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Badminton-Zweitligist Peine hofft auf die Öffnung der Hallen

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15:08 11.11.2020
Laura Gredner (links), Nadine Cordes (rechts) und Lucas Gredner (hinten) zeigten in der 2. Bundesliga mit dem VfB/SC Peine bisher eine hervorragende Leistung. Sie hoffen, daran anknüpfen zu können. Quelle: Ralf Büchler
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Peine

Aufsteiger VfB/SC Peine ist überraschend gut in die Saison der 2. Badminton-Bundesliga Nord gestartet. Nach sechs Spielen liegt das Team von Trainer Heiner Brandes auf dem dritten Tabellenrang. Vier Spiele hat es gewonnen und nur zwei verloren.

Dann aber kam der Corona-Lockdown, und Brandes befürchtet, dass die gute Form verloren geht, wenn die Zwangs-Trainingspause länger dauert. Dabei dürfte das Training unter Einhaltung der Hygiene-Regeln eigentlich stattfinden, denn das ist in den Individualsportarten erlaubt. Aber die städtischen Hallen sind geschlossen, die Spieler müssen draußen bleiben.

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„Wir warten jetzt den November mal ab. Sollte dann der Lockdown noch länger dauern, wollen wir bei der Stadt vorsprechen, ob wir in die Halle in Vöhrum zum Training wieder hineindürfen“, sagt Brandes. Acht Wochen setzt er an, um die für die 2. Bundesliga nötige Wettkampfform zu erreichen. „Ausgesetzt sind die Spiele bis Ende Dezember. Sollte es dann vielleicht Mitte Januar weitergehen, müssten wir Anfang Dezember starten. Bis dahin versucht jeder, sich selbst fit zu halten.“

Beim BV Gifhorn eine Liga tiefer ist die Lage ähnlich. Der Verein hat aber eventuell eine Alternative: Der MTV Nienburg hat eine vereinseigene Anlage. Und der Vorsitzende des BVG, Dirk Reichstein, wohnt in Nienburg. „Wenn der MTV eine Genehmigung bekommen sollte, könnte es möglich sein, dass auch wir dort trainieren können“, sagt BVG-Trainer Hans-Werner Niesner.

Brandes hofft derweil, dass seiner Mannschaft die Probleme erspart bleiben. „Wenn die Hallensperrung nur diesen Monat dauert, dann müsste genügend Zeit da sein, damit wir uns wieder richtig vorbereiten können.“

Von Matthias Press