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Fußball Zieler ist dabei, Gomez nicht
Sportbuzzer Fußball Zieler ist dabei, Gomez nicht
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21:49 08.05.2014
Foto: Ron-Robert Zieler.
Ron-Robert Zieler. Quelle: dpa
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Frankfurt/Main

Fußball-Bundestrainer Joachim Löw hat Stürmer Mario Gomez und Torwart René Adler nicht für die Weltmeisterschaft in Brasilien nominiert. Dagegen gehören Mittelfeldspieler Sami Khedira nach seinem Kreuzbandriss und der in der WM-Saison häufig verletzte Torjäger Miroslav Klose zum vorläufigen Aufgebot, das Löw am Donnerstag in Frankfurt am Main bekanntgab. Auch Ron-Robert Zieler, Torwart von Hannover 96, gehört zu den Nominierten. Unter den 30 Spielern befinden sich überraschend gleich sechs Länderspiel-Neulinge.


Den Verzicht auf Gomez begründete Löw mit dessen vielen Verletzungen in dieser Saison. „Er hat seit September nur 280 Minuten gespielt. Von daher war ich der Meinung, dass er nicht der Lage ist, unter diesen Bedingungen in der Lage ist, körperlich zu bestehen“, sagte Löw. Die Karriere von Gomez in der Nationalmannschaft sei aber keinesfalls beendet. „Form und Fitness sind sehr zentrale Kriterien. Aber es gibt keine Regel ohne Ausnahme, diese Ausnahme haben wir bei gemacht bei Sami Khedira“, sagte Löw. Der defensive Mittelfeldspieler von Real Madrid sei wegen seiner Persönlichkeit und Erfahrung unverzichtbar.

Zu den gestrichenen Akteuren zählen auch der Gladbacher Max Kruse, der Leverkusener Sidney Sam, Dortmunds Sven Bender und der Hamburger Heiko Westermann. Erst nach dem Trainingslager in Südtirol und dem vorletzten WM-Testspiel gegen Kamerun muss Löw am 2. Juni dem Weltverband FIFA seinen endgültigen 23-Mann-Kader melden. Ins Trainingslager wird Löw jedoch nur mit 25 oder 26 Spielern seines vorläufigen WM-Kaders reisen, die übrigen stehen auf Abruf bereit.

Die meisten Spieler stellen die beiden Pokalfinalisten Bayern München mit sieben und Borussia Dortmund mit sechs Akteuren. Im Tor setzt Löw neben der Nummer 1 Manuel Neuer auf BVB-Routinier Roman Weidenfeller und Ron-Robert Zieler von Hannover 96, das Nachsehen hatte neben Adler der bei Borussia Mönchengladbach scheidende Marc-André ter Stegen.

Erstmals überhaupt nominiert für das A-Team wurden der Dortmunder Außenverteidiger Erik Durm, die Schalker Mittelfeldspieler Max Meyer und Leon Goretzka sowie der Hoffenheimer Angreifer Kevin Volland. Ohne Länderspielerfahrung sind zudem der Augsburger Offensivspieler André Hahn und Verteidiger Shkodran Mustafi von Sampdoria Genua.

Das Länderspiel gegen Polen am 13. Mai in Hamburg, nach dem Löw seinen vorläufigen 30-Mann-Kader an den Fußball-Weltverband FIFA melden muss, sieht der Bundestrainer als „Spiel mit Aussicht“ für junge Spieler, die noch die Chance ergreifen wollen, auf den WM-Zug zu springen oder zeigen wollen, dass sie Perspektive für die EM 2016 und die WM 2018 haben. Auch Spieler, die schon dabei waren, könnten sich zeigen.

Insgesamt nominierte Löw acht Neulinge für die Partie, in der das Ergebnis aus seiner Sicht nicht die entscheidende Rolle spielt. Erstmals im Kader sind neben Meyer und Goretzka noch Oliver Sorg und Matthias Ginter vom SC Freiburg, Antonio Rüdiger vom VfB Stuttgart, Christoph Kramer von Borussia Mönchengladbach, Maximilian Arnold vom VfL Wolfsburg und Volland von 1899 Hoffenheim. Mustafi und Hahn gehörten wie Sebastian Jung (Eintracht Frankfurt) und Sebastian Rudy (1899 Hoffenheim) schon zum Kader, spielten aber noch nicht.

Der deutsche WM-Fahrplan:

  • 13. Mai: Deutschland - Polen in Hamburg (20.45 Uhr/ZDF)
  • 21. Mai: Anreise ins Trainingslager nach Südtirol
  • 1. Juni: Deutschland - Kamerun in Mönchengladbach (20.30 Uhr/ZDF)
  • 2. Juni: Meldung des endgültigen 23er Kaders für die WM bei der FIFA; Training in Düsseldorf und anschließende Heimreise der Spieler
  • 6. Juni: Deutschland - Armenien in Mainz (20.45 Uhr/ZDF)
  • 7. Juni: Abflug von Frankfurt/Main nach Salvador (22.00 Uhr)
  • 8. Juni: Ankunft im WM-Quartier "Campo Bahia" in Santo André
  • 14. Juni: Abflug nach Salvador zum ersten Gruppenspiel
  • 16. Juni: Deutschland - Portugal in Salvador (18.00 Uhr MESZ)
  • 21. Juni: Deutschland - Ghana in Fortaleza (21.00 Uhr MESZ)
  • 26. Juni: Deutschland - USA in Recife (18.00 Uhr MESZ)

dpa/zys

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