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Sport Regional 41 Tore: Jahn drückt aufs Tempo
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00:00 16.08.2018
Jennifer Hüsing (am Ball) sorgte aus dem Rückraum des MTV Vater Jahn Peine für Gefahr gegen den TSV Neustadt.
Jennifer Hüsing (am Ball) sorgte aus dem Rückraum des MTV Vater Jahn Peine für Gefahr gegen den TSV Neustadt. Quelle: Ralf Büchler
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Peine

Drittes Testspiel, dritter Sieg: Die Oberliga-Handballerinnen des MTV Vater Jahn Peine haben sich auch von der extrem offensiven Abwehr des Landesliga-Aufsteigers TSV Neustadt nicht überraschen lassen und gewannen in der Silberkamphalle 41:28. „Wir haben viel Tempo gemacht. Wenn wir in Bestbesetzung gespielt hätten, wären es sicherlich sogar 50 Tore geworden“, stellte Jahn-Trainer Lutz Benckendorf erfreut fest. Auch ein weiterer Neuzugang trug sich in die Torschützenliste ein.

MTV Vater Jahn Peine – TSV Neustadt 41:28 (21:10). Ihr Debüt bei den Jahnerinnen gab Kim-Ricarda Klauenberg, die vergangene Halbserie beim Oberligisten TuS Bergen spielte, zuvor aber schon Drittliga-Erfahrung bei der HSG Heidmark sammelte. „Sie ist technisch gut ausgebildet, ihre Aktionen auf dem Spielfeld sind schön anzusehen“, freut sich Jahn-Trainer Lutz Benckendorf über den Überraschungs-Neuzugang. Die Rückraumspielerin kam auf die Jahnerinnen zu, weil es sie beruflich nach Braunschweig verschlagen hat. Nach dem ersten Probetraining war für beide Seiten klar: Das passt!

Drei Tore warf die 21-Jährige bei ihrem Jahn-Debüt, die Peinerinnen knackten insgesamt sogar die 40-Tore-Schallmauer. Das lag zum einen am Vollgas-Spiel der Jahnerinnen, zum anderen an der mutigen Abwehr-Variante der jungen und laufstarken Gäste. „Die haben sehr offensiv gedeckt, das war fast eine 3:3-Formation. Und wenn man dann mal ein Eins-gegen-Eins-Duell verliert, brennt es natürlich gleich lichterloh“, erläuterte Benckendorf. Offensiv hatte er nichts auszusetzen am Auftritt der Jahnerinnen.

28 Gegentore waren Benckendorf allerdings doch etwas zu viel. „Doch insgesamt bin ich mit der Leistung sehr zufrieden, zumal wir die Tage zuvor viel trainiert haben, unter anderem noch zwei Stunden vorm Spiel“, bilanzierte der Jahn-Coach.

Von Christian Meyer