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Wissen Umzug mit Haustieren: Die besten Tipps für Hund, Katze und Co.
Nachrichten Wissen Umzug mit Haustieren: Die besten Tipps für Hund, Katze und Co.
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16:00 04.04.2019
Katzen sind über einen Umzug gar nicht erfreut. Einige Tipps helfen dabei, dass sich die Mieze an das neue Revier gewöhnt. Quelle: Inga Kjer/dpa-tmn
Hannover

Ein Umzug ist für viele Menschen mit Stress und Chaos verbunden. Aber auch Haustiere haben es nicht leicht und brauchen lange, um sich an ein neues Zuhause zu gewöhnen. Gerade am Umzugstag ist Vorbereitung alles: Tierhalter können schon im Vorfeld viel tun, damit ihre vierbeinigen Freunden den Wohnungswechsel sorgenfreier überstehen.

Diese Dinge sollten Tierbesitzer am Umzugstag dabei haben

Damit Haustiere trotz Umzugsstress nicht zu kurz kommen, können Tierhalter einen Karton bereitstellen mit allem, was ihre Fellfreunde brauchen, empfiehlt der Deutsche Tierschutzbund in Bonn. Neben Wasser und ausreichend Futter, sollten die Lieblingsspielzeuge des Haustiers mit drin sein. Auch der gewohnte Schlafplatz sollte dabei sein – sei es der Korb, die Decke oder Kratzbaum. Weitere Tipps und wichtige Utensilien finden Sie in unserer Bildergalerie:

Wenn Hund und Katze mit dem Besitzer in ein neues Heim ziehen, sind sie viel Stress ausgesetzt. Damit den Vierbeinern der Umzug erleichtert wird, ist viel Vorbereitung gefragt. Der Deutsche Tierschutzbund empfiehlt, einen Extrakarton mit allem, was Hund, Katze und Co. braucht, für den Umzugstag bereitzustellen.

Umzug mit Hunden: Auf Autofahrt vorbereiten

Für den besten Freund des Menschen ist ein Umzug grundsätzlich kein großes Problem. Wichtig ist Hunden nur, dass ihr Frauchen und Herrchen bei ihnen ist. Denn die Vierbeiner sind Rudeltiere und brauchen stets ihre feste Bezugsperson bei sich. Ein Wohnungswechsel ist für die meisten Hunde eher ein Abenteuer, als ein Stressfaktor. Am Umzugstag sollten Hunde aber besser nicht dabei sein und bei Freunden unterkommen, empfiehlt der Deutsche Tierschutzbund. Bei dem ganzen Umzugschaos könnten Hunde selbst hektisch werden und ihren Frauchen und Herrchen vor die Füße laufen. Wer keinen geeigneten Hundesitter findet, sollte in der alten Wohnung einen Raum für den Vierbeiner leerräumen und Korb, Fress- und Wassernapf sowie Spielzeug hineinstellen. Dort kann sich das Tier am hektischen Umzugstag aufhalten.

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Wer seinen Hund aber mit dem Auto transportieren will, sollte ihn vorher öfter mal auf Autofahrten mitnehmen. Denn: Da viele Tiere nur für den Tierarztbesuch im Wagen mitfahren, verbinden sie die Fahrt mit Angst und werden unruhig. Weiß der Hund aber, dass Fahrten auch positives bedeuten sein können, wird er ruhiger sein. Hunde reisen am sichersten in einer Transportbox für Autos im Kofferraum. Alternativ können sie auch im Rücksitz bleiben, allerdings sollten sie dann mit einem Hundegurt angeschnallt werden. Während der Fahrt sollten zudem ausreichend Pausen eingelegt werden, damit sich der Fellfreund die Füße – oder besser gesagt Pfoten vertreten kann. Mit alten oder besonders empfindlichen Hunde sollte man vor dem Umzug mit dem Tierarzt besprechen, ob das Tier für die Fahrt ein Beruhigungsmittel bekommen sollte.

Im neuen Heim brauchen Hunde ein paar Tage zur Eingewöhnung. Dabei sollte am besten mindestens ein Familienmitglied stets zuhause sein. Die Zeiträume, an denen der Hund allein in der neuen Wohnung ist, sollten so kurz wie möglich gehalten werden. Beim Umzug darf man nicht vergessen, den Hund nach dem Umzug bei der alten Gemeinde ab- und bei der neuen anzumelden. Für bestimmte Tiere gelten zudem besondere Regelungen: Manche Hunderassen werden gesetzlich in einigen Bundesländern als gefährlich eingestuft. Für diese Tiere braucht man eine Haltungserlaubnis, betont der Deutsche Tierschutzbund.

