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Wissen Spangen, Kämme und Seidentücher – Das sind die neuen Accessoires fürs Haar
Nachrichten Wissen Spangen, Kämme und Seidentücher – Das sind die neuen Accessoires fürs Haar
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11:59 31.10.2019
Diese Saison darf es opulent werden: Accessoires wie Haarreife, Seidentücher und Spangen erleben ihr großes Comeback. Quelle: Wenyang/Unsplash

Gute Nachrichten für alle Accessoire-Liebhaberinnen: In diesem Herbst und Winter verstecken sich unsere schönsten Schmuckstücke nicht länger unter etlichen Lagen warmer Kleidung, sondern wir tragen sie für jedermann sichtbar – in den Haaren. Zurückhaltend war gestern, in dieser Saison heißt es Klotzen statt Kleckern!

Bevor jedoch traumatische Kindheitserinnerungen an bunte Haarspangen wach werden, sei gesagt: Der neue Haarschmuck hat ein cooles Makeover bekommen und ist definitiv etwas für jedes Alter. Statt auf Funktionalität liegt der Fokus jetzt aber auf dem schmückenden Charakter der Accessoires, denn opulente Spangen, Seidentücher und Haarreifen verschönern aktuell jede Herbstfrisur.

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Wer beim Styling drei goldene Regeln befolgt, kann beim neuen Frisurentrend nichts mehr falsch machen:

  1. Bei Tüchern und Haarreifen sollte man auf hochwertige Materialien wie Samt und Seide setzen, um der Frisur einen eleganten Touch zu verleihen.
  2. Wenn der Statement-Schmuck fürs Haar lässig und unaufgeregt wirken soll, wird er am besten zur unordentlichen Out-of-Bed-Frisur gestylt.
  3. Trendsetterinnen tragen mehr als ein auffälliges Schmuckstück in den Haaren. Aufregend wird der Look, wenn verschiedene Stile kombiniert werden und zum Beispiel Perlen auf Neon-Haarspangen treffen.

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Haarreife

Maxi-Haarreife sind zurück! Der Trend aus den Neunzigern feierte kürzlich sogar im britischen Königshaus sein Comeback, als Herzogin Kate sich mit einem schwarzen Haarreif aus Samt zeigte. Wieder aufgegriffen wurde der Trend zuerst vom Luxuslabel Prada, das seine Models mit auffällig großen Haarreifen aus buntem Samt über den Laufsteg schickte.

Die opulenten Schmuckstücke sind in unterschiedlichen Varianten erhältlich. Ob schlicht, mit Nieten besetzt oder mit Samt und Knotendetail – bei diesem Trend ist für jeden etwas dabei. Auch beim Styling der XXL-Reife sind keine Grenzen gesetzt, denn dieses Accessoire wertet jede Frisur auf. Bei Streetstyle-Stars und Modebloggern sieht man die Haarreife häufig zu offener Mähne, aber sie veredeln auch jeden Dutt oder hohen Zopf.

XXL-Spangen

Eine weitere Modeerscheinung der 1990-er Jahre sind Clips und Haarspangen. Diese Saison werden die nützlichen Accessoires jedoch zum Hauptakteur. Die übergroßen Spangen mit Perlen, in Schriftzügen oder im schlichten Metallic-Look werden seitlich am Kopf getragen und funktionieren sowohl zur Abendfrisur, als auch zum unordentlichen Styling im Wetlook. Wer ein Statement setzen will, trägt die Spangen gleich im Set.

Besonders angetan ist die Modewelt derzeit vom braunen Haarclip aus dem Hause Gucci. Das noble Stück besticht mit Schildplattoptik und einem Logo aus Strasssteinen. Für Vintage-Liebhaber gibt es das Design auch in der Haarkamm-Variante.

