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Hannover 96 Die Bilanz eines Absteigers
Sportbuzzer Hannover 96 Die Bilanz eines Absteigers
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00:19 15.12.2015
Zu Boden gegangen: Salif Sané im Zweikampf mit Sebastian Rudy.
Zu Boden gegangen: Salif Sané im Zweikampf mit Sebastian Rudy. Quelle: Uwe Anspach
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Hannover

Man wird lange darüber reden können, dass Hannover 96 bei 1899 Hoffenheim immer mal wieder Phasen im Spiel hatte, in denen das sehr ordentlich aussah. Vor allem in der ersten halben Stunde wirkte es so, als würden die „Roten“ gegen diese schwachen Hoffenheimer nicht verlieren können. Doch nach 90 Minuten steht eine 0:1-Niederlage beim Schlusslicht, und über die Bilanz nach 16 Spieltagen muss man nicht diskutieren: 14 Punkte sind die Bilanz eines Absteigers.

Die Gründe, warum diese Mannschaft nicht erstligatauglich ist, waren auch in Sinsheim nicht zu übersehen. Eine Stunde lang spielte 96 ohne einen gelernten Stürmer und hatte Chancen, schoss aber kein Tor. In der Schlussphase waren mit Mevlüt Erdinc und Charlison Benschop zwei neu verpflichtete Angreifer auf dem Platz, an Durchschlagskraft gewann das Team nicht.

96 hat vor der Saison auf dem Transfermarkt Fehler gemacht, die jetzt fatale Folgen haben. Dafür sind der für den Verein nicht mehr tätige, aber nach wie vor von 96 bezahlte Sportdirektor Dirk Dufner verantwortlich – und Trainer Michael Frontzeck.

Für Frontzeck geht es nun kommende Woche gegen Bayern München um mehr als drei Punkte. Der TSV Ingolstadt hat vorgemacht, dass man die Bayern mit taktischem Geschick und viel Herz zumindest ärgern kann. Niemand verlangt von Frontzeck, dass er mit 96 die Bayern schlägt. Eine Vorstellung, die den Eindruck vermittelt, dass der Trainer Ideen hat, ist mit Blick auf die Rückrunde wichtig bei der Beurteilung, ob 96 nicht nur neue Spieler braucht.

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