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Sport Regional Als Youngster schon der Top-Torschütze
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17:43 10.10.2019
Stark bei Tempo-Gegenstößen, sicher bei Siebenmetern, treffsicher als Rechtsaußen: Jan-Bennet Kanning überzeugt im Verbandsliga-Team des MTV Groß Lafferde. Quelle: Foto: Ralf Büchler
Groß Lafferde

4 Spiele, 40 Tore – kein Spieler der Handball-Verbandsliga trifft derzeit durchschnittlich besser als Groß Lafferdes Youngster Jan-Bennet Kanning. Der Rechtsaußen läuft seit frühester Kindheit für den MTV auf und startete diesen Sommer in seiner erste Saison als Herrenspieler der Verbandsliga-Mannschaft. Aus der ist er trotz seines jungen Alters kaum mehr wegzudenken.

„Ich kann mich nicht beschweren“, kommentiert der 19-Jährige seine Treffsicherheit, die er zu einem gehörigen Teil aber auf die Mitarbeit seiner Mannschaftskameraden zurückführt. „Da Tino Mrasek wegen seines Kreuzbandrisses ausfällt, müssen bei uns andere Verantwortung übernehmen. Jetzt werde ich freigespielt oder es werden für mich Lücken gezogen, um zum Wurf zu kommen.“ Als Haupttorschütze trat der Student der Betriebswirtschaftslehre schon in der Vergangenheit auf. So war er in den zurückliegenden drei Jahren jeweils Torschützenkönig seines B- beziehungsweise A-Junioren-Teams.

Weniger Bedeutung auf dem Spielfeld hatte der Groß Lafferder als Fußballspieler des Nachbarvereins Teutonia, für den er bis zur C-Jugend auflief. „Irgendwann wurde es mir zuviel mit der Doppelbelastung. Außerdem bin ich wohl für Handball talentierter. Fußballerisch war das bei mir eher Mittelmaß“, sagt Kanning.

Kurz nach seiner Entscheidung, sich auf eine Sportart zu konzentrieren, wechselte er auch als Handballer die Spur. So rückte der Linkshänder auf die Rechtsaußenposition, zuvor hatten ihn seine Trainer immer im Rückraum aufgeboten.

„Irgendwann will ich auch wieder in den Rückraum zurück. Jetzt fehlt mir aber noch einiges an Athletik und Dynamik, um da zu bestehen. Für die Landesliga würde es wohl reichen, aber nicht in der Verbandsliga. Das ist schon was anderes“, betont der 1,90-Meter-Mann, der sich als Saisonziel gesetzt hat, mit den Seinen einen gesicherten Mittelfeldplatz zu erreichen. „Das liegt aber nur dann drin, wenn wir weiter unsere Leistung in der Abwehr bringen. Wir stehen hinten um Meilen besser, als vorige Saison. Außerdem dürfen bei uns nicht allzu viele Spieler fehlen.“

Aufstieg in die Oberliga – wäre das irgendwann einmal ein Thema für den MTV? „Vorerst nicht, vielleicht können wir nächste Saison einen Platz im oberen Tabellendrittel anstreben. Wie groß der Unterschied von der Verbandsliga zur Oberliga ist, sieht man an Aufsteiger Stadtoldendorf. Die Mannschaft steht derzeit mit 0:8-Punkten unten drin“, erläutert Kanning.

Anfragen von anderen Klubs gab es schon

Persönliche Ambitionen, höherklassig zu spielen, hat er. „Ja, es gab auch schon Anfragen von anderen Vereinen. Und man sollte nie nie sagen. Aber im Moment bin ich sehr zufrieden beim MTV. Es passt alles gut zusammen. Wir haben eine super-homogene Truppe, es macht viel Spaß. Und das ist für mich die Hauptsache“, erklärt der 19-Jährige. Ein weiterer Faktor in Sachen Wohlgefühl ist seine Mitgliedschaft in der Groß Lafferder Junggesellschaft.

Als überaus jung bezeichnen kann man die Lafferder Verbandsliga-Handball-Mannschaft, die einen Altersschnitt von 22,2 Jahren aufweist. Deutlich routinierter und abgeklärter ist der VfB Fallersleben, gegen den der MTV am Samstag antritt (siehe Artikel rechts). Trotz der Klasse des Gegners rechnet sich Kanning etwas aus. „Denn die Fallerslebener sind noch nicht richtig eingespielt. Das konnte man bei ihrer jüngsten 22:28-Niederlage gegen MTV Braunschweig II sehen. Dieses Spiel haben wir per Video-Aufnahme analysiert. Am wichtigsten für einen Sieg ist allerdings, dass wir eine Top-Leistung an den Tag legen“, betont Kanning.

Von Jürgen Hansen

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