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Sport Regional Doppelter Sieg: VfB/SC Peine überrascht – und hat Pech
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16:00 25.02.2019
Das Doppel Krzysztof Jakowczuk (links) und Lucas Gredner war in beiden Spielen der „Dosenöffner“. Trainer Heiner Brandes (hinten) beobachtet das Spiel. Quelle: Stefan Saltzmann
Peine

Sehr viel lief beim VfB/SC Peine in der 2. Badminton-Bundesliga in dieser Saison schief. Doch am Wochenende hatte das Team von Trainer Heiner Brandes neben dem Können das nötige Quäntchen Glück: Gegen den Tabellendritten TSV Trittau II gelang ein 5:2-Sieg, gegen den Tabellenzweiten Wesel ein 4:3-Erfolg. Die Peiner jubelten – aber dann lief es doch wieder schief: Die Konkurrenten im Abstiegskampf punkteten ebenfalls.

VfB/SC PeineTSV Trittau II 5:2. „Hätte mir vorher jemand gesagt, Ihr holt gegen Trittau zwei Punkte, hätte ich das nicht geglaubt. Im Nachhinein ist es sogar ein wenig ärgerlich, weil drei dringewesen wären“, sagte Brandes. Im zweiten Herrendoppel hatten Frank Juchim und Niklas König drei Matchbälle im vierten Satz, konnten sie aber gegen die hoch favorisierten Gegner nicht verwerten und verloren im fünften Satz mit 5:11.

„Das Trittauer Doppel Mernke/ Zander ist super eingespielt und ausgebufft. Aber auch Frank und Niklas haben super zusammen gespielt. Dass es mit den Matchbällen nicht klappte, war Pech. Einmal fiel der Ball von der Netzkante zurück, einmal landete er im Aus“, schilderte Brandes, dessen Ärger sich aber in Grenzen hielt. Denn ansonsten lief es gut für die Peiner.

Krzysztof Jakowczuk und Lucas Gredner gewannen das erste Herrendoppel souverän. „Das war der Dosenöffner“, stellte Brandes fest. Nadine Cordes und Laura Gredner brauchten im Damendoppel zwar vier Sätze zum überraschenden Sieg, aber ihre Cleverness zahlte sich aus. „Der Gegner brachte die Angriffe nicht richtig durch.“

Zittern mussten die Peiner im Mixed. Nach zwei glatten Satzgewinnen, ließen Lucas Gredner und Nadine Cordes den Ausgleich zu und lagen im fünften Satz schon 2:7 zurück. „Aber dann gelangen zwei, drei gute Aufschläge, und plötzlich waren sie wieder dran“, sagte Brandes. In der Verlängerung blockte Cordes einen Ball, der Gegner musste hoch zurückspielen, und Gredner holte mit einem Smash zum 15:14 den Punkt zum Satz- und Spielgewinn.

Da Krzysztof Jakowczuk das erste Herren-Einzel klar gewonnen hatte, hatte der VfB/SC Peine zwei Tabellenpunkte schon sicher und konnte es sich leisten, das Dameneinzel herzuschenken. „Laura ist ja noch nicht wieder komplett fit. Wir wollten keine Verletzung riskieren, zumal sie wohl verloren hätte.“ Den Schlusspunkt setzte dann Niklas König mit einem Viersatzsieg im zweiten Herren-Einzel.

Spiele: Krzysztof Jakowczuk/ Lucas Gredner – Daniel Seifert/ Lasse Rathjens 11:8, 11:9, 11:6. Nadine Cordes/ Laura Gredner – Marina Korsch/ Ciara Torrance 11:9, 7:11, 11:7, 12-10. Frank Juchim/ Niklas König – Alexander Mernke/ Rasmus Zander 11:6, 11:9, 11:13, 10-12, 5:11. Krzysztof Jakowczuk – Alexander Mernke 11:7, 11:6, 11:9. Laura Gredner – Marina Korsch 0:11, 0:11, 0:11 (Aufgabe). Lucas Gredner/ Nadine CordesRasmus Zander/ Ciara Torrance 11:5, 11:9, 8:11, 7:11, 15.14. Niklas KönigDaniel Seifert 11:6; 7:11; 11:8; 11:8.

VfB/SC Peine – BV RW Wesel 4:3. Erneut war das erste Herrendoppel der „Dosenöffner“. Krzysztof Jakowczuk und Lucas Gredner lagen zurück, kämpften sich wieder heran – und siegten im fünften Satz mit 12:10. „Das war irre spannend“, sagte Trainer Heiner Brandes. „Immerhin hat Wesel eines der besten Herrendoppel der Liga.“

Im zweiten Herrendoppel gelang Frank Juchim und Niklas König mit dem Sieg die Überraschung. „Sie haben da weitergemacht, wo sie am Samstag aufgehört haben“, lobte Brandes.

Zwar ging das Damendoppel verloren, Krzysztof Jakowczuk lieferte aber in seinem Einzel gegen den niederländischen Spitzenspieler Tim Vaessen ein grandioses Spiel. „Das war ein knallharter Fight. Beide waren am Ende stehend K.o.“, schilderte Brandes. „Aber Krzysztof hatte ein paar Körner mehr und gewann im fünften Satz.“ Den entscheidenden vierten Punkt für den Sieg errang Niklas König. „Er hat richtig genial gespielt“, lobte Brandes. „Er hat den Gegner viel beschäftigt. Der war am Ende platt.“

Die Peiner konnten zum zweiten Mal an diesem Wochenende jubeln. „Wir haben vier Punkte geholt. Das ist mehr als überragend. Was wir als Mannschaft geleistet haben, war top“, lobte der Trainer.

Spiele: Krzysztof Jakowczuk/ Lucas Gredner – Thorsten Hukriede/ Jan Felix Matulat 11:9, 4:11, 10:12, 13:11, 12:10. Nadine Cordes/ Laura Gredner – Ella Diehl/ Lena Fischer 12:14, 8:11, 5:11. Frank Juchim/ Niklas KönigTim Vaessen/ Hendrik Waldyk 13:11, 12:10, 11:9. Krzysztof Jakowczuk Tim Vaessen 11:7, 4:11, 8:11, 11:6, 11:7. Nadine CordesElla Diehl 5:11, 4:11, 2:11. Lucas Gredner/ Laura Gredner – Jan Felix Matulat/ Lena Fischer 7:11, 14:12, 4:11, 11:9, 8:11. Niklas König – Hendrik Waldyk 11:9, 11:7, 11:5.

Von Matthias Press

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