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Amateurfußball Peine Tabellenführung futsch: HSG Nord II patzt in Seesen
Amateurfußball Peine Tabellenführung futsch: HSG Nord II patzt in Seesen
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16:56 19.02.2020
Kristin Rönick (am Ball) erzielte drei Tore für die HSG Nord II. Doch mit ihrem Team stolperte sie in Seesen. Quelle: Foto: Ralf Büchler
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Kreis Peine

Die HSV Vechelde-Woltorf hingegen nutzte diesen Patzer nicht, denn der Drittplatzierte unterlag in Liebenburg. Niederlagen gab es auch für die SG Adenstedt II und den TSV Bildung Peine.

MTV Seesen – HSG Nord Edemissen II 25:17 (15:7). „Es war ein gebrauchter Tag“, resümierte HSG-Spielerin Selina Hofmeister. Im Angriff sei nicht viel zusammengelaufen, „und unsere Abwehr war löchrig und agierte zu passiv, so dass Seesen nach Belieben getroffen hat“, monierte sie. Zudem mangelte es an der Effizienz. „Wir haben reihenweise Seesens Torhüterin, die Latte oder den Pfosten getroffen.“ Entsprechend lag die HSG zur Pause deutlich zurück. Und auch nach dem Seitenwechsel gelang es keiner Edemissenerin, „die Normalform abzurufen – es war ein kollektiver Totalausfall“, sagte Hofmeister.

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HSG Nord: Rönick (3), Möllering (2), Führmann (1), Prilop (1), Kim Majometano (4), Duwe (1), Eschemann (1), Becker (1), Sofie Teichmann (3).

HSG Liebenburg-Salzgitter II – HSV Vechelde-Woltorf 14:13 (7:9). „Das war eine völlig unnötige Niederlage“, ärgerte sich HSV-Leiter Benjamin Weiberg. Denn die HSG Liebenburg sei schwach gewesen, „aber unsere Torausbeute war noch schwächer“, monierte er. Insbesondere mit der Leistung nach der Pause war er nicht zufrieden. „Da lief nach vorne nahezu nichts mehr zusammen – nur vier Treffer in Durchgang zwei sind indiskutabel“, schimpfte Weiberg. Am Ende habe man dann einem Gegner zwei Punkte überlassen müssen, „der sich über weite Strecken des Spiels darauf beschränkte, unsere Tempoläufe zu unterbinden und unsere Würfe aus dem Rückraum einigermaßen sicher blockte“, sagte Weiberg. Zudem habe diese Niederlage doppelt bitter geschmeckt, „weil Tabellenführer Edemissen verloren hat, so dass wir bis auf zwei Punkte hätten herankommen können“.

HSV: Opitz (3), Berkhof (3), Knaup (2), Heineke (2), Nicole Jurek (1), Christiane Jurek (1), Deppe (1).

TSV Hallendorf – TSV Bildung Peine 20:13 (9:5). „Uns ist es nicht gelungen, an die gute Leistung, die wir vergangene Woche gezeigt haben, anzuknüpfen“, bedauerte Bildung-Trainerin Alexandra Hermanns. Auch das Konzept, die beste Torschützin der Liga, Jasmin Schudrowitz, kurz zu decken, habe nur in der ersten Halbzeit Wirkung gezeigt, sagte Hermanns. Nach Wiederbeginn jedoch vergrößerten die Hallendorferinnen schnell ihren Vorsprung und entschieden damit die Partie. Dass der TSV Bildung leer ausging, „lag vor allem an unserer schlechten Chancenverwertung. Denn wir haben vier Siebenmeter verworfen und etliche klare Möglichkeiten nicht genutzt“, haderte Hermanns. Positiv sei jedoch gewesen, „dass sich das Team nie aufgegeben hat“.

Bildung: Gieselmann (2), Marquering (2), Knackstedt (1), Scheuch (3), Schulze (5).

SG Adenstedt II – HSG Liebenburg-Salzgitter III 21:33 (10:18).Entscheidend für die hohe Niederlage war, „dass wir in der Abwehr kaum zugefasst haben, so dass die Gegnerinnen oftmals frei zum Wurf kamen“, berichtete SGA-Spielerin Elisa Hickmann. In der Anfangsphase aber habe ihr Team noch mitgehalten. Weil jedoch die Abschlüsse ab der 20. Minute unkonzentrierter wurden, „haben wir uns dann viele Tempogegenstöße eingefangen“. Diese nutzte die HSG, um sich bis zur Pause einen Vorsprung von acht Toren zu erspielen. „Leider waren wir auch in der zweiten Halbzeit in der Defensive nicht konsequent genug“, monierte Hickmann. Hinzu kam, „dass wir viele Chancen vergeben haben, unter anderem auch einige Siebenmeter.“

Adenstedt: Pape (4), Giesemann (5), Wichmann (2), Wolff (4), Schlender (4), Hickmann (1), Kretzschmar (1).

Von Peter Konrad

18.02.2020
18.02.2020