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Wissen May the 4th: Star-Wars-Fans freuen sich auf den 4. Mai
Nachrichten Wissen May the 4th: Star-Wars-Fans freuen sich auf den 4. Mai
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12:06 05.05.2019
Der Star Wars Day findet jährlich am 4. Mai statt. Hier posieren ein paar Star Wars-Fans als Sturmtruppler verkleidet. Quelle: AFP PHOTO / FREDERIC J. BROWN
Hannover

„Möge die Macht mit dir sein”. Einer der ikonischsten Sätze der Filmgeschichte dient gleichzeitig als Vorlage für den Star Wars Tag (englisch: Star Wars Day) am 4. Mai (englisch: May the 4th). Ein Tag, den es ohne den einzigartigen Kultstatus des Star Wars-Franchise wohl nicht gegeben hätte. Doch was steckt dahinter?

May the 4th be with you am Star Wars Day

Eigentlich ist der Star Wars Day kein offizieller Feiertag. Dahinter steht auch kein größerer Veranstalter. Vielmehr wurde der Tag von der großen Fangemeinde der Star-Wars-Filme ins Leben gerufen.

Idee und Datum des Star Wars Day beruhen auf einem Wortspiel: „Möge die Macht mit dir sein” („May the Force be with you“) lautet der bekannteste Satz aus dem Star Wars-Universum. Seine Bedeutung kann mit „Viel Glück”, oder „Gott sei mit dir” gleichgesetzt werden.

Tatsächlich klingt das englische „May the Force be with you” verdächtig ähnlich wie „May the Fourth be with you” – gerade bei Menschen, die Probleme mit der korrekten Aussprache des englischen „th“ haben, was im deutschsprachigen Raum bekanntlich den ein oder anderen betrifft. Gerade in Deutschland bietet sich der 4. Mai, auf englisch „May the 4th“, also perfekt als Star Wars Tag an.

Mai: Ein besonderer Star Wars-Monat

Legenden besagen, dass Margaret Thatchers Antritt als britische Premierministerin am 4. Mai 1979 mit den Worten „May the Fourth be with you, Maggie” („Möge der vierte (Mai) mit dir sein, Maggie„) gefeiert wurde. Das englische Wort „May“ bezeichnet neben „mögen“ nämlich auch den Monat „Mai“.

Hinzu kommt, dass der erste Star Wars-Film (in Deutschland damals noch unter „Krieg der Sterne” geführt) im Mai veröffentlicht wurde. Das tatsächliche Veröffentlichungsdatum fiel allerdings auf den 25. Mai.

An diesem Tag im Jahr 1977 lief der erste Star Wars-Film „Star Wars Episode IV: A New Hope” in den Kinos der USA an. Ursprünglich erklärte die Stadt Los Angeles daher den 25. Mai zum Star Wars Day.

Wo wird der Star Wars Day gefeiert?

Was als Wortwitz startete, wurde zum inoffiziellen Ehrentag zum Gedenken an die Star Wars-Filme. Ob im britischen Parlament oder in Los Angeles: Gefeiert wird der Star Wars Day heute weltweit.

May the 4th: Was macht man am Star Wars Day?

Viele Fans verkleiden sich und verbringen den Tag mit einem Star Wars-Film-Marathon. Auch viele Kinos zeigen die beliebten Klassiker am 4. Mai in ihren Programmen.

Von Unternehmen wird der Star Wars Day hauptsächlich genutzt, um Merchandise zu verkaufen. Rabatt-Aktionen auf Star Wars-T-Shirts, Lego-Artikel, Star Wars-Gadgets, Sammelfiguren und diverse weiterer Fan-Artikel aus den Film-Universen locken lassen Fan-Herzen höher schlagen.

May the 4th in sozialen Medien

Auch in Sozialen Medien teilen Fans, Unternehmen und andere Seiten am 4. Mai Videos, Memes und Kommentare, um ihre Star Wars-Begeisterung auszudrücken. Wir haben einige besonders kreative Beiträge aus den vergangenen Jahren gesammelt:

Tweet der ZDF heute-show

Tweet der FDP

Tweet von N-JOY

Tweet von YouGov Deutschland

Tweet von Dr.Oetker

Tweet von BMWi Bund

Star Wars Day: Wie hat das Franchise seinen Kultstatus erhalten?

