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Amateurfußball Peine Vechelde/Lengede brauchte Horner Auto-Panne gar nicht
Amateurfußball Peine Vechelde/Lengede brauchte Horner Auto-Panne gar nicht
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19:22 17.02.2020
Lena Moses und Katrin Schindler gewannen ihr Doppel gegen den SV Berliner Brauereien II. Moses gewann auch ihr Einzel. Quelle: Foto: Ralf Büchler
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Woltwiesche

Vor dem jüngsten Wochenende ging es für die SG Vechelde/Lengede darum, aus zwei Heimspielen mindestens einen Punkt zu erobern. Bei ungünstiger Konstellation hätte die SG sonst noch auf einen Abstiegsplatz in der Badminton-Regionalliga abrutschen können. Nach dem Wochenende befindet sich die SG in der Abschlusstabelle plötzlich auf Rang vier, und SG-Kapitän Henning Zanssen staunte: „Besser ging es nicht.“

Kurios: Auch nach zwei Niederlagen hätte die SG die Klasse gehalten, da der Horner TV II (Absteiger) beim BV Gifhorn nicht antrat. „Wegen einer Autobahnsperrung versuchten die Hamburger, über einen Feldweg auszuweichen und erlitten dort eine Autopanne“, erklärte Zanssen.

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SG Vechelde/Lengede – SV Berliner Brauereien II 7:1. „Das Ergebnis sieht deutlich aus, aber wir hatten vier Dreisatzspiele – die wir zum Glück alle gewonnen haben“, stellte der SG-Kapitän fest. Lena Moses aus der zweiten Mannschaft hatte in der ersten ausgeholfen und siegte im Einzel und im Doppel mit Katrin Schindler – beide Male im dritten Satz, und beide Male siegte sie nach verlorenem ersten Satz mit 21:11 und 21:15.

Den Sieg brachte – ebenfalls beide Male – eine Umstellung auf ein stärkeres Spiel über die Rückhand.

Janik Schwarze schien im dritten Satz beim Stand von 3:11 auf der Verliererstraße, holte dann aber zehn Punkte in Folge und drehte sein Einzel noch zu einem Sieg. „Damit hatte keiner mehr gerechnet“, sagte Zanssen. Den vierten Dreisatzsieg holte das SG-Mixed Michael Rösener/Katrin Schindler, das nach vielen langen Ballwechseln die Nerven behielt.

Lediglich Markus Müller kassierte bei der SG eine Niederlage. „Er hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt“, stellte der SG-Kapitän fest.

Spiele: Nils Rodefeld/ Janik Schwarze – Till Borsdorf/ Florian Siebold 21:11, 21:15. Michael Rösener/ Leif-Olav ZöllnerAnton Riha/Robert Mauer 21:10, 21:14. Lena Moses/ Katrin Schindler – Sinah Holtschke/ Sophie Reimers 20:22, 21:11, 21:15. Janik Schwarze – Till Borsdorf 21:18, 14:21, 21:17. Nils RodefeldRobert Mauer 21:6, 21:15. Markus MüllerFlorian Siebold 21:23, 13:21. Lena MosesSophie Reimers 24:26, 21:11, 21:15. Michael Rösener/ Katrin SchindlerAnton Riha/ Sinah Holtschke 20:22, 21:16, 21:18.

SG Vechelde/LengedeHamburg Horner TV II 5:3. Zusammen 82 Jahre alt ist das Doppel Henning Zanssen/Leif-Olav Zöllner. Als nach Angriffs-Spiel der erste Satz verloren ging, stellten die Oldies um und spielten „viele ruhige Bälle“. Das hatte Erfolg.

Das Damendoppel Charlotta Reckleben/Katrin Schindler lieferte einen „Riesenfight“, setzte sich im dritten Satz schnell mit fünf Punkten ab und holte den Sieg. Nils Rodefeld leistete sich nach klar gewonnenem ersten Satz im zweiten einen Blackout. „Dem Gegner gelangen acht Punkte in Folge“, schilderte Zanssen. Das machte der SG-Spieler aber wieder wett, indem er im dritten Durchgang nach 1:6-Rückstand sieben Punkte in Folge holte und am Ende 21:16 gewann.

Spiele: Henning Zanssen/ Leif-Olav Zöllner – Nico Coldewe/ Florian Selke 20:22, 21:13, 21:17. Janik Schwarze/ Markus Müller – Jonathan Dresp/ Kenneth Neumann 19:21, 18:21. Charlotta Reckleben/ Katrin SchindlerAnna Bram/ Elena Villa Bokov 24:22, 14:21, 21:13. Janik Schwarze/ Frederik Lucht 21:13, 21:16. Nils Rodefeld/ Florian Selke 21:15, 17:21, 21:16. Markus Müller/ Kenneth Neumann 10:21, 21:19, 17:21. Charlotta Reckleben/ Elena Villa Bokov 18:21, 16:21. Michael Rösener/ Katrin Schindler – Nico Coldewe/ Anna Bram 21:17, 19:21, 21:12.

Kommende Saison wird Marius Meyer die SG Vechelde/Lengede verstärken. Er spielt zurzeit noch für den TV Metjendorf in der Niedersachsen-Bremen-Liga. Leif-Olaf Zöllner wird die SG voraussichtlich verlassen, da er für drei Jahre beruflich nach China wechseln soll. Michael Rösener will aus beruflichen Gründen kürzertreten und nur notfalls aushelfen. „Ansonsten bleiben alle“, sagt Henning Zanssen. Gespräche mit weiteren möglichen Neuzugängen würden noch geführt.

Von Matthias Press