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Amateurfußball Peine Bei Wendezelles 5:1-Sieg fallen alle Tore vor der Pause
Amateurfußball Peine Bei Wendezelles 5:1-Sieg fallen alle Tore vor der Pause
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20:11 29.09.2019
Michael Schelenz (Nr. 8) trifft hier zum 3:1 für den TSV Wendezelle II. SSV-Keeper Bastian Warmuth ist machtlos.
Michael Schelenz (Nr. 8) trifft hier zum 3:1 für den TSV Wendezelle II. SSV-Keeper Bastian Warmuth ist machtlos. Quelle: Foto: Isabell Massel
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Kreis Peine

An der Tabellenspitze der Fußball-Kreisliga gehen die Meisterschaftsaspiranten Vöhrum und Schwicheldt getrennte Wege. Denn während die verlustpunktfrei auf Platz eins liegende Arminia in Equord einen 9:1-Kantersieg einfuhr, büßten die Rot-Weißen durch das 2:2 gegen Fortuna Oberg zum wiederholten Mal Punkte ein und haben dadurch nunmehr acht Zähler Rückstand auf die Vöhrumer. Im Tabellenkeller verschaffte sich der TSV Eixe Luft durch einen deutlichen 5:1-Erfolg gegen Eintracht Edemissen.

SV Lengede II – TSV Münstedt 3:2 (2:0). Für Lengedes Trainer André Wrede hat seine Mannschaft das Spiel nach einer hochverdienten 3:0-Führung unnötig spannend gemacht. „Wir hätten deutlich höher führen müssen und den Sack zumachen müssen. Doch es wurden viele Chancen vergeben. Nach dem 3:2 kamen wir gehörig ins Schwimmen und haben den Sieg mit Glück und Geschick über die Zeit gerettet.“

Tore:1:0, 3:0 Hidir (36., 47.), 2:0 Buchner (44.), 3:1, 3:2 Schmadtke (51., 75.).

TSV Sonnenberg – TSV Dungelbeck 1:2 (0:2). Dank ihrer sicheren Abwehr holten die Dungelbecker nach Einschätzung ihres Trainers Daniel Wolff einen verdienten Sieg. „Erste Halbzeit hatten die Sonnenberger viel Ballbesitz, aber keine zwingenden Chancen. Erst nach ihrem Elfmetertor zum 2:1 tauchten sie zweimal gefährlich vor unserem Tor auf. Doch anschließend waren wir dran, hatten Chancen im Fünf-Minuten-Takt, vergaben aber leider alle. Eigentlich hätten wir 5:1 oder 6:1 gewinnen müssen.“

Tore: 0:1 Effenberger (6.), 0:2 Tabel (34.), 1:2 Constantin Horaiske (48., per Strafstoß).

Herta Equord – Arminia Vöhrum 1:9 (0:4). „Ich denke, wir haben den kommenden Meister gesehen. Vöhrum war uns klar überlegen, wir hatten keine Chance, sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen“, berichtete Equords Trainer René Görke, der seiner Mannschaft einen „gebrauchten Tag“ bescheinigte. Das Spiel müsse man schnell abhaken, „und dann am Donnerstag im Kreispokal-Viertelfinale gegen Adler Handorf ein anderes Gesicht zeigen.“

Tore: 0:1 Schmerse (3.), 0:2 Hein (5.), 0:3, 0:6 Marchefka, (12., 55.), 0:4, 0:7 Zelder (37., 56.), 0:5 Eigentor (48.), 0:8 Sincar (65.), 0:9 Soch (85.), 1:9 Schalin (86.).

TSV Wendezelle II – SSV Stederdorf 5:1 (5:1). Schon zur Pause hatten die Wendezeller eine vorentscheidende Führung herausgeschossen. „Und das Ergebnis ging auch in der Höhe in Ordnung, meine Mannschaft hat gut gespielt“, betonte TSV-Trainer Hans Puscher, der von den Seinen anschließend weniger angetan war. „In der zweiten Halbzeit konnte man bei den Stederdorfern sehen, dass sie sich nicht abschlachten lassen wollten. Wir dagegen dachten, es läuft von allein. Aber da kam nicht viel, unsere Leistung war nichts Besonderes.“

Tore: 1:0, 5:1 Kamp (4., 43.), 1:1 Ahrens (11.), 2:1 Schwan (15.), 3:1 Schelenz (26.), 4:1 Ohmes (35.).

TSV Eixe – TSV Edemissen 5:1 (2:0). Nach Ansicht von Eixes Pressesprecher Kai Haberta fiel der Sieg zu hoch aus. „Denn es war ein Spiel auf Augenhöhe. Ein 3:1 wäre in Ordnung gewesen.“ Während der ersten Hälfte hätten die Gäste sogar leichte Vorteile gehabt. „Aber wir trafen zweimal.“ In der zweiten Halbzeit habe die Gelb-Rote Karte gegen Edemissens Sebastian Mass (52.) seiner Mannschaft in die Karten gespielt. „Da war dann Edemissen hinten eine Zeit lang unsortiert. Das haben wir zum 3:0 und 4:0 ausgenutzt. Und es war praktisch die Entscheidung.“

Tore: 1:0, 4:0 Mörtzsch (42., 58.), 2:0 Schöde (44.), 3:0 Brochmann (55.), 4:1 Seidel (60.), 5:1 Stiegmann (63.).

Rot Weiß Schwicheldt – Fortuna Oberg 2:2 (0:1). „Klar sind wir enttäuscht, nicht gewonnen zu haben. Aber ich mache meiner Mannschaft keinen Vorwurf. Sie lag zweimal hinten, ist zurückgekommen und zeigte Moral“, betonte Rot-Weiß-Pressesprecher Tobias Dreyer. Erste Halbzeit hat er die Oberger besser gesehen, nach der Pause hätten die Seinen Vorteile gehabt. „Das Spiel war ausgeglichen. Daher geht das Unentschieden in Ordnung.“

Tore: 0:1, 1:2 Grigorjan (10., 57.), 1:1 Querfurth (51.), 2:2 Bartscht (89.).

Von Jürgen Hansen