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Sport Regional Ein Derby-Sieg – und die SG darf den Klassenerhalt feiern
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18:00 26.04.2019
Kira Zimball (Mitte) und die SG Zweidorf/Bortfeld erwarten am Sonntag die HSG Nord zum Derby. Quelle: butt
Zweidorf-Bortfeld

Mit unterschiedlichen Voraussetzungen gehen die Landesliga-Handballerinnen der SG Zweidorf/Bortfeld sowie der HSG Nord ins Kreisderby. Denn während die auf Platz zwei liegenden Edemiserinnen beim vorletzten Saisonspiel locker auflaufen können, dürfte bei der um den Klassenerhalt kämpfenden SG Anspannung angesagt sein.

SG Zweidorf/Bortfeld – HSG Nord Edemissen (Sonntag, 15 Uhr). Eine Entscheidung von Zweidorf/Bortfelds Verantwortlichen sorgte für Verstimmung bei der HSG Nord. „Denn wir baten die SG um Verlegung der Partie, weil unsere beiden Stamm-Torfrauen Vanessa Pertile und Sandra Wilck am Sonntag fehlen. Doch unsere Anfrage wurde leider abgelehnt“, berichtet Edemissens Trainer Gundolf Deterding, der deshalb Torhüterin Yasmin Tuschinski aus der Zweitvertretung hochzieht. Außerdem muss die HSG Nord mit Sina Schrader, Viktoria Marquardt und Christin Saibel, die berufsbedingt beziehungsweise studiumsbedingt fehlen, weitere Ausfälle verkraften.

„Trotzdem sind wir stark genug, um zu gewinnen“, betont Deterding, dessen Team zuletzt vier Erfolge holte. Voraussetzung für den fünften Sieg in Folge sei allerdings, dass seine Spielerinnen bei ihren Würfen voll konzentriert sind. „Denn Bortfelds Torfrau Franziska Rother ist sehr stark. Die muss man ausgucken, um zu treffen. Tun wir das nicht, werden wir sie zur Heldin werfen.“ Wichtig sei zudem, die SG unter Druck zu setzen. „Das heißt, dass wir konsequent unser Tempospiel durchziehen müssen“, fordert Deterding.

Aber auch die Gastgeberinnen haben sich viel vorgenommen. „Wir wollen mindestens noch einen Sieg aus den letzten zwei Begegnungen holen“, sagt SG-Coach Ulrich Bollmann. Er möchte damit verhindern, dass sein Team in die Relegation um den Klassenerhalt muss. Mit der SG VfL Wittingen und dem MTV Geismar II stehen zwei Absteiger fest. Geismar muss als derzeit Tabellenachter die Liga verlassen, da die Erste aus der Oberliga absteigt.

Für den Abstiegs-Relegationsplatz kommen noch zwei Teams in Frage: Zweidorf/Bortfeld und die SV Schedetal, die drei Punkte hinter der SG platziert sind. Schedetal hat aber zwei lösbare Aufgaben vor sich, kann die SG noch überholen.

Doch ein Sieg am Sonntag – und die Bortfelderinnen sind gerettet und dürfen den Klassenerhalt feiern. „Edemissen ist aber keine leichte Aufgabe, um die erforderlichen zwei Punkte einzufahren“, erklärt Bollmann. Dass sein Team aber durchaus mithalten kann, hat es im Hinspiel bewiesen, als es das Derby lange offen gestaltete und lediglich mit 17:21 den Kürzeren zog.

Sollte es gegen Edemissen am Sonntag jedoch erneut nichts mit einem Sieg werden, hat die SG eine Woche später in Wittingen die Chance, die Landesliga zu halten.

Die Wettkampfpause über Ostern hat der SG jedoch gut getan, da einige Spielerinnen krankheitsbedingt angeschlagen waren, zudem kamen Verletzungen von Jenna Böger und Ann-Christin Strutz hinzu – am Sonntag werden beide spielen. Lediglich Außenspielerin Johanna Wesemann und Kreisläuferin Neele Martz fallen aus.

Von Hartmut Butt und Jürgen Hansen

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