Star Wars ist seit langem nicht mehr bloß eine Filmreihe. Seien es Tassen, Brettspiele, Duschköpfe oder After Shaves - Star Wars-Merchandise findet sich inzwischen in so gut wie jedem Produktsegment.

Das Star Wars-Franchise wurde bereits im Jahre 2005 vom Forbes Magazin zum erfolgreichsten Filmprojekt aller Zeiten gekürt. So soll das Franchise bis dato Einnahmen in Höhe von 20 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet haben.

Wie konnte ein Filmprojekt einen so einzigartigen Kult schaffen, dass es heute sogar eine Glaubensgemeinde im realen Leben gibt, die sich an die Lehren der Jedi orientiert?

Die Erfolgsgeschichte von Star Wars

Am Anfang waren es nur ein paar lose Zettel mit handschriftlich gekritzelten Zeilen. Diese Geschichte dürfte jedem Star Wars-Kenner bekannt sein. Seit 1977 ziehen die Abenteuer des jungen Luke Skywalker und seiner Gefährten Fans aus aller Welt in seinen Bann. Und das durch alle Altersgruppen hinweg. Woran liegt das?

Das Star Wars-Universum von George Lucas hatte dabei nie den Anspruch wissenschaftlich korrekt oder realitätsnah zu sein. Im Gegensatz zu anderen Science-Fiction-Blockbustern wie etwa „Interstellar” oder Serienformaten wie „The Expanse” ist Star Wars in erster Linie ein Märchen. Die Anfangszeilen sagen das praktisch wortwörtlich: “Es war einmal vor langer Zeit in einer weit weit entfernten Galaxis...”.

Statt Hobbyastronomen und Technik-Geeks mit physikalischer Korrektheit zu befriedigen, stand bei Star Wars schon immer der andauernde Kampf zwischen Gut und Böse, das Gleichgewicht der Macht und die Entwicklungen der Charaktere im Vordergrund.

Dieser weit mehr philosophische Ansatz ist für jedermann verständlich. Das macht die Saga für Menschen allen Alters zugänglich. Star Wars öffnet eine fantasievolle Welt, in die der Zuschauer direkt eintauchen kann.

Die Reise in ein bis dato unbekanntes Universum begann im mit dem ersten Film „Star Wars Episode IV: A New Hope” aus dem Jahr 1977. Der Zuschauer erlebt die neue Welt aus den Augen von Luke Skywalker. Der Junge ist anfangs ein einfacher Farmer. Seine Entwicklung hin zu einem Jedi-Ritter, der für das Gute kämpft, ist von Film zu Film spürbar.

Erst im Laufe der Geschichte wird er zum Helden, mit seinem Charakter können sich viele Zuschauer identifizieren. Möglicherweise ist das einer von vielen Gründe, die Star Wars zu seinem heutigen Kultstatus verholfen haben. Zudem ist das Mysterium um die allgegenwärtige „Macht” in Star Wars ein Alleinstellungsmerkmal und bildet einen fruchtbaren Boden für einen Kult.

Star Wars-Spin Offs und Fortsetzungen

Neben weiteren Filmen wurden im Nachhinein zahlreiche weitere Hintergrundgeschichten veröffentlicht. Viele davon reihen sich in den offiziellen Star Wars-Kanon ein, einige davon waren jedoch reine Fan-Fiction und wurden nicht offiziell bestätigt. Durch die Übernahme von Disney wurden sämtliche nicht lizenzierten Beigeschichten außerhalb des Star Wars-Kanon konsequent gestrichen.

Das Star Wars-Franchise existiert bereits seit mehr als 40 Jahren. In jeder Generation wurde bisher eine weitere Star Wars-Trilogie produziert. Die Generation der Prequel-Trilogie aus 2005 sieht sich heute mit ihren Kindern etwa die neuen Star Wars-Filme an, wie es die Generation der ersten Trilogie zuvor mit ihnen getan hat. Am Ende lässt sich der Hype um Star Wars, der Kultstatus und die einzigartige Fangemeinde nicht auf einzelne Faktoren runterbrechen.

Für die vielen Fans bleibt zu hoffen, dass Disney die treue Gemeinde zu schätzen weiß. Zuletzt standen unter anderem Kathleen Kennedy, Rian Johnson und die Filme „Solo: A Star Wars Story” sowie „Star Wars Episode VIII : Die letzten Jedi” in der Kritik durch die Fans.

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Von RND/Timo Röske

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