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Amateurfußball Peine Felix Hoeren pariert Wedtlenstedt zum Pokalsieg
Amateurfußball Peine Felix Hoeren pariert Wedtlenstedt zum Pokalsieg
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19:17 16.06.2019
Per Grätsche bremst der Edemissener seinen Gegenspieler. Am Ende feierte aber die JSG Wedtlenstedt/Denstorf (kleines Bild) den Pokalsieg. Quelle: Sönke Rathje
Rosenthal

Intensive Zweikämpfe und Nickligkeiten bestimmten das Geschehen.

TSV EdemissenJSG Wedtlenstedt 2:4 n.E. (2:2). Edemissen war optisch überlegen, aber Denstorfs Anthony Aman gab den ersten Warnschuss ab, als er das Außennetz traf (11.). Auf der anderen Seite lenkte Hoeren den Schuss von Nikola Stankovic an die Latte (17.).

Dann sorgte der Kreisliga-Torschützenkönig (19 Treffer) doch für die Führung der Edemissener (33.) Nachdem sich Jesper Langeheine und Kjell Regener durchs Zentrum kombiniert hatten, passte Langeheine auf Stankovic – und der zeigte seine Abschlussqualitäten beim 1:0.

Der Tabellendritte riss das Spiel an sich, die JSG trat offensiv kaum in Erscheinung. Oft bejubelt wurde der zweikampfstarke Maximilian Varrelmann auf der rechten Abwehrseite der Edemissener – an ihm war nur schwer vorbeizukommen.

Aber dann fiel fast mit dem Pausenpfiff der Ausgleich: Nach Flanke von Tom Oelke hatte Maik Rittlewski keine Mühe, den Ball ins Tor zu schieben. „Ein unglücklicher Zeitpunkt“, haderte Edemissens Trainer Michael Rothe.

Nach der Pause ging es mit Tempo weiter. Bei einem Schlenzer von Edemissens Timo Meyer und einem Fernschuss von Eike Rohde rettete Hoeren.

Dann sah Schiri Lukas Gallinat bei einem Zweikampf zwischen Edemissens Marcel Seidel und Jeremias Bremer ein Foul und zeigte auf den Punkt. Tom Oelke knallte den Ball in die Mitte des Tores, und die JSG Wedtlenstedt/Denstorf hatte das Spiel gedreht (55.).

Nicht nur deswegen resümierte JSG-Co-Trainer Himmet Özen nach dem Spiel: „Das Quäntchen Glück war auf unserer Seite.“

Nach einer Zeitstrafe für Wedtlenstedts Nicolas Borchers traf Clemens Langehei-ne den Innenpfosten, doch der Schiri-Assistent war sich sicher: Kein Tor. Es blieb beim 2:1 für die JSG. In der 80. Minute foulte JSG-Kapitän Furkan Kaya Timo Meyer und bekam dafür eine Zeitstrafe. Beim Verlassen des Platzes ging er auf Provokationen der Fans ein und sah glatt Rot.

Zehn Minuten gab es oben drauf – und in der achten Minute der Nachspielzeit brachen alle Dämme auf der Edemissener Bank. Kjell Regener traf zum 2:2. Riesen-Ärger bei der JSG Wedtlenstedt. Das Elfmeterschießen musste her, aber Felix Hoeren wehrte zwei Schüsse ab und brauchte zweimal gar nicht erst einzugreifen. So feierte die JSG den Kreispokalsieg und sang: „Die Nummer 1 im Kreis sind wir.“

TSV Edemissen: Donker, Varrelmann, Bytygi, Rohde, Penshorn, Regener, Meyer, Seidel, J. Langeheine, Küker, Stankovic. Eingewechselt: Rothe, C. Lange-heine, Richter.

JSG Wedtlenstedt: Hoeren, Frania, Blanke, Borchers, Töpfer, Wedekind, Aman, Kaya, Oelke, Bremer, Rittlewski. Eingewechselt: Öhlmann, Neumann, Dohnalek.

Tore: 1:0 Stankovic (33.), 1:1 Rittlewski (45.), 1:2 Oelke (55.), 2:2 Regener (90.).

Im Elfmeterschießen trafen nur Finn Töpfer und Lucas Frania (beide JSG Wedtlenstedt).

Stimmen zum Spiel

Himmet Özen (Co-Trainer der JSG Wedtlenstedt/Denstorf): „Es war ein sehr emotionales Spiel. Zwei Zeitstrafen, eine Rote Karte, ein Elfmeter – es war alles dabei, was ein Pokalfinale bieten kann. Wir haben eine gute Rückrunde gespielt und einen großen Kader, das hat am Ende den Ausschlag gegeben. Ich würde sagen, dass wir ein paar stärkere Einzelspieler hatten. Aber Edemissen war auch sehr gut.“

Michael Rothe (Trainer des TSV Edemissen): „Das Spiel war kurz davor, aus dem Ruder zu laufen. Der Anhang beider Vereine hat natürlich Unruhe reingebracht. Wie wir heute aufgetreten sind, da kann ich den Jungs nichts vorwerfen. Aber wenn du drei Titel holen kannst, zur Winterpause Tabellenführer bist und am Ende keinen Titel gewinnst, dann ist das frustrierend.“

Von Marvin Behrens

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