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Torhüter-Engpass in Equord, und vorne drückt der Schuh auch

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16:02 22.10.2021
Bortfelds Torjäger Marius Wolff (rotes Trikot, in der Luft) ist mittlerweile wieder voll belastungsfähig. Dennoch wollen die Equorder (blaues Trikot) den zweiten Saisonsieg einfahren.
Bortfelds Torjäger Marius Wolff (rotes Trikot, in der Luft) ist mittlerweile wieder voll belastungsfähig. Dennoch wollen die Equorder (blaues Trikot) den zweiten Saisonsieg einfahren. Quelle: Foto: Ralf Büchler
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Equord

Personal-Karussell zwischen den Pfosten: Bei Fußball-Kreisligist Equord standen in den bisherigen sechs Spielen vier verschiedene Torhüter auf dem Platz. Hauptgrund dafür ist der private Ausfall von Stammkeeper Matthias Hartig, der diese Saison keine einzige Partie bestritt. Wer im Nachholspiel gegen Bortfeld die Nummer eins sein wird, ist noch offen.

Herta Equord – TB Bortfeld (Sonntag, 15 Uhr). Bei Equords jüngster 0:5-Niederlage in Sonnenberg stand Stürmer Sascha Knap im Kasten, in den vorherigen Partien wechselten sich Mittelfeldspieler Marcel Bergmann sowie die Altherren-Keeper Frank Bodenschatz und Sascha Röseler ab. Den Ersatzleuten kreidet Herta-Trainer Stephan Klemke das schlechte Abschneiden seiner an letzter Stelle liegenden Mannschaft jedoch nicht an. „Sie haben alle gut gehalten.“

Vielmehr habe man ein Offensiv-Problem. „Uns fehlt vorn die Durchschlagskraft“, verweist Klemke darauf, dass die Seinen bisher erst fünf Tore erzielten. Für die kommende Partie setzt er voll auf Sieg. „Denn wir müssen punkten, um den Anschluss nicht zu verlieren.“ Mit fliegenden Fahnen stürmen werde man jedoch nicht. „Wir werden abwartend agieren. Wichtig ist, dass unsere Abwehr sicher steht. Alles andere findet sich“, betont Klemke, der auf Jan Brandes verzichten muss. Aller Voraussicht nach wird Stammtorwart Matthias Hartig nach der Winterpause wieder dabei sein.

Bortfelds Trainer Garrit Klaproth war vorige Woche nach der 0:1-Niederlage gegen Eixe bedient. „Meine Spieler haben so gut wie alles falsch gemacht. Sie waren hektisch, erspielten sich kaum Torchancen.“ Für die kommende Aufgabe fordert er von den Seinen vor allem „mehr Ruhe am Ball.“ Hoffnung in Sachen Erfolg macht ihm, dass TB-Leistungsträger Marius Wolff wieder voll belastungsfähig ist. „Die Kniegelenk-Entzündung von Marius ist ausgeheilt. Im zurückliegenden Spiel hatte er schon einen Kurzeinsatz, tastete sich vorsichtig heran.“

Klaproth selbst wird am Sonntag nicht an der Seitenlinie stehen, da er sich im lange zuvor gebuchten Urlaub befindet. Somit war die zurückliegende Partie für den ausscheidenden Coach (PAZ berichtete) zugleich die letzte. Sang- und klanglos ausgestiegen ist er jedoch nicht. „Unmittelbar nach dem Eixe-Spiel gab es eine Abschiedsfeier im Bortfelder Vereinsheim. Ich hatte 100 Liter Freibier geschmissen, stand am Zapfhahn. Es ging hoch her. Als ich um 1 Uhr ging, waren immer noch 20 Leute da.“

Von Jürgen Hansen