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Hannover 96 Beim Abstieg ist Thomas Schaaf wohl weg
Sportbuzzer Hannover 96 Beim Abstieg ist Thomas Schaaf wohl weg
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00:16 31.03.2016
Von Heiko Rehberg
Trainiert Dienstag wieder mit der Mannschaft, ist aber im Fall eines Abstiegs wohl weg: Trainer Thomas Schaaf.
Trainiert Dienstag wieder mit der Mannschaft, ist aber im Fall eines Abstiegs wohl weg: Trainer Thomas Schaaf. Quelle: dpa/Archiv
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Hannover

Nach dreieinhalb freien Ostertagen beginnt beim Fußball-Bundesligisten Hannover 96 am Dienstag die Vorbereitung auf das Nordderby gegen den Hamburger SV mit einer Doppelschicht: Um 10 Uhr steht auf der Mehrkampfanlage die erste Trainingseinheit der Woche an, um 17 Uhr wird an gleicher Stelle ein Testspiel gegen den Landesligisten OSV Hannover angepfiffen (Eintritt ist frei).

Trainer Thomas Schaaf soll auf jeden Fall dabei sein, heißt es.

Dass die Anwesenheit des Trainers überhaupt erwähnt werden muss, hat mit diversen Gerüchten zu tun, die über die Ostertage die Runde machten. Schmeißt Schaaf hin? Diese Möglichkeit wurde in den sozialen Netzwerken lebhaft diskutiert, seit der 96-Coach am Karfreitag beim Training gefehlt hatte. „Die Summe der Ostersignale verstärkt den Verdacht, dass die Zeit von Thomas Schaaf als Cheftrainer bei 96 vorüber sein könnte“, schrieb die „Neue Presse“.

96-Medienchef Christian Bönig meinte gestern: „Das Fehlen von Thomas Schaaf hatte ausschließlich private Gründe. Alles andere ist an den Haaren herbeigezogen.“ Eine private Angelegenheit war nach HAZ-Informationen auch der Grund dafür, dass Schaaf einen Tag zuvor vor und nach dem Testspiel in Barsinghausen gegen den FC St. Pauli (4:1) nicht mit der Mannschaft im Bus gereist war.

Schaaf hatte zuletzt ein Hinschmeißen vor dem Saisonende wiederholt ausgeschlossen. Dass er auch in der 2. Liga weitermacht, gilt im Umfeld des Clubs aber als sehr unwahrscheinlich. Lange hinhalten mit einer Antwort wird Schaaf die 96-Verantwortlichen nicht mehr können - im Abstiegsfall ist frühe Planungssicherheit wichtiger denn je.

Zieler bei Bayer im Gespräch

Interesse vom 1. FC Köln (falls Timo Horn den Club verlässt), Manchester City und nun auch Bayer Leverkusen: 96-Torwart Ron-Robert Zieler dürfte im Abstiegsfall der begehrteste Spieler der „Roten“ sein, zumal er für die festgeschriebene Ablösesumme von 3 Millionen Euro wechseln könnte. In Leverkusen steht er auf der Liste, weil Bayer-Keeper Bernd Leno eine Ausstiegsklausel besitzt und bei mehreren ausländischen Vereinen gehandelt wird.

Kiyotake als Torschütze

Zwei der drei 96-Japaner kamen beim 5:0-Länderspielsieg der Asiaten gegen Afghanistan jeweils 90 Minuten zum Einsatz: Hiroshi Kiyotake erzielte das 2:0, Hiroki Sakai bereitete den dritten Treffer vor. Hotaru Yamaguchi kam nicht zum Einsatz. Miiko Albornoz ging es im chilenischen Nationalteam wie zuletzt in Hannover: Er schaute bei der 1:2-Niederlage im WM-Qualifikationsspiel gegen Argentinien die ganze Zeit zu. Adam Szalai wurde beim 1:1 seiner Ungarn im Test gegen Kroatien zur zweiten Halbzeit eingewechselt und sah in der 80. Minute die Gelbe Karte.

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