Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Sport Regional „Einwürfe statt Angaben“: Vikings verlieren glatt
Sportbuzzer Sportmix Sport Regional „Einwürfe statt Angaben“: Vikings verlieren glatt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:41 30.09.2019
Die Vikings (links) reckten sich häufig vergebens. GfL Hannover gewann mit 3:0. Quelle: Ralf Büchler Archiv)
Anzeige
Hannover

Der Tabellenführer erwies sich als zu hohe Hürde für die Regionalliga-Volleyballer der Vechelder und Vallstedter Vikings. Sie verloren beim GfL Hannover glatt, obwohl sie einen Satz fast schon in der Tasche hatte.

GfL Hannover – VV Vikings 3:0 (25:17, 25:23, 30:28). Mitte des ersten Satzes gelangen den Gastgebern sieben Punkte in Folge. „Da war der Satz praktisch weg“, sagte Vikings-Außenangreifer Oliver Wendt. Die Gastgeber schlugen sehr druckvoll auf, die Annahme der Gäste agierte aber nicht auf gleichem Niveau.

Anzeige

Das änderte sich auch im zweiten Durchgang kaum. Hinzu kam im gesamten Spiel, dass die Angaben der Vikings „zu locker und zu ängstlich“ erfolgten. Zwar blieb die GfL-Führung bis zum Ende des zweiten Durchgangs knapp, einen Satzball gestatteten sie den Gästen aber nicht.

Lange sah es danach aus, dass der dritte Satz nicht der letzte dieser Partie sein würde. Denn die Vikings führten schon 21:17. „Bei so einer Führung muss man den Satz holen“, sagte Wendt. Doch sein Team leistete sich nun etliche individuelle Fehler. GfL kam noch heran, und der Satz ging in die Verlängerung. „Und da haben wir uns noch die Butter vom Brot nehmen lassen“, sagte Wendt. „Wir machten Einwürfe statt Angaben. Typisch war der Siegpunkt für die Hannoveraner: Sie machten eine Sprungangabe, und der Ball fiel nach einem Netzroller bei uns ins Feld.“

Danach waren die Gäste „bedient“ – sahen aber auch etwas Positives: „Wir haben jetzt vier Wochen Pause, in denen wir viel Arbeit vor uns haben“, stellte Wendt fest. Diese Phase sei fast eine erneute Saisonvorbereitung, da die tatsächliche aus verschiedenen Gründen – unter anderem Beach-Turniere und die späte Verpflichtung von Trainer Heiko Herzberg – sehr kurz ausgefallen war. Für Wendt ist klar: „Wir müssen jetzt reinhauen!“

Von Matthias Press