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Amateurfußball Peine 1:6 – Arminia Vechelde bleibt sieglos
Amateurfußball Peine 1:6 – Arminia Vechelde bleibt sieglos
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16:40 30.09.2019
Klare Sache: Der SV Arminia Vechelde (links) unterlag dem MTV Wolfenbüttel mit 1:6 und wartet damit weiterhin auf den ersten Dreier in dieser Saison. Quelle: Büchler
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Kreis Peine

Deftige Niederlagen gab es für die A-Junioren-Fußballer aus Vechelde und Lengede in der Landesliga: Während die Arminia zu Hause dem MTV Wolfenbüttel mit 1:6 unterlag, verlor der SVL in Petershütte mit 3:8. Ebenfalls leer gingen die Bezirksligisten aus Wendezelle und Rosenthal/Schwicheldt aus, der VfB Peine hingegen zeigte sich von seiner ersten Niederlage drei Tage zuvor gut erholt und besiegte Hillerse mit 4:1.

Landesliga

Arminia VecheldeMTV Wolfenbüttel 1:6 (0:5). „Da das 0:8 aus dem Pokalspiel bei vielen noch in den Köpfen drin war, durfte eines nicht passieren: schnell in Rückstand zu geraten“, erläuterte Vecheldes Coach Dennis Herrmann. Doch genau dies sei eingetreten – nach acht Minuten lag die Arminia mit 0:1 hinten. Und dieser Treffer zeigte Wirkung: „Danach haben sich die Jungs ein wenig selbst aufgegeben. Es wurde kaum ein Zweikampf vernünftig geführt, und auch die Laufbereitschaft war nicht so, wie sie hätte sein müssen“, berichtete Herrmann. Das nutzte der Gast, um bis zur Pause auf 5:0 zu erhöhen. „Damit war das Thema bereits nach 45 Minuten durch“, sagte Herrmann, dessen Elf aufgrund der Niederlage auf den letzten Platz abrutschte.

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Das einzige Positive an diesem Spieltag sei das Remis der beiden Mit-Konkurrenten im Abstiegskampf gewesen, sagte er.

Tore: 0:1, 0:2 0:3 Abou-Raya (8., 21., 26.), 0:4 Hennecke (28.), 0:5 Golus (42.), 1:5 Habelmann (68.), 1:6 Kahlo (86.).

TuSpo PetershütteSV Lengede 8:3 (5:0). Es bleibt dabei: „Wir können in Petershütte nicht gewinnen“, erklärte SVL-Coach Jens Akkermann. Dabei sah es bei seinem dritten Anlauf, dort Punkte mitzunehmen, zunächst gut aus, bestimmte seine Elf doch zu Beginn das Geschehen. „Nach zehn Minuten habe ich noch gedacht, dass diesmal etwas möglich ist.“ Nur wenig später aber folgte die Ernüchterung, profitierte doch der Gastgeber auf dem holprigen und kleinen Platz von einem individuellen Fehler des SVL und ging mit 1:0 in Führung. Und als Petershütte kurz danach auf 2:0 erhöhte, „ging von diesem Zeitpunkt an bei uns nichts mehr“, erklärte Akkermann. Folglich kassierte sein Team bis zur Pause noch drei weitere Treffer. „Und das, obwohl Petershütte spielerisch limitiert ist.“

Nach dem Seitenwechsel sei es zwar etwas besser gelaufen, „aber am Ende war es eine Niederlage, die ich noch nicht verkraftet habe“, sagte Akkermann, der froh ist, dass nun erst einmal Pause ist. Und in dieser soll die Mannschaft lernen, „dass Fußball manchmal auch ein dreckiger Kampfsport ist. Die Jungs müssen begreifen, dass es nicht nur mit Schönspielerei geht, sondern dass gewisse Grundtugenden wie Laufen und Kämpfen wichtig sind“, resümierte Akkermann.

Tore:1:0, 2:0 Steinicke (16., 21.), 3:0 Duus (25.), 4:0 Pautsch (32.), 5:0 Schaschowitz (44.), 5:1 Rafael (48.), 6:1 Lauenstein (49.), 6:2 Vilonin (56.), 7:2 Lauenstein (56.), 7:3 Mongiovi (60.), 8:3 Duus (80.).