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Umzug mit Katzen: Tieren ausreichend Zeit zur Eingewöhnung geben

Mit Katzen ist der Umzug eine schwierige Angelegenheit: Ein Ortswechsel bedeutet für die sensiblen Tiere viel Stress und Umgewöhnung. Wichtig ist es also, den Umzug für die Katzen zu erleichtern. Bevor der große Umzugsstress beginnt, sollte man Katzen – ähnlich wie Hunde – in einen leeren Raum mit Napf, Körbchen und Toilette unterbringen, rät der Deutsche Tierschutzbund. Erst wenn alle Möbel aus der Wohnung geschafft sind, sollte man mit der Katze die Wohnung verlassen.

Für den Umzug mit Tieren eignet sich eine Katzenbox, an die sich die Katze allerdings vorher schon gewöhnen sollte. Viele Katzen bekommen sonst durch die Enge Angst und geraten in Panik. „Dazu kann man die Transportbox schon in den Wochen vorher in der Wohnung aufstellen, ihr dort einen Schlafplatz einrichten oder sie dort füttern und belohnen“, schreibt der Deutsche Tierschutzbund auf seiner Website. Während der Fahrt müssen unbedingt genügend Pausen eingelegt werden. Dabei sollte das Katzenklo so verstaut werden, dass es immer griffbereit ist. Bei besonders empfindlichen und ängstlichen Tiere können Beruhigungsmittel helfen – allerdings sollten diese nur nach Rücksprache mit dem Tierarzt verabreicht werden.

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Im neuen Zuhause sollte die Katze mit Napf, Katzenklo, Korb und anderen gewohnten Gegenständen zunächst in ein leeres Zimmer gesetzt werden. Wenn alle Möbel eingerichtet sind und der Umzugsstress sich gelegt hat, darf die Mieze auf Erkundungstour gehen, so der Deutsche Tierschutzbund. Katzen brauchen in jedem Fall ausreichend Zeit, um sich an das neue Heim zu gewöhnen. Die Tiere sollten erst rausgelassen werden, wenn sie das neue Revier akzeptiert haben (also etwa nach einem Monat). Denn sonst besteht die Gefahr, dass sie sich verlaufen oder versuchen, zum alten Heim zurückzufinden. In den ersten Wochen verkriechen und verstecken sich aber viele Katzen.

Tierhalter mit mehreren Katzen, zwischen denen eine ausgeprägte Rangordnung besteht, sollten laut dem Deutschen Tierschutzbund beachten: Ein Umzug kann diese Rangordnung durcheinanderbringen. Dem ranghöchsten Tier kann der Umzug schwerer fallen, als den anderen. Und die „rangniederen“ Katzen könnten im neuen Zuhause versuchen, sich neue Recht zu erkämpfen, heißt es.

Umzug mit Kleintieren ist in der Regel unproblematisch

Der Umzug mit im Käfig lebenden Tieren wie Meerschweinchen, Kaninchen, Vögeln und Fischen verläuft meist ohne Probleme. Während des Umzugschaos sollten die Kleintiere an einen ruhigen Ort gestellt werden. Der Käfig sollte vor der Fahrt mit ausreichend Futter, Wasser und Kleintierstreu ausgestattet werden und kann zudem mit einer Decke abgedeckt werden, rät der Deutsche Tierschutzbund. Im Auto sollte der Käfig am besten von jemandem festgehalten werden. Im neuen Heim angekommen brauchen Kleintiere kaum Zeit zum Eingewöhnen, da ihnen der gewohnte Käfig Sicherheit gibt.

Umzug mit Tieren ins Ausland: Das müssen Tierhalter beachten

Vor dem Umzug ins Ausland sollten sich Haustier-Besitzer über die Bestimmungen zur Einreise informieren. In vielen Ländern müssen Tierhalter beispielsweise nachweisen können, dass ihr Tier gegen Tollwut geimpft ist. Einige Länder setzen auch einen Quarantäne-Aufenthalt voraus. Daher sollte man sich einige Monate vor dem Umzug bei dem zuständigen Konsulat Informationen einholen, rät die Tierschutzorganisation Peta.

Von RND/bk

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