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Hannover 96 Stendel bremst Neuzugang Gueye
Sportbuzzer Hannover 96 Stendel bremst Neuzugang Gueye
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00:15 19.07.2016
Mit viel Spaß dabei: Babacar Gueye.
Mit viel Spaß dabei: Babacar Gueye. Quelle: Florian Petrow
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Norderney

Bei seiner 96-Torpremiere gab es gleich einen Dreierpack beim 16:0-Testspielsieg gegen TuS Norderney. Erfolgserlebnisse, die  guttun. Der 21-Jährige wünscht sich jetzt „viele Tore im 96-Trikot. Nicht nur in Testspielen“, sagt er. Ein verständlicher Wunsch, auch wenn er bisher nur gegen Abwehrspieler aus der Ostfriesenklasse traf. Aber Trainer Daniel Stendel steht noch deutlich auf der Bremse. „Baba ist ein talentierter Spieler, der aber sicher noch ein wenig Zeit benötigt und sich auch noch nach und nach an das höhere Tempo gewöhnt“, sagt Stendel. Um es deutlicher zu sagen: Stendel sieht Gueye noch nicht als Kandidat für die Startelf.

96 holte Gueye ablösefrei aus Troyes, als Perspektivspieler und Ergänzung für die Stürmer Artur Sobiech, Charlie Benschop und Kenan Karaman. Die Erwartungen an den Senegalesen sind wesentlich geringer als vor einem Jahr, als 96 Mevlüt Erdinc für 3,5 Millionen Euro aus Frankreich holte. Erdinc sollte ein Königstransfer sein, traf aber noch nicht einmal in Testspielen für die „Roten“. Gueye ist da nicht nur in dieser Hinsicht weiter als Erdinc. Der Stürmer bringt sich auch wesentlich aktiver ein, sucht Gespräche, macht Späße, nicht nur mit Landsmann Salif Sané. „Die Mannschaft hat mich richtig gut integriert“, sagt er. „Besonders Salif. Aber da ist es auch ein bisschen einfacher, weil wir uns auf Französisch unterhalten.“

Die Härte der deutschen Liga bekam er bereits zu spüren. Er fiel zwischenzeitlich mal aus wegen einer Zerrung. Und es hakt noch an einigen Stellen wie beim Tempo und Abschluss. Um eine neue Sturmhoffnung zu sein, die in der 2. Liga helfen kann, braucht der neue „96-Baba“ wohl noch etwas Zeit.

dt