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Sport Regional Edemissen gibt Acht-Tore-Vorsprung aus der Hand
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18:00 29.01.2019
Der Edemissener Jacob Streit ging in Northeim leer aus. Quelle: Isabell Massel (Archiv)
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Edemissen

Eine außergewöhnliche Niederlage haben Edemissens Landesliga-Handballer in Northeim kassiert. Sie führten sie zur Pause mit acht Toren Unterschied, dann führte ein kompletter Einbruch dazu, dass sie am Ende mit leeren Händen nach Hause fuhren.

Northeimer HC II – HSG Nord Edemissen (14:22). Fassungslos über die Leistung seiner Vorderleute im zweiten Abschnitt zeigte sich HSG-Torwart Christian Oppermann: „Es war gruselig, was wir in der zweiten Hälfte gespielt haben. Die Mannschaft war völlig verunsichert, schaffte es kaum noch, klare Möglichkeiten herauszuspielen. In den letzten zehn Minuten gelang uns nur noch ein Tor.“

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Während der ersten Halbzeit habe man dagegen alles richtig gemacht. „Es war klar, dass es Northeim in erster Linie über den Kreis probiert, zu Torabschlüssen zu kommen. Das haben wir bis auf die ersten zehn Minuten unterbunden, konnten dem Gegner den Ball oft klauen und sind über die erste und zweite Welle zu einfachen Toren gekommen“, lobte Oppermann.

Nach der Pause klappte dagegen kaum noch etwas. Und als die Gastgeber von 17:24 (36.) auf 22:24 (42.) verkürzten, „kam bei uns Hektik auf. Wir leisteten uns viele technische Fehler, unvorbereitete Torabschlüsse und Pässe ins Seitenaus“, berichtete Oppermann. Alle Versuche, durch andere Abwehrformationen und Auswechselungen wieder in die Spur zu finden, seien erfolglos geblieben. „Diese Niederlage muss bei uns zu einem Lerneffekt führen. Und zwar, dass man jedes Spiel mit höchster Konzentration beenden muss, egal wie hoch der Vorsprung ist“, betonte Oppermann.

HSG Nord Edemissen: Oppermann, Grotefend (beide Tor) – Moritz Streit (7), Sven Seffer (1), Görl (1), Jacob Streit, Timo Seffer (3), Marius Müller (5), Winkler (1), Falkenhain (2), Lennart Rauls (5), Niklas Rauls (2), Williamson, Hoffmann (3/1).

Von Jürgen Hansen

28.01.2019
28.01.2019
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