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Sport Regional Der Hawaii-Bezwinger begeistert die Peiner Grünschnäbel
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14:00 14.06.2019
Ironman-Hawaii-Finisher Patrick Harms (oben links) gab ein Training für die Teilnehmer der Triathlon-Grünschnäbel-Aktion. Die durften auch seine Medaille anfassen, eine Perlenkette umhängen oder den Helm aufsetzen. Quelle: Verein
Vöhrum

Bei der legendären Triathlon-Weltmeisterschaft auf Hawaii kam Patrick Harms ins Schwitzen, weil er 3,86 Kilometer schwamm, 180 Kilometer auf dem Rad strampelte und dann noch einen Marathon auf heißem Asphalt rannte – diesmal brachte ein Fragen-Feuerwerk von begeisterten Kindern den Ironman-Bezwinger ins Schwitzen. „Gibt es gefährliche Tiere im Wasser vor Hawaii?“, „Was kostet so ein Rad?“ und „Wie oft trainierst du eigentlich?“, wollten die Schüler aus der Triathlon-Nachwuchs-Gruppe der Peiner Tri-Speedys von ihm wissen. WM-Teilnehmer Patrick Harms hatte sie für ein gemeinsames Training besucht – und das kam richtig gut an. „Wir haben gnadenlos überzogen“, stellte Tri-Speedys-Jugendtrainerin Eileen Althans schmunzelnd fest.

Der Besuch des Hawaii-Bezwingers war einer der Höhepunkte der Grünschnäbel-Aktion, die die Tri-Speedys zusammen mit der PAZ ins Leben riefen. In elf Wochen sollen die 8- bis 14-jährigen Anfänger durch kindergerechtes Training mit Experten und Sportspielen so gut vorbereitet sein, dass sie Ende Juni ihren ersten Schüler-Triathlon in Bokeloh meistern können. Der Besuch des WM-Teilnehmers und Klub-Kollegen sorgte für Extra-Motivation. „Das hat Patrick ganz toll gemacht – mit viel Humor und ganz unkompliziert“, lobte Eileen Althans.

Patrick Harms hatte seine Zeitfahrmaschine, seinen schnittigen Rad-Helm und die Finisher-Medaille aus Hawaii mitgebracht. Anfassen und aufsetzen erlaubt! „Es war total spannend, ich war begeistert, wie lebendig und mega-interessiert die Kinder waren“, schwärmte der WM-Teilnehmer. Mehrfach machten die Kinder große Augen: Etwa als Patrick Harms ihnen verriet, dass er zweimal täglich trainiert und so ein Top-Rad mehrere tausend Euro kostet.

Der Hawaii-Starter gab zudem noch hilfreiche Tipps beim gemeinsamen Lauftraining und bläute dem Nachwuchs unter anderem ein, wie wichtig es ist, die Arme optimal mit einzusetzen. Einige setzten das prompt um. „Das zu sehen, war ziemlich genial“, lobte Harms die Motivation und den Ehrgeiz der Schüler. Der Besuch bestätigte den 32-jährigen gebürtigen Sophientaler übrigens auch in einer Sache – er kann sich vorstellen, mal als Trainer zu arbeiten. „Das Feld finde ich total spannend.“

Von Christian Meyer

Mit Prellungen und einem wenig genutzten Reserve-Rad musste Kirsten Krohne von den Peiner Tri-Speedys beim Saison-Auftakt der Verbandsliga beim Triathlon in Limmer starten. Denn kurz zuvor wurde sie beim Radtraining von einem Auto erfasst. Und trotzdem führte sie ihre Mannschaft mit einer starken Leistung zu einem guten Start – Platz drei!

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„Das war eine gelungene Veranstaltung“, meinte Lukas Behme nach dem Eulencupturnier, das sein Verein ausgerichtet hat. Seine Spielgemeinschaft VfB/Ski-Club Peine holte drei Siege. Zwei Eulen-Pokale eroberte der MTV Vechelde, einen der TSV Sierße/Wahle.

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„Wo sind denn die anderen geblieben?“, fragte Sarina Barth (U18) von der LG Peiner Land verwundert, nachdem sie beim 38. Nationalen Pfingstsportfest in Zeven über 400 Meter in nur 57,72 Sekunden als Erste über die Ziellinie gestürmt war. „Hinter dir!“, sagte Vereinskameradin Victoria Sack lachend. Auch sie gewann – aber bei den Frauen.

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