Scrunchies

In der sechsten Staffel von "Sex and the City" löste das monströse Haargummi auf dem Kopf einer in der Schlange wartenden Frau fast einen Streit zwischen Carrie Bradshaw und ihrem Freund Jack Berger aus. Denn die stilsichere Kolumnistin war felsenfest überzeugt, keine echte New Yorkerin würde mit so einer Modesünde im Haar das Haus verlassen. Und sie sollte Recht behalten, die Dame entpuppte sich als Touristin.

Doch mittlerweile sieht die Situation ganz anders aus, denn der Scrunchie feiert sein großes Comeback. Das ist in erster Linie dem Modehaus Balenciaga zu verdanken, das den Trend der Achtziger und Neunziger auf dem Laufsteg wieder aufleben ließ. Von Fashionistas wird der Scrunchie zu locker gebundenen Zöpfen, Flechtfrisuren oder Halfbuns gestylt.

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Der Haarkamm

Die edelste Form des Haarschmucks ist ohne Frage der Kamm. In den vierziger Jahren veredelte er die klassischen Frisuren der Damenwelt, in den Achtzigern trug Prinzessin Diana den Haarkamm als Fashion-Statement. In dieser Saison schmücken die edlen Kämme nun auch unsere Haare. Ausgelöst wurde der Hype von Designerin Tory Burch, die bei der Fashion Week in New York ein Model mit buntem Kamm im Haar über den Laufsteg schickte. Gegenüber der Vogue erklärte Haarstylist Guido Palau zwar später, dass es sich dabei nur um eine Notlösung handelte, doch da war der Haarkamm mithilfe der Modeblogger längst zum Trend geworden.

Das schlichte Luxus-Accessoire passt perfekt zu Outfits mit Retro-Charme im Stil der Achtziger, lässt sich aber ebenso zu minimalistischen Looks stylen. Am besten kommt der Haarkamm zur Geltung, wenn er keine Konkurrenz hat und seitlich im Haar getragen wird.

Seidentücher

Eigentlich sind Tücher im Haar keine neuer Trend, denn Bandana, Turban und Haarband schmücken unsere Frisuren schon seit geraumer Zeit. In dieser Saison tragen wir Seidentücher aber ganz anders: als Veredelung im Dutt oder Zopf. Die bunten Tücher ersetzen damit unauffällige Haargummis und machen auch schlichten Frisuren zu absoluten Hinguckern.

Wer das sommerliche Flair des Dolce Vita auch in der kalten Jahreszeit erhalten möchte, setzt auf farbenfrohe und gemusterte Varianten. Locker um den Zopf gebunden oder eingeflochten wirken die Tücher besonders elegant.

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„In zehn Jahren möchte ich auf mein Leben zurückschauen und zufrieden sein mit meinen Entscheidungen und Wegen, die ich gewählt habe. Für jedes Problem möchte ich eine Lösung gefunden haben. Ich möchte nie zugelassen haben, dass meine Ängste mich kontrollieren. Stress hat mich nie klein gekriegt. Ich möchte nie Angst davor haben zu versagen, sondern eher davor es nie versucht zu haben. Auch wenn es aussieht als hätte ich ab und an Rückschritte gemacht, dann waren es in Wahrheit Fortschritte. Ich möchte aus meinen Fehlern gelernt haben und optimistisch bleiben. Und sollte ich in zehn Jahren nicht dort stehen, wo ich möchte, dann sehe ich es als meine Motivation an, daran zu arbeiten“ - diese Worte habe ich mit 16 Jahren in mein Hausaufgabenheft geschrieben. Als ich es beim Umzug durchblätterte und auf meine selbstgeschriebenen Zeilen stoß, war ich völlig aufgelöst. Aber weder traurig noch glücklich. Einfach nur völlig geplättet von meinen eigenen Worten und an diese habe ich schon die ganze Reise lang gedacht. Heute war es Zeit sie mit euch und teilen. Seid dankbar und gebt euch niemals auf meine Carmushkis ♥️

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Von Michèle Förster/RND

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