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Sport Regional Annika Bergmann führt die Jahnerinnen zum Überraschungssieg
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18:00 29.04.2019
Annika Bergmann (beim Wurf) steuerte acht Tore zum Überraschungssieg bei. Quelle: Ralf Büchler (Archiv)
Hannover

Einen Überraschungscoup haben Vater Jahns Oberliga-Handballerinnen hingelegt. Sie gewannen beim bereits feststehenden Meister Hannoverscher SC mit fünf Toren Differenz. Maßgeblichen Anteil am Erfolg hatte Peines Rückraumspielerin Annika Bergmann.

Hannoverscher SC – MTV Vater Jahn Peine 32:37 (13:17). Trotz des Sieges wollte MTV-Trainer Marc Winter seine Mannschaft nicht über den grünen Klee loben. „Klar, es war eines unserer besten Saisonspiele. Und ich will unsere Leistung auch nicht schmälern. Doch wir kassierten 32 Gegentore, abwehrmäßig war das nicht so stark.“

Auch die Gastgeberinnen hätten offensiv überzeugt, in der Defensive jedoch Schwächen offenbart. „Es war von beiden Mannschaften ein schnelles Spiel und ein munteres Scheibenschießen. Beide Torhüterinnen haben nicht viele Bälle angefasst“, berichtete Winter, dessen Mannschaft nach der ausgeglichenen Anfangsviertelstunde (3:3, 7:7, 10:11) Oberwasser bekam. Die Führung wurde so bis zur Pause nach und nach ausgebaut.

Kurz nach dem Wechsel wurde der HSC von den Peinerinnen förmlich überrollt. Denn nach dem 16:21 (35.) warfen sie binnen sieben Minuten acht Tore und setzten sich damit vorentscheidend ab (17:29, 42.). „In dieser Phase hat bei uns alles geklappt. Hinten standen wir sehr gut. Die meisten unserer Tore fielen über Konter. Und wir hatten sogar gute Torchancen, um uns weiter abzusetzen. Leider wurden die vergeben“, erläuterte Winter.

Taktisch unkluges Verhalten habe dann dafür gesorgt, dass es einen kleinen Bruch gegeben hat, sodass der Gegner auf 26:31 (50.) herangekommen sei.

Zu mehr reichte es für den Meister und HVN-Pokalsieger, der vor dem Spiel für seine Erfolge geehrt wurde, jedoch nicht. „Dass der HSC diese Saison alles erreicht hatte, konnte man in diesem Spiel auch sehen. Der Wille der Mannschaft war nicht so groß“, betonte Winter, für den MTV-Spielmacherin Annika Bergmann überragend aufgetreten ist. „Annika bereitete viele Tore durch super Anspiele an den Kreis und an die Außenspielerinnen vor. Sie traf immer die richtige Entscheidung und warf selbst acht Tore. Überragend war sie außerdem in der Abwehr, wo sie erstmals nach längerer Zeit wieder eingesetzt wurde.“

MTV Vater Jahn Peine: Kilsbach, Winter (beide Tor) – Buse, Kruck (7), Henrike Bergmann (3), Heiligentag, Meyer (5), Hacke, Annika Bergmann (8), Steinhoff (1), Hüsing (7/5), Eggeling (6), Lena-Marie Bührig.

Von Jürgen Hansen

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