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Sport Regional Der Lena-Lena-Block macht dicht: Edemissen gewinnt
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19:21 17.02.2020
Edemissens Lena Brandes kommt zum Abschluss: Mit der HSG Nord gewann sie gegen Vorsfelde. Quelle: Foto: Ralf Büchler
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Kreis Peine

Gut erholt von ihrer bescheidenen Leistung bei der jüngsten Niederlage gegen Geismar zeigten sich Edemissens Landesliga-Handballerinnen. Denn sie gewannen in überzeugender Manier gegen Vorsfelde. Chancenlos war dagegen die SG Zweidorf/Bortfeld, denn sie unterlag im Spitzenspiel beim Tabellenführer in Geismar mit 13:30 und rutschte damit von Platz zwei auf Rang vier ab.

HSG Nord EdemissenMTV Vorsfelde 23:20 (12:12). Sehr zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft zeigte sich HSG-Nord-Trainer Gundolf Deterding. „Die kämpferische Einstellung hat bei allen gestimmt. Und auch spielerisch lief es gut, vor allem zweite Halbzeit.“

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Im ersten Durchgang, der völlig ausgeglichen verlief, hatten die Edemisserinnen noch einige Schwierigkeiten mit dem Gegner. „Wir konnten Vorsfeldes Kreisläufer-Spiel zu selten unterbinden. Außerdem bekamen wir die MTV-Rückraumschützinnen kaum in Griff.“

Nach dem Wechsel steigerten sich die Edemisserinnen in der Defensive. „Vor allem unser Mittelblock mit Lena Schmidt und Lena Brandes funktionierte jetzt. Insgesamt arbeiteten alle Spielerinnen in der Deckung viel besser als zuvor, sie zeigten die nötige Aggressivität. Und die Bälle, die durchkamen, hat Sandra Wilck fast alle gehalten“, freute sich Deterding.

In der Offensive steigerten sich die Gäste ebenfalls – zwischen der 42. und 50. Minuten lief es besonders gut. Denn in diesem Zeitraum setzte sich die HSG Nord dank eines Sechs-Tore-Laufes von 16:15 auf 22:15 ab. „Danach war die Partie entschieden. Wir spielten die restliche Zeit in Ruhe runter“, berichtete Deterding, der Edemissens zehnfacher Torschützin Anna-Lena Feldt ein Sonderlob ausstellte. „So gut habe ich Anna-Lena noch nie gesehen. Sie hat sich oft in Eins-gegen-Eins-Situationen durchgesetzt und erzielte viele ihrer Tore aus dem Rückraum.“

HSG Nord Edemissen: Wilck (Tor) – Rönick, Himmelstoß (1), Gail (1), Carmon (6/2), Schmidt (2), Brandes (2), Höper, Streit, Feldt (10), Brand, Hintz (1), Sofie Teichmann, Sabrina Teichmann.

MTV GeismarSG Zweidorf/Bortfeld 30:13 (15:9). Der SG-Trainer hatte zwar schon vorab eine Niederlage einkalkuliert, „aber dass sie so deutlich ausfällt, damit habe ich nicht gerechnet“, gestand Ulrich Bollmann, der auf Elisa Kelkert, Larissa Kamp und Ann-Christin Strutz verzichten musste. Bei Strutz hat sich die im vorigen Heimspiel zugezogene Knieverletzung als Kreuzbandriss herausgestellt, so dass die Saison für sie beendet ist. Den Gästen gelang nur einmal die Führung, als Lynn Giese zum 2:1 traf. Als die SG acht Minuten ohne Torerfolg blieb, geriet sie mit 2:7 ins Hintertreffen. „Aber ab Mitte der ersten Halbzeit haben wir dann ordentlich kombiniert und eine ansprechende Leistung geboten“, erklärte Bollmann. Mit dem Rückstand von sechs Toren zur Pause konnte er leben.

„Leider haben sich in der zweiten Hälfte die Fehler vermehrt. Geismar zog sein gefürchtetes Kombinationsspiel auf und setzte sich immer weiter ab“, erläuterte Bollmann. Nach nur 38 Minuten betrug der Abstand bereits zehn Tore (20:10) – und in der restlichen Zeit hatte die SG dem Spitzenreiter nichts mehr entgegenzusetzen, so dass es eine herbe Klatsche gab. „Es war unser mit Abstand schwächstes Spiel in dieser Saison“, resümierte Bollmann.

Zweidorf/Bortfeld: Rother – Filipczak (3), Sonnenberg (2), Giese (2), Grobe (2), Steinmetz (2), Marks (1/1), Böger (1), Eggert, Wesemann, Inga.

Von Hartmut Butt und Jürgen Hansen