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Amateurfußball Peine 4:1 – VfB mischt weiter oben mit
Amateurfußball Peine 4:1 – VfB mischt weiter oben mit
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18:44 11.11.2019
Drinor Bytyqi (rechts) und die A-Junioren des VfB Peine besiegten den SSV Vorsfelde II mit 4:1 und behaupteten damit Platz zwei in der Bezirksliga.
Drinor Bytyqi (rechts) und die A-Junioren des VfB Peine besiegten den SSV Vorsfelde II mit 4:1 und behaupteten damit Platz zwei in der Bezirksliga. Quelle: Foto: ISABELL MASSEL
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Ihren Erfolgskurs fortgesetzt haben die A-Junioren-Fußballer des VfB Peine. Denn sie besiegten den SSV Vorsfelde II mit 4:1 und mischen damit in der Bezirksliga weiterhin oben mit – der Rückstand auf Spitzenreiter FC Schwülper beträgt nur zwei Punkte. Niederlagen gab es hingegen für den Staffelrivalen aus Rosenthal/Schwicheldt und die Landesligisten SV Lengede sowie Arminia Vechelde.

Landesliga

SSV Vorsfelde – SV Lengede 4:2 (3:1). Die Lengeder konnten sich im Duell um Platz fünf für eine gute Leistung nicht belohnen. „Wir hatten über weite Strecken mehr Ballbesitz, haben mehr Zweikämpfe gewonnen und hatten die klareren Chancen – doch der Gegner war einfach effektiver“, stellte SVL-Trainer Jens Akkermann fest. Individuelle Fehler brachten sein Team in Halbzeit eins auf die Verliererstraße. Doch mit welcher Moral und Willen seine Mannschaft nach der Pause auf den 3:3-Ausgleich drückte, imponierte dem Coach. „Das haben die Jungs wunderbar gemacht. Wenn wir das 3:3 erzielen, drehen wir das Spiel vielleicht sogar noch“, sagte Akkermann. Für die Entwicklung seiner Mannschaft sei der Auftritt aber trotz der Niederlage goldwert gewesen. Denn: „Denn wir haben gesehen, dass wir nicht ganz weit weg sind und auch mal einen von oben ärgern können.“

Tore:1:0 Houschka (14.), 1:1 Loock (20.), 2:1 Istock (26.), 3:1 Maziemke (44.), 3:2 Baron (52.), 4:2 Istock (84.).

JSG Schwarz-Gelb – SV Arminia Vechelde 2:1 (0:1). „Es war eine bittere Niederlage, weil wie schon so oft mehr für uns drin war“, erklärte Arminen-Trainer Dennis Herrmann, dessen Team nach ausgeglichener erster Halbzeit zur Pause mit 1:0 vorne lag. Auch nach dem Seitenwechsel sei das Kellerduell auf Augenhöhe verlaufen, „wobei der Gastgeber leichte Vorteile hatte“, sagte er. Seine Elf hätte jedoch nach einer Stunde den Sack zumachen können, „aber die Riesenchance, die wir hatten, wurde nicht genutzt. Verwerten wir die, ist das Spiel entschieden“.

Und so kam es, „wie es eben ganz oft im Fußball kommt – wir treffen nicht, dafür aber der Gegner“, haderte Herrmann. Folglich feierte der Gastgeber seinen ersten Dreier in dieser Serie, während die Vechelder dagegen weiterhin auf den ersten Saisonsieg warten müssen.

Anlass zur Unruhe sei das aber keineswegs. „Wir wussten vorher, dass es eine schwere Saison wird – und jetzt ist es eine schwere Saison“, konstatierte er. „Allerdings ist der Klassenerhalt auf jeden Fall noch machbar, da der Rückstand nur vier Punkte beträgt.“

Tore:0:1 Balke (37. Strafstoß), 1:1 Tahiri (67.), 2:1 Al Sabi (81.).

Bezirksliga

VfB Peine – SSV Vorsfelde II 4:1 (3:1). Trotz des deutlichen Erfolges war der Coach des Tabellenzweiten nicht gänzlich zufrieden. „Denn die Jungs haben nur in den ersten 30 Minuten gut gespielt“, sagte David Lieckfeldt. Doch nach der 3:0-Führung habe seine Mannschaft die Ordnung verloren, „weil auf einmal jeder ein Tor schießen wollte“, monierte er. Dies habe der Gast kurz vor der Pause genutzt, um auf 1:3 zu verkürzen.

„Dieser Treffer hat den Gästen neuen Mut gegeben.“ Folge: Nach dem Seitenwechsel setzte der SSV die Peiner früh unter Druck. Doch in diese Drangperiode hinein sorgte Can Kocak mit seinem zweiten Treffer für das 4:1. „Damit war die Partie entschieden.“ Aber auch danach habe seine Elf fußballerisch nicht überzeugt. „Wir haben quasi ohne Mittelfeld und mit zwei Fünferketten gespielt – ein klares System war nicht mehr zu erkennen“, bemängelte David Lieckfeldt. Dennoch: „Der Sieg geriet nicht mehr in Gefahr.“

Tore:1:0 E. Kocak (14.), 2:0 C. Kocak (24.), 3:0 Saray (39.), 3:1 Losch (44.), 4:1 C. Kocak (56.).

Lupo Martini II – JSG Rosenthal/Schwicheldt 8:4 (4:3). „Das Ergebnis täuscht, so klar war es nicht“, bilanzierte JSG-Betreuer Markus Bartscht. Denn sein Team habe bis kurz vor Schluss gut dagegen gehalten. Und nachdem Finn Heinert in der 59. Minute per Strafstoß auf 4:5 verkürzt hatte, „gab es anschließend mehrmals die Möglichkeit zum Ausgleich“, sagte er. Doch trotz aller Bemühungen gelang der JSG kein Treffer mehr, stattdessen erhöhte Lupo kurz vor dem Abpfiff auf 6:4. „Danach gingen die Köpfe nach unten, und leider haben wir uns dann noch abschießen lassen“, ärgerte sich Bartscht. Ausschlaggebend für die Niederlage war, „dass wir hinten viel zu anfällig waren. Nach vorne hingegen haben wir gut gespielt – das war wesentlich besser als in den vergangenen Wochen.“

Tore: 0:1 Heinert (4.), 1:1 Stevanovic 1:1 (10.), 2:1 Jenkner (18.), 2:2 (19.), 2:3 Heinert (35.), 3:3 Sgaier (38.), 4:3, 5:3 Jenkner (45., 52.), 5:4 Heinert (59./Strafstoß), 6:4, 7:4, 8:4 Jenkner (88., 89., 90.).

Von Peter Konradund Christian Meyer