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Fußball Der 96-Kapitän kehrt zurück
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00:18 14.11.2014
Von Björn Franz
Am Freitag soll Lars Stindl bei den Roten wieder mitmischen.
Am Freitag soll Lars Stindl bei den Roten wieder mitmischen. Quelle: dpa
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Hannover

Der Spaß ist Lars Stindl an diesen Tagen deutlich anzusehen. Der Spaß daran, endlich wieder auf dem Trainingsplatz zu stehen. Und der Spaß daran, nicht nur vorsichtig gegen den Ball treten zu können oder – so wie noch vor einigen Wochen – nur abseits der anderen Profis von Hannover 96 in Laufschuhen seine Runden zu drehen. Inzwischen ist der Kapitän wieder voll dabei, grätscht und schießt in den Trainingseinheiten, als sei er nie weg gewesen. Und nach dem knapp 15-minütigen Comeback in der Fußball-Bundesliga am vergangenen Freitag beim 2:0-Sieg in Berlin spricht alles dafür, dass sich Stindl in eineinhalb Wochen beim Heimspiel gegen Bayer Leverkusen endgültig zurückmeldet.

Ein klares Bekenntnis dazu, dass der 26-Jährige gegen die Rheinländer erstmals in dieser Saison in der Startelf stehen wird, wollte Tayfun Korkut gestern noch nicht abgeben. „Wir haben ja noch ein bisschen Zeit“, sagte der 96-Trainer mit einem verschmitzten Lächeln. Doch der Plan für das Comeback scheint zu stehen: Am Freitag 
(18 Uhr) im Testspiel beim Drittligisten VfL Osnabrück – soviel ließ Korkut durchblicken – wird Stindl von Beginn an auf dem Platz stehen. „Er hat sich sehr schnell wieder akklimatisiert, jetzt braucht Lars Spielpraxis – er braucht die Minuten“, sagte der Coach.

Wochenlang krankte das Kreativspiel der Hannoveraner

Wahrscheinlich werden es am Freitag keine 90 Minuten werden. Das wäre nach dem Außenbandanriss im rechten Knie, den sich der Mittelfeldspieler unmittelbar vor dem Saisonauftakt zugezogen hatte, doch ein bisschen zu riskant. Aber eine gute Stunde dürfte Stindl schon mitmischen, um sich ein bisschen Wettkampfhärte für das Comeback gegen Leverkusen zu holen. Denn dort wird er – auch das ist ziemlich sicher – wieder eine zentrale Rolle im Offensivspiel der „Roten“ übernehmen.

Wochenlang krankte das Kreativspiel der Hannoveraner trotz einer bemerkenswerten Punktausbeute und dem aktuellen 4. Tabellenplatz daran, dass es keinen adäquaten Ersatz für Stindl als Mann hinter den Spitzen gab. Erst durfte sich dort Edgar Prib versuchen, der sich dann aber ebenfalls verletzte und gerade erst ins Team zurückgekehrt ist. Danach meist Hiroshi Kiyotake, doch der Japaner wusste im Mittelfeldzentrum nur selten so zu überzeugen wie am Freitag in Berlin. Daher wird er seinen Platz im Zentrum mit der Rückkehr von Stindl wieder räumen müssen und auf die linke Außenbahn zurückkehren – auf der zuletzt Leonardo Bittencourt alles andere als überzeugend agierte.

Auch das wollte Korkut gestern natürlich noch nicht bestätigen. Nur soviel ließ er sich entlocken: „Wir wissen schon sehr genau, wo uns einzelne Spieler am meisten helfen.“ Wobei der 96-Coach in erster Linie froh ist, überhaupt einmal wieder eine Auswahlmöglichkeit in der Offensive zu haben. „Das ist mir viel lieber, als zu überlegen, welchen Spieler ich wohin verschieben muss, um überhaupt jemanden für eine bestimmte Position zu haben.“

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