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Sport Regional Arminia kämpft, unterliegt aber der SG
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15:28 14.03.2019
Enzo Marchese (am Ball) und Arminia Vöhrum unterlagen in eigener Halle der SG Braunschweig III mit 39:73. Quelle: Isabell Massel
Kreis Peine

Bezirksoberliga

SC Weende-Göttingen II – TSV Edemissen 20:0 gewertet. „Unser Kader ist ja ohnehin nicht groß“, sagte TSV-Spielertrainer René Kupsch. „Gegen Weende waren einige verhindert – aber sechs Spieler hatte ich eigentlich noch. Von denen sind aber kurz vorher zwei so erkrankt, dass sie nicht auflaufen konnten. Mit nur vier Spielern konnten wir nicht antreten und mussten absagen.“

Bezirksliga

TSV VölkenrodeMTV Vechelde 129:77 (32:21, 64:46, 100:64). „Wir konnten die kurzfristigen Ausfälle auf den großen Positionen nur schwer wett machen“, begründete MTV-Coach Oliver Wedekind die hohe Niederlage. Da ihm nur sechs Spieler aus der Ersten und zwei aus der Zweiten zur Verfügung standen, „ging es nur darum, den Spitzenreiter ein wenig zu ärgern“, sagte Wedekind. Und das sei auch phasenweise gelungen. „Denn gegen die körperlich robusten Völkenroder haben wir von vorne verteidigt. Zudem haben wir es in der Offensive zunächst immer wieder geschafft, gegen die längeren gegnerischen Spieler zum Brett zu kommen.“

Allerdings habe sich Völkenrode recht schnell darauf eingestellt, holte die Rebounds und schuf sich damit zweite und dritte Chancen. Dazu kam, „dass die zwei Centerspieler aus unserer Zweiten bereits nachmittags in Seesen gespielt hatten.“ Folglich ließen die Kräfte immer mehr nach – und das nutzte der Gastgeber konsequent aus.

Dennoch war Wedekind nicht unzufrieden. „Trotz des heftigen Resultates haben die acht Spieler zusammengehalten wie Pech und Schwefel. Und wir haben es immer wieder geschafft, spielerisch zum Erfolg zu kommen. Insofern war das unter den Bedingungen eine gute Leistung.“

Vechelde: Severin (14/2 Dreier), T. Vogel (10/2), N. Vogel (12/3), Klapsing (20), Sänger (2), Dambietz (4), Will (6), J. Schulze (9).

MTV VecheldeTSV Völkenrode 67:92 (14:25, 33:45, 45:73). Da die personellen Voraussetzungen erheblich besser waren als drei Tage zuvor, „hatten wir uns mehr ausgerechnet“, erklärte Vecheldes Trainer Oliver Wedekind. Zu Beginn jedoch habe sein Team etwas lethargisch agiert, so dass der Tabellenführer aus Völkenrode den erste Abschnitt mit 25:14 für sich entschied. „Wir haben uns aber nicht abschütteln lassen und das zweite Viertel ausgeglichen gestaltet“, berichtete er.

Und in der Pause nahm sich der MTV vor, den Rückstand weiter zu verkürzen. „Doch leider passierte genau das Gegenteil.“ Leichte Ballverluste, eine schwache Defensivleistung und ein 16:0-Lauf der Gäste am Ende des dritten Viertels ließen die Vechelder so weit ins Hintertreffen geraten, „dass die Partie entschieden war. Immerhin haben war noch das letzte Viertel gewonnen“, erklärte Wedekind.

Fazit: „Die Luft ist absolut raus. Vielleicht können wir ja im letzten Punktspiel am 23. März zu Hause gegen Eintracht Braunschweig noch etwas bewegen.“ Doch unabhängig davon, wie diese Abschlusspartie endet, ist Wedekind mit dem Erreichten schon jetzt zufrieden. „Wir haben uns als Aufsteiger im Mittelfeld festgesetzt – das ist sehr erfreulich.“

Vechelde: Severin (15/3), T. Vogel (2), N. Vogel (3/1), Klapsing (16/2), S. Klocke (8), F. Klocke (7), Sänger (2), Zaborowski (3/1), Papp (5), Will (6).

Bezirksklasse

Arminia Vöhrum – SG Braunschweig III 39:73 (12:19, 17:42, 30:58). „Die SG ist mit voller Besetzung erschienen, und bei uns haben sich mehrere durch Verletzungen oder Erkrankungen Angeschlagene durchgequält“, sagte Arminia-Trainer Benjamin Magdziarz. „Die Braunschweiger haben gleich gepresst, damit sind wir nicht so recht klargekommen. Der Spielaufbau hat dadurch nicht gut funktioniert und wir hatten viele Ballverluste.“

Die Einstellung seiner Mannschaft sei aber „super“ gewesen. „Alle haben gekämpft. Körperlich waren uns die Braunschweiger vor allem unter dem Korb überlegen.“

Arminia Vöhrum: Magdziarz (18/2), Prieske (6/1), Johnson (2), Hoyer (3/1), Behrens (2), Kühnholz (3), Zschenderlein (5/1).

Von Peter Konrad und Matthias Press

Die abstiegsgefährdeten Landesliga-Handballerinnen der SG Zweidorf/Bortfeld mussten sich gegen MTV Geismar II mit einem 26:26 zufrieden geben und verloren einen wichtigen Zähler im Kampf um den Klassenerhalt. Marie Filipczak bewahrte die SG mit zwei verwandelten Siebenmetern in der Schlussphase vor der Niederlage.

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