Bezirksliga

JSG IsenbüttelVfB Peine 2:1 (0:0). Gegen den Titelaspiranten kassierte der VfB seine erste Niederlage in dieser Saison. „Insgesamt gesehen geht der Erfolg für die Isenbütteler auch in Ordnung, da sie die bessere Spielanlage hatten“, resümierte Peines Coach David Lieckfeldt. Trotz der Niederlage war er aber zufrieden. „Denn in der ersten Halbzeit haben wir defensiv gut gestanden und nur eine Chance zugelassen.“

Kurz nach der Pause jedoch nutzte der Gastgeber einen Standard zum 1:0. „Da waren wir mit dem Kopf nicht ganz da“, sagte Lieckfeldt, dessen Team nur wenig später das zweite Tor kassierte. „Allerdings aus einer Abseitsposition heraus.“ Erfreulich sei jedoch gewesen, „dass die Jungs nicht aufgesteckt haben“. Und das wurde in der 61. Minute mit dem Anschlusstreffer belohnt. „In der restlichen Zeit waren wir dann am Drücker und waren dem 2:2 näher als Isenbüttel dem 3:1, doch leider ist uns kein Tor mehr gelungen.“

Tore: 1:0, 2:0 Gökkus (50., 55.), 2:1 E. Kocak (61.).

VfB Peine – JFV Kickers Hillerse-Leiferde 4:1 (1:0). „Der Sieg ist verdient, da wir über weite Strecken der Partie besser waren“, erklärte VfB-Trainer David Lieckfeldt. Dennoch gab es Anlass zur Kritik. „Denn spielerisch war das nicht so schön – eben dem Wetter entsprechend.“

Zudem missfiel ihm auch die Chancenverwertung. „Wir hätten schon zur Pause viel höher führen müssen, haben aber einige Hundertprozentige nicht genutzt“, sagte Lieckfeldt. Immerhin aber zeigte sich seine Elf im zweiten Abschnitt im Abschluss konsequenter, traf noch dreimal. „Letztlich war es wieder ein Schritt in die richtige Richtung.“

Tore:1:0 Bergau (24.), 2:0 Timpe (60.), 2:1 Siewert (63.), 3:1 Saray (76.), 4:1 C. Kocak (90.).

FC Schwülper – TSV Wendezelle 2:1 (1:0). „Das war eine unglückliche und vor allem unnötige Niederlage. Da wir in punkto Mentalität und Einsatz besser waren, hätten wir den Sieg eher verdient gehabt“, betonte TSV-Coach Jerome Kuhlmann. Dass sein Team jedoch trotzdem leer ausging, habe in erster Linie am Unparteiischen gelegen, sagte er. „Ich sage ansonsten nichts zu den Schiri-Leistungen. Aber die vielen Entscheidungen pro Schwülper waren schon mehr als ärgerlich – letztlich hatten wir gegen zwölf Mann keine Chance“, monierte Kuhlmann.

Tore:1:0 Perlin (30.), 1:1 Woltmann (67.), 2:1 Werner (85./Strafstoß).

JSG Rosenthal/Schwicheldt – SSV Vorsfelde 5:7 (2:3). Eine abwechslungsreiche Partie bekamen die Zuschauer zu sehen. Die JSG ging zwar früh in Führung, lag aber zur Pause mit 2:3 hinten. Diesen Rückstand wandelten die Schwicheldter dann nach dem Seitenwechsel innerhalb von nur fünf Minuten in ein 5:3 um. Doch der SSV zeigte Moral und drehte die Begegnung erneut – in den letzten 20 Minuten gelangen ihm noch vier Treffer, so dass der Gastgeber weiterhin sieglos bleibt.

Tore: 1:0 Heinert (8.), 1:1 Berg (9.), 1:2 Teichmann (12.), 2:2 Heinert (17.), 2:3 Nickels (39.), 3:3 Bläsig (63.), 4:3, 5:3 (65., 68.), 5:4, 5:5 Teichmann (72., 75.), 5:6 Nickels (82.), 5:7 Gaube (88.).

Von Peter Konrad