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Sport Regional 265 Kilometer in 10 Stunden
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23:00 25.05.2011
Endlich wieder draußen trainieren: Dienstags fahren die Radsportler vom Peiner Eulen-Express häufig auch am Eixer See vorbei. Quelle: kn

Im Herbst vergangenen Jahres hatte sich der Eulen-Express gegründet und Fahrt aufgenommen. Nun folgt am Sonnabend, 18. Juni, die erste selber organisierte Sportveranstaltung der Peiner. Den Startschuss dazu gab sozusagen eine E-Mail vom Rad-Sport-Verein Unna. Der gratulierte den Peinern zur Gründung und wies auf die Namensverbindung mit dem „berüchtigen Radsport-Berg“ im Kreis Unna, der Fröndenberger Eule, hin. „Da fahren wir hin, das war eine Zwei-Sekunden-Entscheidung“, erzählt Andre Ditzen.

Nachtaktiv wie die Eule müssen die Teilnehmer zwar nicht sein, aber früh raus: Um 6.30 Uhr wird losgestrampelt. „Es sind schließlich ein paar Kilometer zu fahren“, merkt Ditzen an. 265 Kilometer um genau zu sein. 16 Teilnehmer haben sich bereits angemeldet, weitere Interessierte können noch mit in die Pedale treten. Start ist an der Halle der Burgschule. Angestrebt wird ein Schnitt von 25 Stundenkilometern. „Nicht die Geschwindigkeit, sondern die Distanz ist es, die den Eulen-Marathon besonders macht“, sagt Ditzen. Geklettert wird auch: Es geht über den Ith, über Ausläufer des Weserberglandes und durch den Teuteburger Wald. Zwei bis drei Autos begleiten die Gruppe und transportieren Gepäck, Flickzeug, Bananen, Kekse, Wasser und Iso-Getränke. Unterwegs gibt es Verpflegungspunkte.

Etwa 50 Kilometer vor dem Ziel in Fröndenberg stoßen einige Radsportler des RSV Unna dazu und begleiten die Eulen-Marathon-Starter auf der restlichen Strecke. „In zehn Stunden wollen wir da sein“, erläutert Ditzen. Bei Getränken und Pasta kann dann erstmal im Radler-Hotel verschnauft und Kraft für den nächsten Tag getankt werden. Denn: Nach dem Frühstück geht es auf die Erik-Zabel-Runde. Der mehrmalige Sieger des grünen Trikots bei der Tour de France stammt aus Unna und trainierte auf einer 22 Kilometer langen Strecke zur Fröndenberger Eule Bergfahren. „Der Anstieg ist 1200 Meter lang und es gibt Steigungen bis zu 14 Prozent“, erläutert Ditzen die Kletterpartie.

In Fröndenberg ist man begeistert von der Peiner Idee. Der Bürgermeister wird die Radsportler empfangen, es wird einen Pressetermin geben. Ditzen hofft, dass alle Starter dann auch noch dabei sein. Ein „Besenwagen“ nimmt im Notfall zwar erschöpfte Aussteiger auf. Aber wer will sich schon gerne aufkehren lassen..

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