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Sport Regional 14 Treffer: Kaya Homann wirft die HSG Nord zum 20:16-Sieg
Sportbuzzer Sportmix Sport Regional 14 Treffer: Kaya Homann wirft die HSG Nord zum 20:16-Sieg
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14:50 12.03.2020
Nicht zu stoppen war Kaya Homann von der HSG Nord Edemissen im Heimspiel gegen die HSG Laatzen. Zum 20:16-Sieg ihres Teams steuerte sie 14 Treffer bei. Quelle: Ralf Büchler
Kreis Peine

Die SG Adenstedt war bei den B-Juniorinnen ebenfalls im Einsatz. Sie verlor bei der HSG Plesse-Hardenberg.

A-Juniorinnen

Mellendorfer TV – HSG Nord Edemissen 25:24 (12:10). „Offenbar ist die Luft bei uns raus, denn mein Team hat im Angriff eine völlig inakzeptable Leistung geboten“, schimpfte HSG-Coach Edgar Rot. Zwar habe es auch einige Schiedsrichterentscheidungen gegeben, „die fragwürdig waren, aber daran möchte ich die Niederlage nicht festmachen“. Grund für diese war, „dass wir gegen einen deutlich schwächeren Gegner nicht überzeugt haben“. Entsprechend lag die HSG zur Pause mit 10:12 hinten. „Nach dem Seitenwechsel haben wir dann aber zunächst ein anderes Gesicht gezeigt.“ Folglich wandelte sein Team den Rückstand in eine 23:20-Führung um (48.).

Sicherheit gab diese indes nicht. „Danach haben wir acht Minuten kein Tor erzielt und nicht so gekämpft, wie das sonst der Fall ist“, erklärte Rot. Entsprechend drehte der TV die Partie noch. „Mellendorf wollte diesen Sieg einfach mehr und wurde dafür auch belohnt“, sagte Rot. Wichtig sei nun, „dass wir schnell zu unserer Form zurückfinden. Wir sollten die verbleibenden Partien nutzen, um gut vorbereitet zu sein für die Oberliga-Quali“. Verzichten muss die HSG dabei auf Sarah Matte, zog sie sich doch in Mellendorf einen Bänderriss zu. „Damit fehlt uns eine Schlüsselspielerin für den Rest der Saison. Nun müssen andere Verantwortung übernehmen.“

HSG: Kae Majometano (7), Härtel (4), Kim Majometano (5), Borsum (1), Matte (1), Lindenthal (1), Teichmann (5).

B-Juniorinnen

HSG Nord Edemissen – HSG Laatzen-Rethen 20:16 (7:9). Trotz des Sieges war der HSG-Coach nicht gänzlich zufrieden. „Denn wir haben im Angriff zu ideenlos gespielt und uns immer wieder festgerannt. Zudem haben wir etliche Chancen vergeben und in der Defensive zu wenig verschoben“, monierte Gundolf Deterding. Erfreulich sei aber gewesen, „dass die Einstellung und auch der Kampf stimmte“, lobte er. Und deshalb habe sein Team zur Pause auch verdientermaßen mit 9:7 in Führung gelegen.

Diese baute die HSG nach dem Seitenwechsel binnen weniger Minuten auf 15:10 aus. „Weil wir in der Defensive aggressiver agiert haben als noch in der ersten Halbzeit“, sagte Deterding. Hinzu kam, dass Keeperin Leonie Dettenborn mehrmals stark parierte. „Sie hat sich gesteigert und viele Würfe aus dem Rückraum gehalten“, erklärte Deterding. Lob gab es auch für Kaya Homann, die gleich 14 Treffer erzielte. „Sie hat viel Verantwortung übernommen und war auch als Siebenmeter-Schützin sehr sicher“, erklärte der Coach, dessen Team am Ende einen ungefährdeten Sieg einfuhr und damit Platz vier festigte.

HSG Nord: Siedentop (2), Poersch (2), Hinz (2), Kae Majomentano (1), Homann (13/4).

JSG AllertalHSV Vechelde-Woltorf 30:24 (13:11). Die HSV verpasste im Spitzenspiel die Chance, mit einem Sieg die Tabellenführung zu übernehmen. „Schade, aber Allertal war einfach besser. Wir haben das Spiel in der Abwehr verloren“, bedauerte HSV-Trainerin Astrid Rutsch. Denn ihr Team bekam die überragende JSG-Spielerin Beatriz Alcape Meyer, die 13 Tore erzielte, nicht in den Griff.

Doch die HSV zeigte Moral, obwohl sie mit nur einer Auswechselspielerin antreten musste. Nach einem 0:4-Fehlstart kämpfte sich der Tabellendritte zurück und kam bis zur Pause auf zwei Treffer heran. Auch nach Wiederbeginn blieben die Gäste zunächst am Drücker – Lohn war die 14:13-Führung durch Anni Heineke (27.). Doch der Traum von der Tabellenführung platzte, als die HSV den Spitzenreiter nach dem 19:20 (37.) auf 19:24 (40.) wegziehen ließ. „Allertal konnte im Gegensatz zu uns ständig wechseln“, erklärte Astrid Rutsch, die ein Sonderlob an die sechsfache Torschützin Hanna Rump verteilte. „Sie war erkältet und hat trotzdem gekämpft ohne Ende.“

HSV: Hartmann (2), Rutsch (1), Samborski (6), Karger (1), Heineke (5), Mudrow (3), Rump (6).

HSG Plesse-Hardenberg – SG Adenstedt 27:19 (12:9). „Plesse war stärker – spielerisch und zahlenmäßig“, sagte SGA-Betreuer Uwe Giesemann, der lediglich zwei Spielerinnen auf der Bank zum Auswechseln hatte. Deshalb war es kein Wunder, dass zum Ende des Spiels hin die Kraft etwas fehlte. „Dabei war ich mit der Abwehr zufrieden, und spielerisch war es auch nicht schlecht. Aber wir haben zu viele technische Fehler gemacht und die Chancen schlecht genutzt.“

SGA: Giesemann (1), Damian (1), Strauß (4), Schomburg (3), Winkler (3), Gappenberger (2), Schlender (5).

Von Peter Konrad, Matthias Preß und Christian Meyer

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