Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Sport Regional SG Lengede/Vechelde überrascht in Berlin
Sportbuzzer Sportmix Sport Regional

Badminton-Regionalliga: Die SG Lengede/Vechelde überrascht in Berlin

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:42 11.11.2021
Markus Müller gewann im Einzel und im Doppel alle Spiele gegen die beiden Berliner Clubs.
Markus Müller gewann im Einzel und im Doppel alle Spiele gegen die beiden Berliner Clubs. Quelle: Stefan Saltzmann
Anzeige
Berlin

Berlin ist eine Reise wert. Erst recht, wenn man als SG Lengede/Vechelde dort Badminton spielt. Ohne große Hoffnung und in Minimalbesetzung fuhren das Regionalligateam der SG in die Hauptstadt – und kehrte mit drei Tabellenpunkten zurück. „Damit hatten wir überhaupt nicht gerechnet“, gestand Kapitän Henning Zanssen.

Berliner Sport-Club – SG Lengede/Vechelde 3:5. Erkrankt, verletzt beziehungsweise aus privaten Gründen verhindert waren Stina Vrielmann, Lars Feist, Leif Zöllner und Benjamin Dieckhoff. „So hatten wir gerade noch vier Herren und zwei Damen“, sagte Zanssen. Er und Markus Müller hatten im ersten Doppel keine Probleme mit ihren Gegnern. Das zweite Doppel verlor die SG. Katrin Schindler und Lena Moses lieferten im Damendoppel einen großen Kampf, wehrten im zweiten Satz fünf Matchbälle ab und gewannen diesen Durchgang noch. Im dritten Satz fehlte ihnen dann aber die Kraft. „Im Einzel musste ich aufgeben, weil ich eine leichte Zerrung in der Wade bekam und ja auch noch am nächsten Tag spielen musste“, sagte Zanssen.

Den 1:3-Rückstand machten Marius Meyer und Lena Moses in ihren Einzeln wieder wett. „Marius gewann den zweiten Satz glücklich, im dritten war sein Gegner platt“, schilderte Zanssen. „Und Lena hat ihre Gegnerin an die Wand gespielt.“ Markus Müller bekam im zweiten Satz (9:21) plötzlich Seitenstiche, schaffte aber im dritten mit 21:19 noch einen knappen Sieg gegen Sebastian Nieke zum Gesamtstand von 4:3 für die SG. „Parallel spielte das Mixed, die Berliner hatten den ersten Satz gewonnen, aber Alexander Schlegel und Katrin Schindler haben dann keinen hohen Ball mehr gespielt – und am Ende gewonnen. Das war ganz stark. Vielleicht kam bei den Berlinern auch Nervosität aufgrund des Spielstands hinzu“, sagte Zanssen.

Spiele: Lars Munaf/Martin Schulze – Henning Zanssen/Markus Müller 17:21, 10:21. Sebastian Nieke/Anton Groß – Marius Meyer/Alexander Schlegel 21:19, 21:17. Michelle Kanschik/Stefanie Schmidt- Katrin Schindler/Lena Moses 21:8, 21:23, 21:13. Anton Groß/Marius Meyer 21:18, 19:21, 13:21. Zhongdi Xu – Henning Zanssen 24:22, 21:16. Sebastian Nieke – Markus Müller 17:21, 21:9, 19:21. Stefanie Schmidt – Lena Moses 11:21, 13:21. Lars Munaf/Michelle Kanschik – Alexander Schlegel/Katrin Schindler 21:17, 15:21, 15:21.

SV Berliner Brauereien – SG Lengede/Vechelde 4:4. Zanssen gab sein Einzel zwar aufgrund seiner gezerrten Wade ab, stand vorher aber das Doppel zusammen mit Markus Müller durch – und sie gewannen. In seinem Einzel humpelte Müller plötzlich, biss sich aber durch und gewann noch im dritten Satz. Weil auch Marius Meyer und Lena Moses ihre Spiele gewannen, führte die SG 4:3.

„Unser Mixed konnte dann aber diesmal nicht so viel Druck aufbauen, zumal Katrin mit einer Erkältung zu kämpfen hatte“, sagt Zanssen, der mit dem Punktgewinn beim Tabellenzweiten sehr zufrieden ist. „Unsere jungen Spieler Alexander Schlegel, Marius Meyer und Lena Moses kommen immer besser rein“, freut sich der Kapitän. Er ist froh, dass jetzt fünf Wochen Pause folgen, in der die Verletzungen auskuriert werden können. Dann folgt das Derby gegen die SG Gifhorn/Nienburg.

Spiele: Robert Mauer/Ali Elkhateeb – Henning Zanssen/Markus Müller 9:21, 18:21. Florian Siebold/Eric Aufzug – Marius Meyer/Alexander Schlegel 21:18, 19:21, 21:17. Sinah Holtschke/Sophie Reimers – Katrin Schindler/Lena Moses 21:12, 21:13. Philipp Salow – Marius Meyer 18:21, 16:21. Ali Elkhateeb – Henning Zanssen 21:10, 21:12. Till Borsdorf – Markus Müller 9:21, 21:19, 16:21. Sophie Reimers – Lena Moses 15:21, 16:21. Eric Aufzug/Sinah Holtschke – Alexander Schlegel/Katrin Schindler 21:12, 21:9.

Von Matthias Press