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Sport Regional Ausgerechnet bei der DM: Peiner Aslan verliert erstmals gegen Chupil
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17:56 07.08.2019
Sieg im Achtelfinale: Engin Aslan bezwang Hadi Nasef. Quelle: Foto: Verein
Berlin

Den ersten Kampf bestritt er gegen Hadi Nasef (Nordrhein-Westfalen) in der Gewichtsklasse bis 81 Kilo – und gewann ihn glatt. „Hadi war einen ganzen Kopf größer als ich und hat versucht, seine Länge auszunutzen“, schilderte Aslan. Nasef boxte aus der Bewegung und aus der Distanz. Aber die Marschroute des Peiners hatte Erfolg: „Ich startete aus meiner Doppeldeckung explosive Kombinationen, für den Gegner unerwartet. So habe ich ihm keine Chance gegeben, um richtig zu arbeiten.“

Am nächsten Tag wartete ein fast schon „alter Bekannter“ als Gegner auf den Peiner: Alexander Chupil aus Hamburg. Den hatte Aslan bereits zweimal bei Kämpfen in Salzgitter und Hannover besiegt. Doch aller guten Dinge waren diesmal nicht drei: Engin Aslan musste eine knappe Niederlage nach Punkten einstecken.

„Ich habe immer wieder Druck aufgebaut und ihn meistens mit einzelnen Schlägen attackiert. Mein Fehler war diesmal einfach, dass ich einzelne Schläge gesetzt habe anstatt mehrere Schläge mit Aggressivität reinzubringen“, stellte der Peiner fest und bedauerte das Fehlen seines Trainers Ercan Caliskan (Urlaub). „Er hat einfach gefehlt, da er mich vor dem Kampf immer richtig eingestellt hat.“

Direkt mit dem Viertelfinale startete Alper Kocak in die Deutschen Meisterschaften. Er boxte in der Klasse bis 91 Kilo gegen Nino Kolicic (Baden-Württemberg), hatte aber keine optimale Vorbereitung, da er vorher zwei Wochen im Urlaub war. „Alper hat gut angefangen und mit seinem Gegner in der ersten Runde mitgehalten. Er hat dabei immer seine Länge ausgenutzt und harte Schläge angebracht“, schilderte Aslan. „Seine Ausdauer ließ aber in der zweiten Runde nach und er hat dadurch zu viele Schläge kassiert. Deshalb warf der Landestrainer das Handtuch.“

Von Matthias Press

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