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Broistedt muss sich „etwas einfallen lassen“

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17:13 18.09.2020
Broistedts Ruslan Eggert köpfte den Ball. Teamkollege Marvin Kaupert (Nr. 19). schaut zu. Die Pfeil hoffen, gegen Bortfeld ihre Torchancen nutzen zu können. Quelle: Ralf Büchler
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Broistedt

In ihrem ersten Saisonspiel haben sich Broistedts Kreisliga-Fußballer einen Fehlstart geleistet. Verlor doch die ambitionierte Mannschaft um Trainer Fred Matejasik vorige Woche mit 0:1 beim Abstiegskandidaten Stederdorf. Auch am Sonntag dürfte es schwer werden zu gewinnen. Denn der kommende Gegner Bortfeld reist mit Selbstbewusstsein nach dem 3:0-Auftaktsieg gegen Lengede an.

Pfeil Broistedt – TB Bortfeld (Sonntag, 15 Uhr). Pfeile-Trainer Fred Matejasik erwartet Gäste, die „mit breiter Brust“ auflaufen“ werden. Auch sonst hat er Respekt vor den Bortfeldern. „Die zählen zu den Mannschaften, die vorige Saison die wenigsten Gegentore kassierten. Deren Abwehr steht sehr kompakt, wenn wir da durchkommen wollen, müssen wir uns schon etwas einfallen lassen.“

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Zuletzt in Stederdorf taten sich die Broistedter in der Offensive schwer. Doch den Stab über die Seinen ob der Niederlage bricht Matejasik nicht. „Eine schlechte Leistung war das nicht. Sicher hätten wir geduldiger agieren müssen, hätten weniger oft lange Bälle schlagen dürfen. Dennoch erspielten wir uns jede Menge klare Torchancen. Leider wurden sie alle kläglich vergeben. Das muss am Sonntag besser werden“, betont der Pfeile-Trainer, der auf Gino Jampert (Rippenprellung) sowie die Langzeitverletzten Alec Bastian und Marcel Köhl verzichten muss.

„Bis auf unsere Chancenverwertung lief es perfekt. Meine Spieler haben die taktische Ausrichtung eins zu eins umgesetzt. Und das gegen die Lengeder, die ja keine Laufkundschaft sind“, blickt TB-Trainer Garrit Klapproth auf den 3:0-Starterfolg zurück. „Auch in Broistedt werden wir voll auf Sieg spielen. Daraus mache ich keinen Hehl.“

Den Gastgebern attestiert er, dass sie guten Fußball spielen. „Vorige Saison trennten wir uns 2:2. Das war eine Partie, die völlig auf Augenhöhe lag. Beide Mannschaften spielten mit offenem Visier, für die Zuschauer war das schön anzusehen. Ich denke, Sonntag wird es ähnlich zugehen. Kleinigkeiten werden entscheiden, wer am Ende gewinnt“, erläutert Klapproth, der nur auf Dennis Otte verzichten muss, der sich vor drei Wochen eine schwere Knieverletzung zugezogen hat.

Von Jürgen Hansen