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Sport Regional Dank Wittingens Rückzug: MTV feiert den vorzeitigen Klassenerhalt
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16:00 26.04.2019
Der MTV Groß Lafferde (links) will am Sonntag bei der abstiegsgefährdeten HSG Heidmark punkten. Quelle: Ralf Büchler
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Gross lafferde

Über ein Ostergeschenk durften sich Groß Lafferdes Verbandsliga-Handballer freuen. Denn Staffelkonkurrent Wittingen vermeldete vorige Woche, sich freiwillig aus der Verbandsliga zurückzuziehen. Damit steht die Mannschaft als erster Absteiger fest. Für den MTV heißt das, dass der Klassenerhalt nun auch rechnerisch gesichert ist. Noch mitten drin im Abstiegskampf steckt dagegen der Viertletzte Heidmark, bei dem die Lafferder antreten müssen.

HSG Heidmark – MTV Groß Lafferde (Samstag, 19. 30 Uhr). „Wir können jetzt befreit aufspielen und möchten in der Tabelle noch weiter nach oben klettern“, sagt MTV-Handball-Abteilungsleiter Steffen Slabon. Doch gegen die mit dem Rücken zur Wand stehenden Heidmarker zu punkten, werde schwer. „Denn die HSG wird sicherlich eine Reaktion auf die zuletzt gezeigten Leistungen zeigen wollen“, verweist er auf die Niederlagen der Gastgeber gegen Altencelle und Geismar.

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Dennoch taxiert Slabon die HSG als einen Gegner, der über das Tempo kommt und als Kollektiv stark ist. Besonders aufpassen müsse sein Team auf Kreisläufer Stefan Maras und Rückraumspieler Florian Pröhl, der schon 129 Treffer erzielt hat und damit auf Platz fünf der Verbandsliga-Torjäger-Liste steht. Andere Daten sind weniger schmeichelhaft. „Denn die HSG agiert in der Defensive sehr robust. Sie kassierte diese Serie bereits 117 Zweiminuten-Strafen und 13 Rote Karten – so viel wie keine andere Mannschaft der Liga. Wir müssen uns also auf ordentlich Gegenwehr einstellen“, mahnt Steffen Slabon. Hinzu komme die außergewöhnliche Atmosphäre in der engen Dorfmarker Halle. „Damit muss man erst einmal umgehen“, betont Slabon, dessen Team auf den zuletzt in Gala-Form spielenden Keeper Florian Frühling verzichten muss. Für ihn rückt Christoph Könnecker ins Aufgebot und bildet mit Jan Hagedorn das Torhüter-Duo.

Von Jürgen Hansen