt“, erklärt er. Vor allem mental sei das Team stärker geworden.

Zwar gelang es dennoch nicht, die 2. Liga zu halten, „aber das lag in erster Linie an unserem großen Verletzungspech – das konnten wir nicht kompensieren“, erläutert der Coach. Letztlich sei der Abstieg ein Betriebsunfall gewesen, „den wir jetzt wieder reparieren wollen – und es sollte schon mit dem Teufel zugehen, wenn es mit dem Aufstieg nicht klappt“, konstatiert Brandes.

Zurückhaltender hingegen gibt sich der Kapitän. Grund dafür sind die verletzungsbedingten Ausfälle bei den Frauen, die den VfB/SC in der vergangenen Saison massiv gehandicapt haben. „Passiert das auch in der neuen Serie, wird es kritisch“, mahnt Lucas Gredner. Sollten jedoch alle fit sein, „werden wir auch um Platz eins mitspielen. Eine andere Aussage wäre nur Tiefstapelei“, erklärt er. Gleichwohl möchte er (noch) nicht vom Titelgewinn reden – im Gegensatz zu seinem Trainer. „Aber Heiner muss ja auch nicht spielen“, sagt Gredner und lacht.

Viel wichtiger ist ihm zunächst einmal, „dass wir wieder Spaß haben“. Denn die beiden vergangenen Jahre hätten enorm gezehrt und viel Kraft gekostet. „Es war sehr nervenaufreibend, da der Druck enorm war.“ Spiele zu verlieren, sei kein Problem gewesen, „aber durch die Erwartungshaltung, die man an sich selbst hatte, hat man dann auch Spiele abgegeben, die man nicht hätte verlieren müssen“, sagt der 25-jährige Doppelspezialist. In der neuen Serie dagegen sei das Anspruchsdenken nicht so ausgeprägt. „Es ist alles entspannter“, betont er, „und deswegen glaube ich auch, dass diese Saison dem Team und der Psyche gut tun werden.“

Schön sei ebenfalls, dass der Kader trotz des Abstiegs zusammengeblieben ist. „Das ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit. Aber das macht auch deutlich, dass alle gerne hier spielen und sich mit dieser Mannschaft identifizieren.“ Auf diesen Zusammenhalt setzt Lucas Gredner auch in der kommenden Spielzeit. „Der Teamgeist war schon immer und ist auch weiterhin ein großer Pluspunkt bei uns.“

Doch obwohl die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison gegeben sind, warnt der Kapitän vor allzu großer Euphorie. „Wir sollten erst einmal spielen und schauen, was dabei herauskommt – und sollten wir im Winter oben stehen, dann reden wir über Ziele.“

Der Kader

Zugänge: Mirco Ewert (BV Gifhorn).

Abgänge: Daniel Porath (Pause).

Der Kader: Lucas Gredner, Lukas Behme, Krzysztof Jakowczuk, Frank Juchim, Niklas König, Mirco Ewert, Nadine Cordes, Laura Gredner, Florentine Schöffski.

Trainer: Heiner Brandes.

Ziel:Aufstieg.

Derby und Top-Spiel: Brisanter Auftakt

Auf Titelfavorit VfB/SC Peine wartet zum Start der Badminton-Regionalliga gleich ein brisantes Auftaktprogramm. Denn der Zweitliga-Absteiger erwartet Samstag (14 Uhr) die SG Vechelde/Lengede zum Derby, und Sonntag (10 Uhr) kommt Titelmitfavorit BV Gifhorn in die Vöhrumer BBS-Halle. VfB/SC-Trainer Heiner Brandes findet’s gut: „Das ist genial, weil du gleich weißt, wo du stehst.“

Auch Neuzugang Mirco Ewert freut sich, vor allem auf die Partie am Sonntag, gibt es doch ein Wiedersehen mit seinem Ex-Team aus Gifhorn. Sein Einsatz ist allerdings fraglich, doch er dürfte seine neuen Mitspieler mit wertvollen Infos versorgen. „Ich weiß aber auch so, welche Stärken Gifhorn hat“, erklärt Brandes. Er hat zwar Respekt vor dem Vizemeister, „aber vom Potenzial her sollten wir mit 6:2 oder 5:3 gewinnen“.

Auch im Derby gegen die SG Vechelde/Lengede plant er einen Sieg ein. „Alles andere als ein Erfolg wäre eine Enttäuschung“, gesteht Brandes. Zugleich hofft er darauf, „dass die Halle voll ist. Denn dieses Spiel hat für uns eine große Bedeutung – es ist wie Hannover 96 gegen Eintracht Braunschweig.“

Von Peter Konrad

Drei Punkte und dann zur Party ins benachbarte Hamburg – das haben sich die Regionalliga-Volleyballer des Vorjahresvierten VV Vikings für ihren Punktspiel-Auftakt am Samstag beim TSV Buxtehude-Altkloster vorgenommen. Vor allem Außenangreifer Oliver Wendt hofft darauf, denn er möchte mit dem Team in seinen 29. Geburtstag hineinfeiern.

18:16 Uhr

Dank einer starken Keeperin Tessa Harmuth und mehr Mut in Hälfte zwei haben die B-Jugend-Handballerinnen des Landesliga-Aufsteigers HSV Vechelde-Woltorf ihren Saisonauftakt gewonnen. Im Derby besiegte die HSV die SG Adenstedt nach Pausen-Rückstand noch mit 18:14.

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