Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Sport Regional Bastian Ebelings Aufschlagserie war die Inititalzündung der Vikings
Sportbuzzer Sportmix Sport Regional Bastian Ebelings Aufschlagserie war die Inititalzündung der Vikings
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:45 11.11.2019
Hier reißt Bastian Ebeling (links) mit Oliver Wendt die Hände zum Block hoch. Mit seinen Sprungaufschlägen nervte Ebeling die Gäste aus Osnabrück. Quelle: Foto: Ralf Büchler
Anzeige
Vechelde

Erleichterung bei den Regionalliga-Volleyballern der Vallstedt Vechelde Vikings: Nach Anlaufschwierigkeiten samt Satz-Rückstand schmetterten sie sich doch noch zu einem souveränen 3:1-Heimsieg gegen Aufsteiger und Schlusslicht VC Osnabrück und bauten den Abstand auf den Abstiegsrelegationsplatz aus. Das Erfolgsrezept: Mehr Mut und Risiko bei den Aufschlägen. „Der Sieg sichert uns nach hinten ab, jetzt wünsche ich mir, dass wir mal eine kleine Serie starten, denn das gibt dann die entscheidende Sicherheit“, sagte Vikings-Coach Heiko Herzberg.

VV Vikings – VC Osnabrück 3:1 (19:25, 25:14, 25:19, 25:11). Die Vikings spielten zwar nicht so stark wie bei der jüngsten 2:3-Niederlage in Oldenburg, doch dafür gewannen sie diesmal. „In der Favoritenrolle tun wir uns oft schwer“, stellte Vikings-Kapitän Torben Pätzold fest. Sein Team war mit stotterndem Motor ins Spiel gestartet. „Wir waren hibbelig. Und prompt gingen drei, vier Annahmen weg“, erklärte Pätzold den Satzrückstand gegen den Aufsteiger, der zuvor in fünf Partien erst zwei Sätze gewonnen hatte. Doch in Vechelde überraschten die Gäste zunächst mit starken Angriffen über die Mitte. Sorgen machte sich Vikings-Coach Heiko Herzberg trotzdem nicht. „Wir wurden kalt erwischt. Für mich war das aber eine Momentaufnahme, ich wusste, dass wir in der Annahme eigentlich stabil sind“, erklärte der Coach – und wurde in seiner Einschätzung bestätigt.

Anzeige

Die Vikings drehten die Partie noch souverän. Weil sie sich in der Annahme steigerten, aber vor allem, weil sie Herzbergs Forderung beherzigten und mehr Risiko in den Aufschlägen wagten. „Das haben wir konsequent umgesetzt und so mehr Druck gemacht“, schilderte Diagonalangreifer Pätzold. Einer tat sich bei den Angaben besonders hervor: Mit seinen Sprungaufschlägen bescherte Bastian Ebeling den Osnabrückern gewaltige Probleme. „Sie haben nicht nur eine gute Härte, sondern auch Spin und sind dadurch schwerer einzuschätzen“, sagte Teamkollege Pätzold. „Bastis Aufschlagserie war unsere Initialzündung. Danach haben sich auch andere Spieler mehr getraut und wir konnten maximalen Druck aufbauen“, stellte Vikings-Coach Heiko Herzberg erfreut fest. Fortan lief es. In Satz vier schmetterten sich die Vikings sogar in rekordverdächtigen 18 Minuten zum Sieg. „Die Mannschaft entwickelt sich, wir sind auf einem guten Weg“, konstatierte Trainer Herzberg erfreut.

Von Christian Meyer